Freie Digital-DJ-Software: Mixxx

Die Medaille für die am meisten heruntergeladene und installierte DJ-Software hängt nicht um den Hals der Großen. Kein Traktor, Scratch, Virtual DJ & Co. können dem Spitzenreiter das Wasser reichen: Mixxx. Die Multiplatform-Software existiert seit mittlerweile zehn Jahren und stellt nicht erst mit der kürzlich erschienenen Version 1.8 eine interessante Alternative zu der kostenpflichtigen Konkurrenz dar.

Mixxx läuft auf nahezu jedem Rechnermodell und kann dank hunderter Skins an eigene Bedürfnisse angepasst werden. Wer mit dem Layout von SSL liebäugelt, kann genauso bedient werden, wie jemand der das Traktor-Interface schätzt.

Hinter der wandelnden Oberfläche steckt ein vollfertiges Digital-DJ-System, dass auch im Dauereinsatz eine gute Figur macht, 32 HotCues, Loop-Integration, Zugriff auf iTunes-Playlists, Trackanalysen und benutzerdefinierbare Playliststruktur. Dazu kommen Mapping sfür die wichtigsten Semi-DJ-Controller, wie Reloop DIgital Jockey 2, Hercules, MIDI-Fighter, Stanton sc3, Vestacx VCI-100 und und und.

Leider offenbart sich Mixxx als sehr resourcenhungrig und die Wellenform der eingelesenen Tracks ist nicht gerade das Gelbe vom Ei. Effekte sind bis auf den Flanger keine vorhanden. Davon abgesehen dürfte Mixx jedoch gerade für Einsteiger ein Test wert sein. Gratis ist es allemal.

>>> mixxx.org

Foto: Screenshot
Autor: Daniel
Jimmy Edgar – Hush EP

Ist zwar nun schon ein halbes Jahr alt, aber bedarf dennoch meiner ausdrücklichen Erwähnung und Empfehlung. Den selten hat mich eine EP auf so unterschiedlichen ebenen berührt. Und das liegt nicht nur an dem seltsam einprägsamen Cover. Der namensgebende Track Hush groovt als langsamer Housetrack schön vor sich hin. Der Beat setzt immer wieder aus, das Vocal ist fein geloopt, die Clap treibt den Track vor sich her. Sehr satt und deep der Sound.

Der Kyle´s Detroit Retro Metro Remix klingt ähnlich überladen und willkürlich zusammengestellt wie der Name. Diese Mittelmäßigkeit ist der Tiefpunkt einer sonst gelungenen EP und wird schnell übersprungen.

Denn mit B there wird der House noch langsamer, gleichzeitig aber noch groovyger. Auch hier ein Vocal-Loop, der den Track trägt und vorantreibt. Einfacher Trackaufbau aber sehr stark ausproduziert. Funktioniert 1a, jedenfalls wenn sich ein DJ unter 110 bpm begiebt. Die Vinyl ist jetzt hier zu Ende und deshalb empfiehlt sich die digitale Version…

Hier haut mich mit Vrndaktro Hell ein völlig anderes Stück Musik vom Hocker. Ein satter Beat, der immer wieder in kurzen Echo-Stakatos bricht, bereitet den Weg für eine unglaubliche Detroit-Synthie-Adaption. Dazu peitscht der dicke Beat duster voran. Feiner Techno-Track oder Minimal oder ach egal – hauptsach laut!

JNS-2000 ist mal wieder ein Stilwechsel. Gebrochen tickert wiederum sehr satte Beat hier vor sich hin. Während im Hintergrund hektische Klicks sich immer wieder im Echo vermehren. Dazu noch eine dezente Fläche und irgendwo aus dem Off eine Frauenstimme die vor sich hin redet. Eine Mischung aus Entspannung und Hektik, wie gemacht zum Hören nach einer durchfeierten Nacht.


Autor: Robert

Swede:art «Emotional Colors Remixes»
Das Original hat mich ja schon wegen seiner Einfachheit fasziniert. Die Remixe legen noch eins drauf. Dicke Neuedits von unter anderem den Waxolutionists zeigen, wo der Hammer hängt. Dazu kommt, dass alles fantastisch ausproduziert wurde und trotz seiner gemächlichen Geschwindigkeit auch im Club recht gut knallt.

Joel Alter «Wooden Toys»
Ich stehe irgendwie auf B-Seiten. Auf der A ist nur komischer Retro-Stab-Sound drauf. Die zwei Versionen von «Dust Away» allerdings… mein lieber Herr Gesangsverein. Kennt noch jemand LA Styles James Brown is Dead? Dieser helle Stabsound zieht sich bis zum Ende durch und dreht kurz vor Schluss nochmal auf. Killertrack.

Mr. Ho «Bumps EP»
Der namensgebende Track auf der EP zuppelt mit seinem Staccato-Sax ElectroHouse-like an den Ohren. „What We Want“ im Original und Sacha Robotti Remix beherbergen dagegen den Jack in sich. Im Original eine nach vorn gehende mit dem Pianoloop harmonierende Bassline und im Remix verspielter und heller. Schick.

Pony Pony Run Run «You Need»
Ausnahmsweise mal eine Band und ich erwähne sie nur, da es endlich mal ein schickes Trio ist, was mich (nach den The Black Keys) noch vom Hocker reißt. Der Sound ist bunt, die Stimme harmonisch und frisch. Nicht vom etwas kruden Bandnamen abschrecken lassen: Pony Pony Run Run warten aufs Reinhören.

Tacito «Permanent Transition»
Auf Micropunto ein schönes Paket mit Mellow-Minimalhouse-Tracks, wie man sie nicht allzu oft findet. Praktisch schiebend und dennoch hypnotisch dahinträumend und verspielt. Der Ikakku-Mix fällt mit seiner Geschwindigkeit zwar etwas aus der Reihe, aber wozu gibt es Pitchfader…

Aeroplane «We Can’t Fly»
Von Aeroplane weiß ich nicht so richtig, was ich davon halten soll. Der Großteil karwendelt im Sound der Achziger, aufpoliert für’s Jetzt. Dennoch sieht man vor seinem geistigen Auge eine Tanzserie aus den Schulterpolsterjahren vor sich. Lässt man sich jedoch drauf ein, hat man knappe 50 Minuten eine gute Zeit.


Autor: Daniel

Eine Stunde mixt Laidback Luke hier mit zwei Pioneer DJM2000ern ein anständiges House-Set zusammen und das Zugucken macht natürlich am meisten Spaß. Das komplette Set gibt es direkt auf der DJSounds-Show-Site als Stream.


Autor: Daniel

Das nenne ich mal ein abwechslungsreiches Set. zwar sehr discolastig, aber amüsant und stilübergreifend, so wie ein DJ-Set eigentlich immer sein sollte.

The Essential Mix (February 2010) by Doctor Jeep


Autor: Daniel
DE:BUG: Musiktechniktage 2010

Pünktlich im Rahmen der Berlin Music Days lädt das DE:BUG-Team zu den ersten Musiktechniktagen in das dicke B. Weil die Musik, zu der in der Stadt traditionell gefeiert wird, auch produziert werden muss, kümmern sich eben DE:BUG darum. Verteilt auf zwei Tage bieten die Redakteuere ein umfangreiches Workshop-Programm rund um die Musiktechnik.

Und das sind Praxisorientierte Demos, bei denen der User selbst im Mittelpunkt steht: Ohne Ausprobieren läuft bei den De:Bug Musiktechniktagen gar nichts, egal ob mit Software oder Hardware. Und Profis müsst Ihr auch keine sein, um an den Veranstaltungen teilzunehmen. Die Teilnahme an den Workshops ist bis auf die Ausnahme von LeafAudio kostenlos, allerdings mit begrenztem Kontingent an Plätzen. Seit heute kann sich auf der DE:BUG-Site für die Workshops registriert werden.

Die Themen:
• Native Instruments (Machine, Traktor und S4)
• Ableton (Live, Bridge, Serato SSL)
• Propellerhead (Reason, Record)
• Dubplates & Mastering
• Schneiders Büro (DIY-Synths)
• LeafAudio (DIY-Effektboxen)
• iPad (TouchAble, TouchOSC)

De:Bug Musiktechniktage
5. und 6. November 2010
Berlin, Radialsystem V, Holzmarktstr. 33, 10243 Berlin
>>> de-bug.de

Foto: de:bug
Autor: Daniel
Mini-Audio-Interface: Reloop Play

Audio-Interfaces besitzen nicht gerade den Ruf, besonders kompakt zu sein. Reloop setzt mit seiner neuen 4xAudio Out 24-Bit-Soundkarte Play auf dieses Pferd und hat damit eines der kleinsten Audio Interfaces im Produktkorb. Mit einem Gewicht von nur 85 Gramm und 80mm an der längsten Seite dürfte das Dingens sogar eine zusätzliche Berechtigung als Ersatz- oder Not-Soundkarte haben.

Das Gerät bietet zwei Audio-Verarbeitungsmethoden: Entweder die Karte routet zwei getrennte Stereo-Kanäle auf ein externes Mischpult (External Mixer Mode) oder es wird ein Master-Ausgang zur Anlage geleitet und Kopfhörer finden direkt am Interface Platz (Controller Mode).

>>> reloopdj.com

Foto: reloop
Autor: Daniel

Mit Beginn des Herbstes rasseln hier die Tonträger rein, sodass ich kaum noch hinterkomme, über all das zu schreiben. Das wäre schade, da gerade bei EPs und Einzelstücken so einige Perlen untergehen zu drohen. Deshalb jetzt wöchentlich (hoffentlich) ein kurzer Überblick über alles, was sich so ansammelt und zumindest eine Erwähnung wert ist.

Underworld «Barking»
Underworld-Sound scheppert mir immer zu voluminös. Sind doch eher Ravekinder, als die eines Clubs. Nach drei Jahren Wartezeit nun die Überraschung: Die neun Tracks sind poppiger, noch melodiöser und ein wenig zuckrig.

Sascha Wallus & Igor the Koi «After All EP»
Ende September auf Yippee erschienen, habe ich die Tracks als belanglosen Minimalsound beiseite gelegt. Gestern mal eine Weile reingehört und ReChanged als funktionalen Liebling auserkoren.

Terrence Fixmer «The Comedy Of Menace»
Bei Fixmer kann man darauf vertrauen: Mochte man seinen Sound damals, wird man ihn auch heute mögen. Konzept-Album ist es nicht, eher tanzbarer Maximalsound zwischen Techhouse und Electrohouse.

From Berlin To Buenos Aires V/A Compilation
Rootknox mit einer anständigen Zusammenstellung von Techhouse und Techno. Dürfte für jeden was dabei sein. Artists wie Paul Brtschitsch, Mariano DC, Joel Mull sind für qualitative Tracks ja durchaus bekannt. Kann man ohne Witz blind kaufen.

Soulfooded 003
Vier Tracks die man schön in ein WarmUp-Set einbasteln kann. Den Ishu und Superlounges «Neo Nine» ist angenehm zum Hören und verstricken sich nicht in Loop-Klötzchen-Geschiebe, sondern bieten eine beachtlich tiefe Soundstruktur, die auch noch im letzten Drittel der Tracks fasziniert und überrascht.

In Touch with Ibiza V/A Compilation
Kommen sonst die ganzen Ibiza-Compilation von Ministry, ist jetzt Clubstar an der Reihe und die Auswahl auf den zwei gemixten Silberlingen ist gar nicht mal so übel. Kid Chris hat’s zusammengestellt und ist anscheinend in Deadmau5 vernarrt.


Autor: Daniel
Gonjasufi «The Caliph’s Tea Party»

Warp schafft es immer wieder zu überraschen. Im Oktober hauen sie einfach mal so ein Remix-Album von Gonjasufi raus. Mit dabei sind unter anderem Shlomo, Mark Pritchard, Bear In Heaven oder Hezus. Die als schwer erscheinene Aufgabe, Stücke aus dem im Mai erschienenen Album «A Sufi and his killer» würdevoll zu remixen, hat ein ordentlich durchwachsenen Zwölf-Tracker hervorgebracht. Bei der polarisierenden Stimme gar nicht mal so selbstverständlich. Elektronische Klangkunst und für Warp ungewohnt straight.

Rating: ★★★★☆ 

Gonjasufi – The Caliph’s Tea Party by Warp Records

>>>sufisays.com

Foto: pr
Autor: Daniel

Scratchworx hat mal ein kleines Video von dem auf der BPM vorgestellten Denon DN MC6000 veröffentlicht. Dazu gab’s einen kleinen Hands-On-Bericht.

>>> skratchworx.com


Autor: Daniel
Digital Jockey abgespeckt: Reloop Mixage

Wie bereits im BPM-Vorab-Bericht angekündigt, stellte Reloop seinen neuen DJ-Controller Mixage vor. Als Vorbild für das All-In-One-Helferlein stand die Digital Jockey 2 Interface Edition Pate. Da der Mixage ein Einsteigerprodukt darstellen soll, wurde das Gerät gegenüber der Digital-Jockey-2-Version gehörig abgespeckt, bekam aber auch einige neue Features.

Die LED-Beleuchtung der Knobs und Potis lässt sich jetzt dimmen und strahlt in der Special-Edition in den Farben grün und blau. Die Jogwheelempfindlichkeit lässt sich jetzt justieren, der Mix-Regler für Cue und Master wich einem Mini-Crossfader und die bei den Digitaljockey etwas schwer erreichbaren Vorhörbuttons wurden direkt über die Fader gesetzt. Neben diesen fand dort auch endlich ein LED-Pegelmeter seinen Platz. Die Loop-Sektion wurde dagegen sehr ausgedünnt. Gut gelöst ist der Umgang mit der SHIFT-Taste, bei der man zwischen Hold- und Lock-Modus wählen kann.

Im Lieferumfang befindet sich wie von Reloop gewohnt eine vorkonfigurierte Traktor-LE-Version. Wer den DJ-Team-Switch nutzen will, der zwei  Mixage-Controller in Reihe schaltet und verwaltet, muss jedoch auf die Pro-Version der Software upgraden.

Der Mixage steht für 200 (weiß) und 250 Euro (schwarz) ab Februar 2011 in den Läden.

>>> reloopdj.com

Foto: Reloop
Autor: Daniel
Traktor Kontrol S4 ab November erhältlich

Kein anderer DJ-Controller wird sehnsüchtiger erwartet, als der Traktor Kontrol S4 von Native Instruments. Ab November ist es nun in den Stores erhältlich und wer den Trubel um den X1 mitbekommen hat, dem sei ans Herz gelegt, sich das Controller-Flaggschiff jetzt schon vorzubestellen. Für 900 Euro zwar keine lockere Investition aus dem Handgelenk, für regelmäßig auftretende Digital-DJs jedoch eine echte Option.


Autor: Daniel
Alec Troniq – Windspiel

Es ist da – das 1. Album von Alec Troniq!

„Windspiel“ bringt der sympathische Dresdner nicht, wie manch einer erwartet hätte, auf Ipoly, ETUI oder Mircotonal heraus, nein auf Broque.de wird debütiert!

Zu Alec Troniq bleibt im Vorfeld eigentlich wenig zu sagen. Sein Bekanntheitsgrad stieg in letzter Zeit unaufhörlich und durchaus zu Recht! Mit vielen qualitativ hochwertigen Releases wie „AAA Efficiency“, „Cataract Four“ oder „Sweet Lina“ ist er den meisten sicher in jüngster Zeit positiv aufgefallen. Aber auch hinter Projekten wie Fin Phranklin oder I Sweat Blood verbirgt sich Alec Troniq und bedient viele Genres – immer mit toller elektronischer Musik! Mehr lesen »


Autor: Kai
BPM-Show: Hercules DJ Console 4-MX

Hercules erarbeitete sich nach einigen nicht so überzeugenden DJ-Consolen mit der DJ Console RMX einen guten Ruf im Mid-Price-Segment. Pünktlich zur BPM-Show in Großbritannien geht der Nachfolger DJ Console 4-MX an den Start.Wie auch sein Vorgänger mit integrierter Soundkarte und der Virtual-DJ-Software. Mappings für Traktor, SSL und Co. sollen zur Veröffentlichung im November zur Verfügung stehen.

Der Metall-Controller wirkt noch eine Spur aufgeräumter als der RMX und mutiert zu einem 4-Deck-Controller. Die zwölf Zentimeter großen Jogwheels sind berührungsempfindlich und wirken sehr wertig. Die kurzen Fadergänge und die Verarbeitungsqualität der Buttons und Knobs zeigen, dass der recht handliche Controller wie auch schon der RMX im Club-Geschehen etwas verloren wirkt, für Einsteiger jedoch eine gute Wahl sein dürfte. Wie sich die Soundqualität schlägt, wird sich in der Praxis zeigen.

Der Preis ist bei 450 Dollar angesetzt und im LIeferumfang befindet sich wieder eine amtliche Tragetasche.

>>> hercules.com

Foto: Hercules
Autor: Daniel
Magma Switchbox V2

Eine feste Instanz in den Clubs sollte diese handliche Box werden. Magma fiel bisher mit seinen DJ-Bags auf, erschließt nun jedoch langsam das Feld der Digital-DJs. Den Anfang machte ein Laptop-Ständer und jetzt die Switchbox V2. Mittels eines simplen mechanischen Umschalters kann zwischen zwei digitalen Systemen gewechselt werden, die gleichzeitig an der Box angeschlossen sind.

So kann an zwei Phono/Line-Eingängen des Mixers zwischen dem Signal des Plattenspielers, des CD-Players oder der zwei digitalen DJ-Systeme hin und her geschaltet werden. Ein Umstecken der Kabel im laufenden Betrieb entfällt somit, der spielende DJ wird nicht gestört und man kann die Kabelage bequem an der Box einstecken. Übernimmt der Folge-DJ, muss nur der Schalter betätigt werden. Für 150 Euro Straßenpreis eine lohnende Investition.

>>> magma-bags.de

Foto: Magma
Autor: Daniel
In the Mix 8 – Cup Of Jazz

Einer der wenigen Berliner DJs, die sich dem swingenden Electrojazz und Jackinhouse verschrieben haben. Cup Of Jazz heißt er und kann als der Übersammler jazziger-Electroswing-Editions bezeichnet werden. Seine fast monatlichen Mixe überraschen immer wieder mit den krudesten Versionen bekannter Tracks, gewagt-beherztem Mixing und pendantischer Trackauswahl. Sein neuester Mix kommt zudem mit keiner schnöden Playlist aus, sondern mit einer visuellen! Alle Cover der im Set gespielten Tracks als lange Reihe. Brillant.

Jazzylectro4 by DJ Cup of Jazz

>>> Visual Playlist auf jazzylectro.com


Autor: Daniel
Neuester Stuff: BPM DJ-Show in Birmingham

Vom 2. bis 4. Oktober 2010 steigt in Birmingham Großbritannien Europas größte DJ- und Producer-Technik-Show: die BPM, die man durchaus als europäischen Pendanten zur amerikanischen NAMM bezeichnen kann. Die Aussteller-Liste liest sich wie das Who-is-Who der Branche: Ableton, Akai, Allen & Heath, Behringer, Bose, DASAudio, db Technologies, Decksaver, Denon DJ, DJ Mag, Ecler, Gemini, Hercules, Korg, M Audio, Mackie, Magma Bags, Native Instruments, Novations, Numark, Ortofon, Pioneer DJ, Rane, Reloop, Sennheiser, Serato, Shure, Vestax und mitndestens nochmal so viele mehr.

Natürlich lassen es sich die Hersteller nicht nehmen, die neuen Modelle direkt und exklusiv auf der Messe vorzustellen. So ist zu erwarten, dass Reloop seine Digital-Jockey-Reihe um eine günstigere Mid-Preis-Variante ersetzt, die unter dem Namen Mixage läuft, in zwei Versionen (mit und ohne Audio-Interface) erhältlich ist und vom Funktionsumfang den Digital Jockey 2 Editions gleichen soll.

Native Instruments hat natürlich seinen Kontrol S4 am Start und Pioneer wird neben dem bereits angekündigten Controller für Serato Itch/Bridge-Controller auch einen Controller/Mixer für Traktor vorstellen.

Natürlich ist auf der BPM auch ein Tech-Award vertreten. Hier werden an zwei Tagen neben dem innovativsten DJ-Produkt, Single-Multiformat-Player, USB/Firewire-Digiatl-Mixer und Club DJ-Mixer auch der kompakteste DJ-MIDI-Controller, das beste Standalone Computer-Interface, die beste DJ Software und der beste Single Multiformat-Player unter 500£ gekürt.

>>> visitbpm.co.uk

Foto: Screenshot
Autor: Daniel
The Bridge offiziell erhältlich + Serato 2.1

Ein langangekündigtes Feature für Besitzer von Serato und Ableton (8.2) erscheint: The Bridge. Unter dem unscheinbaren Namen verbirgt sich eine bisher einzigartige Verbindung zwischen DJ-Performance- und Produktions-Software. „Ableton Transport Control“ sorgt für eine nahtlose Synchronisation zwischen Ableton Live und Seratos Scratch Live (SSL).

Der „Ableton Player“ öffnet in SSL ein extra Fenster, sodass in Ableton vorhandenen Samples oder Tracks direkt abgespielt werden können. Damit auch alles von den Tempi her passt, gibt es ein syncendes Beat-Grid. Besitzer von Serato Hardware und registrierter Ableton Live Version beziehen Bridge automatisch mit dem Download der aktuellen Software-Versionen..

Bridge landet so zeitgleich mit dem neuen Serato Scratch Live 2.1 auf dem Rechner, dass einige neue Features mit sich bringt. Neben den neuen Ultra Knob (32) und Super Knob Effekten (28), welche die Effektkontrolle mit nur einem Knob ermöglichen, wurde auch diverse DJ-Hardware implementiert. Umfangreiche Mappings für Novations Dicer sowie die Pioneer CD-Player CDJ-2000 und CDJ-900 sorgen für nahezu perfekte Integration der dieser DJ-Tools.

>>> serato.com

Foto: Screenshot
Autor: Daniel
Native Instruments Neon-Timecode-Vinyls

Timecode-Vinyl-Systeme scheinen in den folgenden DJ-Generationen bald gegessen zu sein. Alle diejenigen, die weiterhin drauf setzen und die schwarzen (oder auch weißen) Vinyls satt haben, können sich jetzt amtliche Neon-Scheiben zulegen, die im Dunkeln je nach Modell blau, grün oder orange fluoreszieren. Für 20 Euro das Stück.

Foto: NI
Autor: Daniel
via salection
Babylon Central Movie-Soundtrack

Eric Hilton, eine Hälfte der Thievery Corporation, veröffentlichte Ende September sein Filmkunstwerk „Babylon Central“ auf DVD, den formadiblen Soundtrack packt er obenauf als CD dazu. Ganze 17 Tracks versammeln sich damit auf dem Silberling und Downbeat-Instrumental-HipHop-Freunde kommen voll auf ihre Kosten.

Der etwas holprig inszenierte und mühevoll gespielte Film dreht sich um einen Kurier der nach Feierabend als DJ jobbt, durch eine verpatzte Lieferung in ein buntes Verwirrspiel um einen saudischen Prinz und dessen Tochter gerät. Die musikalische Arbeit kann sich dagegen hören lassen. Hier liegt der Schwerpunkt aller Tracks auf dubbige fast schon dem Reggae nahe Musik, eine gekonnte Auswahl, die das gesamte Alum angenehm in einen Rutsch hören, es dabei aber auch etwas zu glatt erscheinen lässt.

Rating: ★★★★☆ 

Foto: Cover
Autor: Daniel


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