Rotkäppchen geht in den Wald allein II

Nun aber geschwinde weitergeeilt, sonst besteht die Gefahr der Enterbung. Die Nacht hab ich mir um die Ohren geschlagen und der Omi leckeren Kuchen gebacken.
Heute lädt sie zum Wettstreit: Der beste Kuchen des Kühlhauses wird gesucht und die Konkurrenz ist stark. Mehr lesen »

Foto: Anne
Autor: Anne
Rotkäppchen geht in den Wald allein I

Rotkäppchen geht in den Wald allein
aus dem schallet der Beat gar fein.
Kesselhaus der Name
und ich ahne
das wird was, hier geht was – da geh ich mal rein.

. Mehr lesen »

Foto: intensivcrew
Autor: Anne
Neue Partyreihe in Cottbus

Großstadtganoven. So heißt die neue Partyreihe im Cottbuser Red-Club. Gehostet wird sie von Interklang und deren Residents Hendrik Zoe und Tom Cyber, die jeden ersten Freitag mit dickem Techhouse durch den Abend leiten. Natürlich nicht ohne einen Gast-DJs im Gepäck zu haben. Zum Start der Reihe übernimmt der Stuttgarter Mario Lehnert diese Rolle.

>>> interklang.com

Foto: Flyer
Autor: Daniel
Mund auf und Ohren gespitzt

Nieder mit dem Sonntagsnachmittagsblues! Am Sonntag, den 26.09.2010 heißt es wieder: Einfach SO!
Denn es gibt Neues von der Kuchenfront! Mehr lesen »


Autor: Anne
Update: Wacom Nextbeat MK2

Wacoms Nextbeat fristet sein Dasein zwar eher als Luxusvariante der DJ-Gadgets, die komplett das Laptop-DJing ersetzen, bietet aber gerade für Profi-DJs mit mehr als vier Gigs im Monat außerhalb der Residenz ein anständiges Tool. Mit der neuen MK2-Version wurden einige Möglichkeiten des Nextbeats verbessert.

Mittels des neuen BPM-Syncs gleicht man automatisch die beiden Trackgeschwindigkeiten des laufenden und des einzumixenden Titels an, auch auf der Fernbedienung. Ein Knopfdruck soll genügen und die Funktion bis zu einhundert Prozent genau sein.

Dazu wurde die Speicherkapazität des Gerätes auf satte 16 GB erhöht. Als Formate (WAV, AIFF, MP3 und AAC-LC) werden ab sofort vollständig unterstützt und erweitern die Flexibilität. Der Preis ist zudem auch nicht mehr so happig: mit einem Tausender darf man mitspielen…

>>> Videos und mehr unter nextbeat.net

Foto: Wacom
Autor: Daniel

Ean Golden von DJTechTools steht bekanntermaßen als Berater hinter dem neuen All-In-One-MIDI-Controller Traktor S4 von Native Instruments. Logisch, dass er das erste Sneak Preview des Gerätes zeigen darf. Hat schon was auf dem Kasten das Gerät…


Autor: Daniel
Audiomaniacs: Anständige Mix-Sammlung

Wem es zu müßig ist, Soundclound und Co. nach neuen Sets zu durchforsten, liegt bei den Audiomaniacs richtig. Artig chronologisch oder nach Name listet die Site hier ein paar ganz anständige Mixe.

>>> audiomaniacs.de


Autor: Daniel

Erinnert an den X-Mix „Electro Boogie“ von Dave Clarke 1996. Sehr gut gemacht.


Autor: Daniel
via mururoar
50 NinjaTunes-Perlen auf Bleep

Einen Monat lang wirft Bleep ein Paket von 50 Digital-Tracks für läppische 20 Euro raus. Die Tracks sind nicht von irgendwem, sondern alle aus dem Ninja-Tunes-Katalog, wobei es sich hier nicht um B-Seiten oder unbekannte Ware handelt, sondern um anständige Klassiker: Coldcut, Amon Tobin, Mr. Scruff, Vadim, Kid Koala, Luke Vibert und und und. Schnäppchen und Geschichtsstunde in einem.

>>> bleep.com

Foto: Bleep
Autor: Daniel
Reloop IQ2 MIDI Mixer

Reloop hat sich ja von der einstigen Technics-Clone-Klitsche zu einer beachtlichen Größe im DJ-Hardware-Markt etabliert. Seit ich den Reloop Digital-Jockey-Controller in der Interface-Edition in den Händen hielt, bin ich auch von der Qualität der Reloop-Erzeugnisse überzeugt, sodass man auch von dem neuen Mixer der IQ-Serie nichts Schlechtes erwarten kann.

Der IQ2-Midi ist ein komplett digital aufgebauter DJ-Mixer mit integriertem 4×4 Multichannel USB-Audiointerface in 24-Bit / 96 kHz. Die Bedienelemente des Mixers sind ohne Ausnahme MIDI-fähig und damit als MIDI-Controller einsetzbar. Reloop mag ja zudem Traktor, sodass sich passende Mappings bereits im Lieferumfang befinden. Die Rückseite lässt ebenso kaum Wünsche offen. Symmetrische Klinkenausgang als Masteroutput, sowie zwei Chinch-Outputs (Master und Monitor) dürften genügen. Das Netzteil ist integriert.

>>> reloopdj.com

Foto: Reloop
Autor: Daniel
System «B»

System existiert bereits seit 1994, damals zwar noch unter dem Namen Future 3, aber experimenteller Elektronika-Dub dominierte den Sound der drei Dänen damals schon. Kruder & Dorfmeister supporten das Trio, drei Alben erscheinen und danach der Wechsel zu Scape und die Namensänderung. Jetzt das neue Album „B“. Weichherziger Dub, sehr samtig und nicht zu glatt, um unter den Tisch zu fallen. Die 8-Bit–Gamesounds-Einspieler gefallen einem wie mir natürlich am besten.

System-B by rump

Foto: Claus Stener
Autor: Daniel
Jedes Dorf sollte eine Gute-Laune-Parade haben

Angesichts der aktuellen Loveparade-Tragödie wächst die Kritik an Massenveranstaltungen mit solch übertriebenem Konzept. Auch den einstigen Sinn der Sache trifft dieser kommerzielle Menschenauflauf nicht einmal mehr ansatzweise. Warum also nicht wieder zurück zum Ursprung…? Mehr lesen »

Foto: Anne
Autor: Anne
Grenzenlose Klangwelten

Fokus Festival heißt das großartige Projekt, das über Grenzen hinweg – hier besonders die Deutsch-Polnische – Jugendliche und Junggebliebene mit gleichen Interessen zusammenbringt. Verständigung auch über Sprachbarrieren hinweg ist die Devise. Als Kommunikationsmittel dienen Bild und Ton. Mehr lesen »

Foto: Anne
Autor: Anne

Kann man mir sagen, was man will. Die sonst schon so coole Housefunksau Martin Solveig hat mit Dragonette einen Goldgriff gemacht. Passt perfekt zu seinem Style und untermauert seinen Kultstatus als Gute-Laune-Housemusik-Macher.


Autor: Daniel

Curvs neues Album „Between now and tomorrow“ erscheint Anfang Oktober, ist ein schickes Konzeptdingens und schwurbelt zwischen House, Minimalhouse, Funk und Downbeat. Gar nicht mal übel und die die krude Mische „1976“ aus Retrohouse und 70s-Streichern verdient einen Reinhörer. Das Video „Star Calculator“ ist eine Auskopplung aus dem Album und wurde auch visuell von Rainer Düring (Curv) produziert.

Und da Vinyl Vibes Records uns so lieb hat und wir Euch, gibt es zwei der Tracks zum gratis Download:
Star Calculator Download Direktlink
Spinning Earth Download Direktlink

Curv – Between Here And Nowhere – NEW LP – 04.10.2010 (Soundclips are shortened) by curv

>>> vinylvibes.com


Autor: Daniel
Douglas Greed «Western Hives»

Thüringen mit seinen Städten Jena und Erfurt kann man getrost als Hochburg des deepen Minimaltechno bezeichnen. Aus der Ecke am oft der heißeste Scheiß, lange bevor der Hype um den minimalen Sound das Zentrum Deutschlands und die Welt erreichte. Ganz vorn dabi Douglas Greed. Nach Releases auf Compost, Combination, Freude am Tanzen und Lebensfreude nun ein schickes Stück Musik auf Acker Records.

„Western Hives“ nennt sich das Ganze, doch nur“78 Straight“ verbindet man mit seinem Klang direkt mit Western Sound. Ruhig pulsierend und dadurch an Kraft gewinnend und schiebend. Der namengebende Track inklusive seiner Remixe von Schäuffler & Zovsky sowie Mollono.Bass dann wieder typisch Acker. Sich in Endlosmelodien suhlende deepe Minimalhousetracks, die exakt den Pfad zwischen Funktionalität und Hörware beschreiten. Everbodys Darling sozusagen.

[xrr rating=5/5]

>>> douglas-greed.com

Foto: PR
Autor: Daniel
Augen auf – und den Fokus auf Görlitz gerichtet!

Das deutsch-polnische Festival bietet am 11. September in Görlitz ein volles Programm mit Livemusik, Breakdance, Streetart, Straßentheater und mehr… Unter dem Motto „Die Vielfalt der Jugendkultur erleben“ findet auf dem Gelände des Alten Schlachthofs in Görlitz das „fokus 2010 Festival“ statt. Mehr lesen »

Foto: Presse Fokus-Festival
Autor: Anne

Aufrgund des Displays ein wenig mini und hakelig, aber schon ganz neckisch…


Autor: Daniel
7 Gegenstände, die ein Digital-DJ dabei haben sollte

DJing in den 2000ern unterscheidet sich doch schon um einiges zum DJing in den Neunzigern oder davor. Genügte es damals noch seine Platten zu ordnen, steht man heute nicht nur als Digital-DJ oft auf verlorenem Posten. Vor und nach einem spielen ebenso Künstler mit illustrem Technikpark und die Pulte erscheinen zusehends unübersichtlicher.

I. Steckdosen-Verteiler

Das steht man da. Laptop, Digitalmixer und weitere MIDI-Teile dürsten nach Spannung und die einzige vorhandene Steckdosenleiste am DJ-Pult platzt bald aus allen Nähten. Ein kleiner Steckdosenverteiler bewirkt Wunder. Die eigene Technik hängt übersichtlich an einer Leiste und bringt man dem Techniker auch noch ein paar Bier von der Bar mit, stöpselt er den ganzen Kram auch noch in „seinen“ Strom. Wichtig. Berappt ein paar Euro mehr für einen geraden Stecker. Winkelstecker finden in überfüllten Dosen eher selten Platz.

II. Kabel für Laptop und MIDI-Geräte

Wenn etwas zu dem zählt, was am meisten vergessen wird, sind es die Stromkabel für den Laptop und den Rest des MIDI-Parks. Zuhause noch schnell Tracks geordnet, das Setup geprobt oder einfach nur gesurft und beim Packen des DJ-Koffers das Kabel vergessen. Lieber einmal mehr kontrolliert, als am Abend in einer fremden Stadt panisch ein identisches Kabel zu suchen oder beten, dass während des Gigs der Akku hält. Timecode-DJs sollten zudem darauf achten, ihre Timecode-Platten/-CDs nicht zu vergessen.

III. Kopfhörer

Das hat doch jeder zumindest einmal erlebt. Man beginnt sein Set und sieht nur, wie der vor einem spielende DJ den Kopfhörer aus dem Mixer zieht, seine Sachen packt und geht. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird einem schlagartig bewusst, dass man seine eigenen vergessen hat. Mit viel Glück überlässt einem der Nachfolge-DJ seine Muscheln. Mit viel Pech, gibt es mal einen amtlich schlechten Mix. Da hilft dann nur noch brillante Trackkenntnis und eine Flasche Jägermeister zum Lockerwerden.

IV. Leuchte

Im halbdunkel vernebelten Club liegt das DJ-Pult oft in tiefe Schwärze getaucht. Dort sein Equipment anzustöpseln oder auf dem Boden nach heruntergefallenen Dingen suchen, offenbart sich als ein ganz neues einschneidendes Erlebnis. Licht muss her. Kein schlagstockähnlicher und netzhautablösender Superhalogen-Strahler – ein kleines LED-Licht mit einrastbaren Powerschalter reicht aus. Zur Not genügt auch ein Handyfotolicht. Profis haben sowieso immer eine umschnallbare Kopf-Lampe dabei.

V. Audio-Adapter

3,5mm-Klinke auf RCA-Cinch-Stereo. Wer länger dabei ist, kommt jetzt ins Schwitzen, denn diese Adapterkabel sind beliebt und schnell eingebüßt. Kein Wunder. Nützlich zum Andocken jedes MP3-Players am Kopfhörerausgang; überbrückt man somit peinliche Laptopcrashs. Andersherum kann vom Rec-Ausgang auf kleine portable Aufnahmegeräte mitgeschnitten werden. Nicht minder nützlich (gerade für DJ-Teams) ist ein Kopfhörerausgangs-Splitter. Jeder behält seine Kopfhörer auf und das lästige Getausche der Muscheln hat ein Ende.

VI. MP3-Player

in kleinen Venues sucht man vergeblich einen CD-Player am DJ-Pult. Daher erweist sich statt der Not-CD ein mittels Adapter (siehe V.) angeschlossener MP3-Player als sehr nützlich. Während eines Laptop-Crashes, MIDI-Ungereimtheiten oder einfach nur plötzlicher Soundstille spielt das auf Pause geschaltete Abspielgerät seine Stärke aus. Sollte übrigens ein langer Titel sein, damit in Ruhe nach dem Soundproblem gesucht bzw. der Laptop ohne Hast neu gestartet werden kann. Aufgeladen sollte der Player selbstverständlich sein.

VI. Unverzichtbare Grundausstattung

Zu guter Letzt die Grundausrüstung. Ein bisschen Gaffertape hilft, eigene Verkabelungen zu fixieren. Lärmschutz bewahrt vor Ohrenschäden durch bis zum Anschlag aufgedrehte Monitorboxen. Wer jetzt meint, man solle sie doch einfach leiser drehen, hat noch nie sein Equipment installiert, während scheinbar halbtaube DJs vor einem spielten. Da ist es auch gleich ganz praktisch, ein paar Medis wie Kopfschmerztabletten mit im Gepäck zu haben. So seltsam es auch klingt, packt etwas zu Essen ein. Ein paar Power-Riegel, Schokolade oder ein klassisches Wurst-Brötchen bewahren vor dem Kollaps während eines mehrstündigen Sets.

Foto: sxc
Autor: Daniel
Oliver Koletzki & Fran «Lovestoned»

Uhh. Oliver Koletzki polarisiert mit seinem Sound ja desöfteren. „Mückenschwarm“ war Vielen zu plump, „U-Bahn“ und Co. des Großstadtmärchen-Albums zu anheischend und auch sein Album „Lovestoned“ mit Fran in der Koop wird Eindruck hinterlassen, denn so wie das relativ passable „Hypnotized“ von 2009 will es nicht klingen.

Ich will nicht um den heißen Brei herumreden: jammernde und sich in Hochtönen suhlende Gesangsproduktionen mit deutschem Text meide ich wie die Pest. Und so flog das Koletzki-Album wie selbstverständlich in hohem Bogen aus meinem Player. Da rettet auch der relativ angenehme Produktionsmantel nichts mehr; oder wie ein guter Freund sagte, den ich hier gern zitiere: „Mit Singen ist scheiße, ohne geht’s“. Wenigstens ist das Cover schön.

[xrr rating=1/5]

Foto: Cover
Autor: Daniel


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