Aktuelle Kategorie: Special
JD Sound PDJ Mini-DJ-Player & Mixer

Als die wohl kleinste und dazu noch bestausehendste Mix-Station landet der PDJ bald in den Regalen. 25 Zentimeter lang, 6,6 hoch und nur 16,8 Millimeter dick bietet der PDJ so ziemlich alles, was man für DJing braucht. Links und rechts jeweils ein Toucscreen, über den die Sounds geladen werden, Effekte gesteuert und die laufenden Tracks bedient werden. Dazwischen platzsparende Knobs für Kanal- und FX-Lautstärke , FX-Steuerung, Play- & Cue-Buttons sowie ein Crossfader.

Und als wenn das nicht genug wäre, schlummert im PDJ zusätzlich ein 16-Beat Step-Sequenzer sowie eine Samplebank mit acht Slots. Mit vollem Akku soll die Mixstation zehn Stunden Betrieb durchhalten, möchte dafür aber auch acht Stunden via Mini-USB aufgeladen werden. Der interne Speicher ist mit 4 GB ausreichend bemessen und kann via SD-Karte erweitert werden. Raus kommt die Musik via 3,5mm-Klinke. Einspeisen geht über einen zweiten Line In ebenso. Natürlich ist auch Vorhören und Mikrofonadden möglich. Hierfür wurden nochmal zwei 3,5mm Klinke Buchsen verbaut.

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Foto: JD Sound
Autor: Daniel
Reloop Tape Instant-Audiorecorder

Wer nicht gerade mit Traktor arbeitet oder für dessen interne Aufnahmefunktion gerade keinen Inputschacht am Interface frei hat, will auch mal sein DJ-Set mitschneiden. Oder generell mal sein LIVE-Set vom Clubmixer aus abgreifen. Dafür gibt es MP3-Player oder Mitschnitthäschen von Edirol, Zoom, Olympus und Co. Doch so was richtig Cooles haut Reloop nun in den Mitschnitt-Beutel: TAPE.

USB-Stick einstöpseln, Soundquelle ran (3,5mm Klinke) und die Recordtaste drücken. Fertig ist der Mitschnitt. Reloop hat aber noch weiter gedacht und schleift das Input-Signal durch, so kann leicht ein zweites Mitschnittgerät angeschlossen werden. Wer jetzt lacht, kennt anscheinend die mitschnittgeilen DJ-Freunde und Veranstalter-Püppies auf Partys nicht. Gespeichert werden übrigens 192- oder 320-kbps MP3-Files und gut aussehen tut das Ding auch noch.

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Foto: Reloop
Autor: Daniel
Pioneer DDJ-SX 4-Deck-Serato-Controller

Gegenüber den Traktor-Controllern, haben Serato-Nutzer nur die Wahl zwischen einer Handvoll Geräte. Pioneer stockt diese nun mit dem DDJ-SX auf; ein sieben Kilogramm schwerer Controller, der als einer der ersten die neue Sterato-Software nativ steuert. Das Layout orientiert sich an der üblichen Belegung der Bedienelemente und dürfte innerhalb von Minuten intuitiv zu nutzen sein. Wer Pioneer-Produkte kennt, dürfte sowieso auf Anhieb klarkommen.

Die 4-Deck-Steuerung sieht man dem DDJ-SX auf den ersten Blick an, die FX-Engine von iZotope muss man erstmal kennen, freut sich dann aber über die typischen gut ausgereiften DJ-Effekte wie Reverb, Echo und Co. Hinzu kommt ein Dualdeck-Modus, mittels dessen Hilfe man zeitgeich auf zwei Decks Scratch- oder Loop-Geschwurbel ausführen kann. Serato ist ja gerade bei UrbanBeats-DJs sehr beliebt und die dürfen sich auf die acht Cue-Points je Deck freuen. Oder auf die synchronisierbare 6er-Sample-Bank.

Auch technisch passt sich der DDJ-SX dem Usus an: Der Masterausgang schießt mit XLR und Chinch. Der Monitorausgang liegt daneben. Bis zu vier Analoge-Eingänge lassen sich einspeisen und auch im Standalone-Modus mixen. Dazu ist selbstverständlich ein 24Bit-AudioInterface verbaut und über die wertige Verarbeitung muss man bei Pioneer nicht mehr viel Worte verlieren. Der DDJ-SX kostet mit einem knappen Tausender zwar eine ordentliche Stange Holz, ist aber aufgrund seines Gewichts, dann doch eher etwas für eine Festinstallation.

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Foto: Pioneer
Autor: Daniel
Maschine Mikro MK2

Maschine steht seit Montag in der zweiten Revision in den Hardware-Läden und gibt’s nun auch in weiß. Auf dem neuen Anstrich (schwarz ist natürlich weiterhin erhältlich) wurde sich aber nicht ausgeruht. Das Gehäuse erscheint wertiger, ist straffer verarbeitet und damit auch robuster; wurde damit aber auch schwerer.

Zudem wurden die Pads überarbeitet, ein paar Anschlüsse und Potis verschoben und die Displayanzeige gegenüber der ersten Version invertiert: helle Schrift auf dunklem Grund und besser von der Seite einsehbar. Wesentlich auffälliger ist dann wieder die Verbuntung der Pads. Wie beim F1 sind diese nämlich mit 16 Farben belegbar, die man einzelnen Projekten, Szenen, Pattern etc. zuweisen kann. Damt ist wieder eine Fehlerquelle minimiert.

Softwareseitig arbeitet Maschine MK2 ausschließlich mit Version 1.8 zusammen, bei der sich neben ein paar Optimierungen und Feinheiten wie TimeStretching oder Pitchshifting nicht viel getan hat. Preis: 600 Euro.

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Foto: Native Instruments
Autor: Daniel
QuNeo Pad Controller

Individuell anpassbare Touchcontroller stapeln sich ja mittlerweile in Massen in den DJ-Shop-Regalen. Blöd ist, dass diese meist in festen und artig angeordneten Rastern angeboten werden. Das mag zwar schick aussehen, ist aber alles andere als bedienerfreundlich. Im Eifer des Effekts patscht man nicht allzu selten mal auf den falschen Button.

Das iPad-große QuNeo mutet zwar ebenso aufgeräumt an, hat aber eine klarere Struktur und bietet 27 Pads in clubtauglichen Abständen. Wie beim Launchpad stören hier auch keine unnötigen Beschriftungen. Das wäre auch hinderlich, denn gemeinsam mit dem QuNeo, tummeln sich jede Menge Presets und Templates für alle möglichen DJ- und LIVE-Software in der Box: Ableton Live, Serato Scratch Live, Traktor Pro, Logic Pro, Mixxx, Reason, Battery sowie BeatMaker und Korg IMS-20 (beide iPad).

Damit und darüber hinaus lassen sich alle Pads, Multitouch-Slider (9) und Rotary Sensoren (2) individuell belegen. Druckempfindlich sind sie auch, bietet Multi-Color-LEDs und Trigger-Optionen. Ein transportables All-Inklusive-Paket und dazu noch ein optisch reizvolles.

>>> QuNeo-Info bei KeithMcMillen
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Foto: KeithMcMillen
Autor: Daniel
Native Instruments Traktor F1 Controller

DJs, denen das bloße Verschachteln zweier oder mehrerer laufender Tracks nicht genügt, hadern oft mit einer Integration von LIVE-Komponenten. Zu wenig Zeit, zu fragil weil unbekanntes Terrain und eine zu große Umgewöhnung während des Sets. Der AddOn-Controller Traktor F1 verzahnt sich nun mit den Traktor Version 2.5 Remix-Decks und eröffnet Traktor-DJs die Möglichkeit, ihre Sets individueller zu gestalten. Bevor es soweit ist, steht aber eine gehörige Portion Vorarbeit ins Haus.

Laufende Tracks on the flow mittels des F1 und Remix-Decks zu zerhacken oder zu loopen, bietet sich auf den ersten Blick an, artet jedoch in eine nicht zu unterschätzende Anstrengung aus. Die mit Traktor-Version 2.5 verbesserte Tempo- und Loop-Erkennung hilft zwar, setzt aber einen kühlen und vor allen nüchternen Kopf voraus. So ist man besser mit vorgefertigten Sample-Deck bedient. Dass so etwas im Vorfeld jede Menge Arbeit bedeutet, dürfte klar sein. Statt 4 Sample-Slots sind es jetzt 64. Allein die zu füllen ist nahezu ein Unding. Vielen dürften 32 oder gar 16 vollkommen genügen.

Die Samples lassen sich als Loop, Einzelsample und auch rückwärts spielen, beginnen jedoch nicht auf Tastenschlag, sondern quantisiert und taktgenau zum laufenden Track. Dass man das bis ins Kleinste modifizieren kann, dürfte klar sein. Die Fülle der Möglichkeiten und die Zuordnung der Padfarben dürfte gerade visuellen Zeitgenossen gut tun und vereinfacht die Bedienung der Remix-Decks enorm.

Neulinge versuchen sich mit One-Shot-Samples, arbeiten sich zu dicken Loops und Arrangements vor und zaubern mit der Zeit anständige Neuinterpreationen oder Eigenkreationen. Wie immer bei Native Instruments kann man sich kreativ voll austoben und der F1 ist wieder die Krücke zwischen Mensch und Software: Jeweils ein Regler für Lautstärke und Filter, ein paar Einstellungsbuttons und je Deck eine praktische Stop-Taste. Während des Spielens merkt man schnell, dass zwei Geräte sinnvoll sind. Denn das Umschalten zwischen zden Decks ist alles andere als komfortabel und eine amtliche Fehlerbutze während des Auftritts.

Schön auch, dass es zum F1 natürlich Traktor Pro 2.5 dazu gepackt gibt.
Für 240 Euro (Straße) dann eigentlich ein Schnäppchen.

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Foto: NI Press
Autor: Daniel
Numark 4TRAK – 4-Channel-DJ-Controller

Damit auch Digital-DJs das Gefühl des Schleppens bleischwerer Plattenkoffer nicht missen müssen, hat Numark vor geraumer Zeit den 4TRAK in die Controller-Regale gestellt. Ein gut sieben Kilo wiegender Aluminium-Klumpen, der allerdings noch mehr kann, als nur viel wiegen und gelb-orange blinkern.

Auf den ersten Blick sticht sofort die abgewinkelte Oberkante ins Auge. Der 60 Zentimeter breite und 40 Zentimeter tiefe AllInOne-Klunker erweckt somit erstmal den Anschein einer Live-Kiste, mit der man erst mal der oberste Ansager auf jeder Party ist. Das Bedienfeld des Traktor-Controllers wirkt nicht nur aufgeräumt, sondern auch sehr locker. Alles findet man auf Anhieb dort, wo man es vermutet.

Kurze Kanalfader, weitläufige Pitchfader und die praktischen Touchstrips, die einem zwar nur grob, aber dafür schnell innerhalb eines Tracks springen lassen. Das klappt viel genauer, als mit Jogwheels. Der ausweichende Griff zum Touchpad des Laptops gehört damit der Vergangenheit an. Wer bereits eine Weile mit Traktor hantiert und den ein oder anderen Controller unter den Fingern hatte, wird auch mit diesem nahezu im Schlaf klar kommen und sich über die wirklich vielen Buttons freuen, mit denen man die Software mal so richtig gut ausreizt. Die zwölf Effektknobs sind da der Zuckerguss..

Das 24Bit-Audio-Interface ist antürlich integriert und wem das nicht reicht, der freut sich gewiss über die Standalone-Mixerfunktion. Vier Kanäle können ran (schaltbar zwischen Line und Phono) und natürlich auch rechnerunabhängig gemixt werden. Raus walkt der Sound über den XLR-Master und die beiden Chinch-Ausgänge (Master und Booth). Kopfhörer stöpseln sich mit großer oder kleiner Klinke ran, die Ausgänge sind druckvoll und laut.

Das Ganze hat natürlich seinen Preis. Knapp 1.000 Glocken reicht man über den Tresen und da man solch einen Brocken nich tlocker in der hand trägt, kommt die 100-Euro-Tasche noch dazu.

>>> 4TRAK auf Numark.com


Autor: Daniel
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