Aktuelle Kategorie: Technik
Icon iStage – MIDI-Controller

Des DJs liebstes Stück Software für Live-Performances ist und bleibt Ableton. Bei ausschließlich Musik auflegender DJ-Zunft stehen Traktor und Scratch hoch im Kurs. Und dann wären noch die Effektsampling- und Drum-Tools. Das macht MIDI-Controller in der Jetzt-Zeit zu eierlegenden Wollmilchsäuen und so richtig interessant, da ein Gerät für mehrere Aufgaben genutzt werden kann. Zum Beispiel das Icon I-Stage. Ohne Rechner ist das Teil nur ein nutzloses Stück Plastik (in der Luxe-Version Aluminium) aber mit einem Rechenknecht am USB-Kabel, blüht das Teil auf, wie eine Kirmesbude.

Das I-Stage verfügt über vier verschiedene Modi (Sequenzer-, Effekt-, DJ- und Drum-Modus) und kann damit zum Fernsteuern des nahezu gesamten Softwareparks verwendet werden. Im Innern der drei Buttons-Sets mit je 4×4 anschlagdynamischen Pads schlummern je zwei LEDs. Der Rest mit nur je einer roten. Der Poti fungiert als Jogwheel und der Crossfader freut sich dank freier Zuweisbarkeit. Power gibt’s über USB und die Knopfleiste freundelt mit Windows und Mac. Mappen muss man selbst, die iMap MIDI-Mapping-Software liegt allerdings bei. Mit knappen 80 Tacken bleibt das I-Stage auch noch erschwinglich. Bevor jetzt ganz hibbelig zum Shop gestürzt wird: Das Teil wird voraussichtlich erst November ausgeliefert.

>>> icon-global.com

Foto: Icon Global
Autor: Daniel
Reloop Digital Jockey 2 in weiß

Gerade bei salection gefunden: die weiße InterfaceEdition des Reloop Digital Jockeys 2 in limitierter Auflage. Warum seitens Reloop gerade diese Version gewählt wurde, kann ich mir zwar nicht erklären, denn die MasterEdition mit den zusätzlichen XLR- und Monitor-Ausgängen sowie der StandAlone-Mix-Funktion wäre doch besser geeignet. Aber ein Hingucker bleibt das Gerät allemal, sieht aber mit Garantie wie jedes MacBook nach einer Handvoll Gigs aus: schweindedreckig. Immerhin fällt Staub nicht mehr so ins Auge. Erhältlich ab September 2010 zum Preis der schwarzen Original-Version.

Foto: Reloop
Autor: Daniel
via Salection
Signale auf rot: Vestax-DJ-Mixer PMC-05 Pro 4

Vestax untermauert mit der aktuellen Version des PMC-05 wieder einmal seinen Meisterstatus. Das Vorgänger-Modell bzw. die davor dürften den Status als Referenz-Mixer erklommen haben. Zumindest im HipHop-Bereich. Dass der neue Battlemixer aber jedem Künstler der DJ-Zunft gut zu Gesicht steht, beweist die Pro-Version Nummer Vier.

Der 5-Kilo-Mixer ist typisch aufgeräumt, die einzelnen Drehregler wirken kompakter und wurden näher an den Rand gerückt. Die 3-Band-EQ-Einheit ist etwas luftiger geworden und killt die einzelnen Frequenzspektren nahezu komplett. Auch sonst ist die Anordnung durchdachter. Die Master-Regler befinden sich nun vollständig in der rechten oberen Ecke. Die Regler für Faderkurven rutschen an die Vorderseite des Gerätes; mit ihnen auch der Kopfhörer-Ausgang der neben 6,3mm nun auch einen 3,5mm-Klinke-Anschluss bietet.

Neu ist die auffällige Midi-Einheit. Die Buttons und Regler arbeiten mit jeder Digital-DJ-Software zusammen, bevorzugt natürlich Seratos Scratch. Traktor dürfte auch möglich sein, wenn es nicht sogar schon Mappings gibt. Die Fader sind allesamt kontaktfrei und digital, auch der als Mutetaste genutzte Quellenumschalter wirkt robuster.

Und damit sind wir schon bei der Rückseite, die ein wahres Eldorado an Ein- und Ausgängen bietet. Raus kommt der Sound mittels XLR, Klinke oder Chinch. Dazu kommen die Eingänge der beiden Kanäle. Die zusätzlich zu Phono/Line jeweils für Digital-DJ-Interfaces durchgeschliffen sind. Hat man den Dreh raus, wird damit das lästige Umstöpseln der Kabel bei DJ-Wechseln, Auf- und Abbau eingedämmt und vereinfacht. Dazu der USB-Anschluss zur Korrespondenz mit der DJ-Software, ein zusätzlicher und damit siebtener (!) Line-Eingang sowie Input für Mikrofon und Effektgeräte.

Einzig Farbe und Design des Mixers sind etwas gewöhnungsbedürftig und unpraktisch. Bei typischer Clubbeleuchtung sieht man vom matten, feinlinigen Design sowieso nichts mehr, das Rot erscheint schwarz und die in hellerem Rot gehaltenen Regler werden fabrlich eins mit dem Untergrund. So helfen nur die hellen Midi-Bänke bei der Orientierung.

>>> vestax.com

Foto: Vestax
Autor: Daniel
Faltbarer Laptopständer: Crane DJ-Stand

Digital-DJing hat eine ganz andere Dynamik in die Zeit des Pre- und Post-Auflegens gebracht. Da darf verkabelt werden, geswitcht, gestöpselt… und zu guter Letzt der Laptopständer zusammengeschraubt, denn das klobige zangenförmige Konstrukt passt so dann doch eher  selten in den Plattenkoffer. Ein Metallbaukasten für Große sozusagen.

Zeit sparen kann man mit dem Crane DJ-Stand. Der ist nämlich faltbar und somit ruckzuck auseinanderklappbar und ebenso schnell wieder in der Tasche verstaut. Das ganze Teil wiegt um die 1,5 Kilogramm und wird mittels Spannfedern in der gewünschten Position gehalten; gern auch in verschiedenen Winkeln. Die Anleitung sollte man vorher trotzdem genau lesen, denn so einfach wie er erscheint, gestaltet sich der Aufbau beim ersten Mal nicht.

Als einziger Wermutstropfen schimmert die Verfügbarkeit durch. Der Crane DJ-Stand hat nämlich noch keinen Vertrieb in Deutschland, ist in diversen international versendenden Shops aber für 150 Dollar zu haben.

>>> thecranestand.com

Foto: Crane
Autor: Daniel
Decksaver schützt DJ-Technik

Was es nicht alles für Marktlücken gibt… Abdeckhauben für DJ-Technik, das nenne ich mal nützlich. Den sein wir mal ehrlich. Egal, wie aufwendig man seine Technik pflegt, eine feine Staubschicht schleicht sich oft auf die Oberfläche, von in Clubs platzierter Technik mal ganz zu schweigen.

Decken und Tücher. Das war die bisher einzige Möglichkeit, den Technikpark vor Schmutz und Staub zu schützen. In die Bresche springt nun Decksaver aus den UK. Passgenaue, transparente Hartplastikhauben für nahezu jedes DJ-Equipment von Turntable über Mixer bis hin zu CD-Player und Co. Mit guten 40 bis 50 Pfund zwar doch ganz schön heftig im Preis, aber die Technik wird’s danken.

>>> decksaver.co.uk

Foto: Decksaver
Autor: Daniel
Vestax stellt neuen VCI-300 MKII vor

Im Oktober 2008 erschien der Vestax VCI-300 als einer der ersten Digital-DJ-Controller aus einer Kooperation mit Serato. Das Teil schlug ein wie eine Bombe und so ließ der Nachfolger nicht lange auf sich warten. Dass hierbei Anregungen von VCI-300-Usern berücksichtigt wurden macht den Braten erst recht fett.

So kann man bei dem neuen Modell Gain und Kopfhörer-Ausgang schön hochregeln, Stromadapter vorausgesetzt. Zudem wurde das Jog-Wheel überarbeitet und reagiert noch präziser auf die Eingaben. Der Druckpunkt lässt sich an den seitlichen Drehreglern modifizieren. Das Audio-Signal des Line- und Mic-Eingangs kann jetzt durchgeschliffen werden. Dazu kommen der 3,5mm-Klinke-Ausgang für Kopfhörer (zusätzlich zu dem „großen“ Anschluss) und die Möglichkeit den optionalen Digital-Fader CF-X2 anzubasteln.

Ansonsten bleibt alles gleich, erhielt jedoch selbstverständlich eine Frischzellenkur. Der MIDI-Controller wird typisch via USB an den Rechner gestöpselt und ist in der Lage um die 90 Parameter der Itch-Software zu steuern. Die Fader reagieren weicher (die Kurve lässt sich für jeden einzelnen Fader regeln) und auch das integrierte Audio-Interface bekam eine Runderneuerung. Externe Player sind natürlich auch anstöpselbar, sodass der knapp drei Kilo schwere VCI-300 MK II auch als reiner Mixer genutzt werden kann und damit selbst für Notfälle gewappnet ist.

Erscheinungstermin und Preis stehen noch nicht fest, es ist aber davon auszugehen, dass der Vestax VCI-300 MK II in derselben Preisliga zu finden sein wird, wie sein Vorgänger. Besitzer der Erst-Version müssen sich überlegen, ob Ihnen die Überarbeitung und die neuen Funktionen die 800 Euro wert sind. Neukäufer sind mit der zweiten Auflage natürlich besser beraten.

Foto: Vestax
Autor: Daniel
Pioneer CDJ2000 HID jetzt auch via SSL

Der Referenz-DJ-CD-Player CDJ2000 und seinen kleinerer Bruder CDJ900 sind durch die neue Firmware 3.1 ab sofort mit Serato Scratch Live verheiratet. Die Geräteeinbindung als HID-Controller in die nativsche Traktor-Familie war ja bereits vorher möglich. Jetzt angelt sich Pioneer auch die Serato-DJs. Via einfachem USB-Plug&Play integriert man den Player als Controller in das bestehende Setup. TimeCode-CDs sind nicht notwendig.

>>> pioneer.se

Foto: Pioneer
Autor: Daniel
Midi-Fighter – Hyper-Controller

Ok. Die Headline ist etwas plump, aber was Besseres kam mir nicht in den Sinn. Denn mit den Arcade-Buttons kann der Game-Freak sein Faible nun auch bei LIVE-Gigs und DJing zeigen. Der 16-knöpfige Midi-Fighter (Street Fighter lässt grüßen) ist nichts anderes als ein einfacher USB-MIDI-Controller, für den es Dank großer Community Mappings für alle erdenkliche MIDI-fähige Software gibt bzw. dank der einfachen Konstruktion sehr schnell selbst erstellbar sind.

Den D.I.Y.-Bausatz kann man sich selbst zusammenstellen und erhält nach Lieferung (500 limitierte Bausätze werden in Kürze wieder rausgehaun) die 16 Arcadeknöpfe und die Abdeckplatte in den Wunschfarben sowie die restlichen Bauteile. Der Zusammenbau geht relativ flott und man hat für knapp 190 Dollar ein schickes Angeber-Teil, was definitiv nicht jeder besitzt.

Am besten ist immer noch die aufgebohrte Super-Mario-Musik im Video.

>>> midifighter.com

Foto: Midifighter
Autor: Daniel
via djtechtools
DJ-Tech aus Hongkong

Ein wahres Paradies an technischem Schaltwerk für DJs bietet die in Hongkong ansässige Firma DJ-Tech. Das Klicki-Bunti-Design mag auf den ersten Blick etwas verstörend wirken, was die sich dahinter verbergende Technik jedoch locker wettmacht. Es würde jetzt den Rahmen sprengen, hier auf alles einzugehen. Das Angebot ist einfach riesig. Aber allein der günstige Preis, das technische Know-How und deren Umsetzung in den Controllern, Playern etc. sowie die Tatsache, dass es die Teile jetzt auch in Deutschland ohne lästigen Import gibt, spricht dafür, die Geräte mal in den Augen zu behalten.

>>> djtechpro.com

Foto: DJ-Tech
Autor: Daniel
via audiopalace
Portabler Aufnahmeknecht: ikey M3

Das Mitschneiden von Sets ist immer so eine Sache. Die handlichen MD-Recorder waren eine Weile angesagt, dann wurde es Mode, Laptops unterm DJ-Pult zu Aufnahmestationen zu degradieren, denn ein richtig universelles, handliches Aufnahmegerät fand sich nur im oberen Preissegment. ikey-Audio hat mit dem M3 einen unscheinbaren Recorder im Portfolio, der Abhilfe schafft.

Das erste, was beim M3 ins Auge sticht, ist die aufgeräumte Oberfläche: Gummiertes Navigationsrad, Taster für Play, Stop und Record sowie das leuchtende Farbdisplay. Links und rechts davon Knobs für die Steuerung von Aufnahmezeit, -format und -audio. An den Seiten befinden sich die Regler für Input-Gain (3stufig), Output sowie der Power-Schalter. Am oberen Teil die 3,5mm-Klinke-Eingänge für Mic und Line sowie der als Line Out verwendbare Kopfhörerausgang.

Killerfeature dürften allerdings die vielfältigen Ports sein. Denn neben der Aufnahme auf SD(HC)-Cards, kann man ebenso auf einen via-USB-Port eingestöpseltes Flash-Laufwerk aufzeichnen. Die Aufnahme erfolgt typisch im MP3- (128, 256, 320 kbps) oder unkomprimierten WAV-Format. Der Export der Daten ist leicht mit Mini-USB und PC zu schaffen, falls mal kein Kartenleser zur Hand ist. Das und der für solch ein Gerät überaus günstige Preis machen den M3 zu DEM Mitschnittmonster schlechthin.

>>> ikey-audio.com

Foto: ikey Audio
Autor: Daniel
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