Aktuelle Kategorie: Technik
DJ-Einsteiger-Setup: Numark iCD DJ in a box

Neben der Fülle an Digital-Controller-Systemen sticht das neue Komplett-Setup von Numark schon deshalb hervor, dass es mit diesem Produkt die Laptop-DJ-Sparte außen vor lässt. Hinter der kruden Bezeichnung iCD DJ in a Box verbergen sich zwei NDX 200 CD-Player, ein iM1-iPod-Mixer sowie die nötigen Anschlusskabel. Sogar ein Kopfhörer ist mit dabei. Aber der Reihe nach.

Mit dem NDX 200 finden die kleinsten der CD-Player-Reihe ihren Platz in dem Setup und ist dementsprechend spartanisch ausgestattet. Neben den üblichen Bedienelementen wie Play, Pause, Cue, Pitch und Co. können mit dem NDX zudem Loops erstellt werden. Statt eines Slot-In-Laufwerkes kommt eine Lade herausgefahren, was Einsteigern aber ausreichen dürfte.Gefressen werden allerdings nur CD oder CD-Rs mit Audio-Daten, keine MP3s.

Dieses Manko macht der 2-Kanal-Mixer mit iPod-Dock wieder wett. Denn die digitalen Files kann man bequem vom Apple-Player laden und mixen. Allerdings nur auf dem zweiten Kanal des Mixers und auf Leckerlis wie Pitch und Loop muss man konsequenterweise ebenso verzichten. Für einen kurzen Track-Drop, für den keine Zeit mehr blieb, um ihn auf CD zu brennen, trotzdem sehr praktikabel.

Zwei Besonderheiten bleiben noch zu erwähnen. Zum einen kann der eigene Mix auf den angedockten iPod mitgeschnitten werden und zu dem Bundle liefert Numark den Starter-Kopfhörer HF-125 mit. Das Erscheinungsdatum des Sets steht – ebensowenig wie der Preis – noch nicht fest. Letzterer dürfte aber bei rund 450 Euro liegen.

>>> numark.com

Foto: Numark
Autor: Daniel
DJ-Controller: Numark Mixtrack

Mit seinem neu vorgestellten Mixtrack, möchte auch Numark in der Liga der Lösungen für DJ-Software mitspielen. Das im typischen DJ-Design gehaltene 2-Deck-Gerät überzeugt schon durch die das aufgeräumte Äußere. Alles ist an seinem Platz, symmetrisch angeordnet und mit genügend Abständen zwischen den beleuchteten Buttons und Potis.

Cue und Play jeweils unter dem prominenten, berührungsempfindlichen Jog-Wheel, Kill-Buttons und Loop-Sektion oberhalb davon. In der Mitte der 3-Band-EQ, Fader für zwei Decks, Master und Crossfader. Darüber optisch gut getrennt die Transport-Sektion. Spätestens hier merkt man, dass der Mixtrack auf Traktor zugeschnitten ist und auch mit der LE-Version ausgeliefert wird. Zuweisungen für Duo und Pro sind ebenso integriert und Dank MIDI-Implementation (USB-powered) freundelt der Mixtrack auch mit anderer DJ-Software.

Einziges Manko ist die fehlende Soundkarte. Das Gerät fungiert wie beispielsweise der X1 von Native Instruments nur als Controller für die Software und den internen Player. Die Audioausgabe erfolgt über die Soundkarte des verwendeten Laptops. Wer ein Mikrofon benötigt oder via Kopfhörer vorhören möchte, ist daher auf ein zusätzliches Audio-Interface angewiesen. Das macht das Gerät zwar in der Anschaffung günstig, als All-In-One-Lösung allerdings untauglich.

Der Mixtrack ist ab Juli erhältlich und kostet knapp 250$.
Der Preis in Europa ist noch nicht bekannt.

Foto: Numark
Autor: Daniel
7 Tipps für einen störungsfreien Laptop-Gig

Tanzfläche voll, Masse am toben. Plötzlich fällt nur noch digitaler Klang-Mus aus den Lautsprechern, der in tödlicher Stille mündet. Hektisch und beschämt schwitzend bemerkt man, dass die Technik die Arbeit eingestellt hat. Nichts geht mehr. Das Publikum wird zappelig und die ersten Buh-Rufe ertönen…

Ok. Alles etwas dick aufgetragen und die Crowd ist in solchen Situationen (zumindest in kleineren Locations) recht nachsichtig. Aber das Grundproblem bleibt. Mit Aufkommen der Digital-DJs, die mit Laptop und Co. ihr Set bestreiten, stieg auch die Ausfallrate während solcher Sets, zumindest aber die Angst davor. Heiße schwitzige Locations und betrunkene Partygäste, die zu allem in der Lage sind, begünstigen das. Aus diesem Grund sieben teilweise recht simple Tipps, wie man Unannehmlichkeiten und Musikausfälle während des DJings mit Laptop und DJ-Software vermeiden kann.
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Foto: istock / sxc
Autor: Daniel
via dj tech tools
Faderfox-Reihe in 3. Generation mit USB

Bevor es die ersten Hardware-Controller für DJ-Software wie Traktor gab, blieb der Markt überschaubar. Nahezu einzige Möglichkeit, sein Traktor-Deck mittels echten Potis und Fadern zu regeln, bot die Faderfox-Riege, die aufgrund des etwas hakeligen Handlings, MIDI-Anschluss und wackeliger Laufsicherheit auch nicht das Gelbe vom Ei war und eher Geeks als Spielzeug diente.

Jetzt wurden die fünf Füchse (DJ, DL, DX, FX, FT) überarbeitet und strahlen in Version Drei. Das gewöhnungsbedürftige ja beinahe hässliche Design ist geblieben, dafür sind die Potis und Knobs gummiert und damit griffiger. Wichtigstes Update dürfte der USB-Anschluss sein, der die MIDI-Buchse ersetzt und damit mehr auf den „Massenmarkt“ schielt. Trotzdem kommen die Faderfox-Geräte etwas spät. Traktor bietet mit dem X1 ja schon eine gute All-In-One-Lösung, die zudem um mehr als die Hälfte günstiger ist.

Wer sich aber nur speziell auf einen Bereich konzentrieren möchte, hat mit den Füchsen die besseren Karten. Gerade der FT3 ist als Vier-Deck-Mix-Controller eine unverzichtbare Steuereinheit für Traktor-DJs, die vier Decks direkt über die Software-Mixer-Einheit steuern möchten.

>>> faderfox.de

Foto: Faderfox
Autor: Daniel
Novation Cue- & Loop-Controller: Dicer

Novation sorgte schon mit dem Launchpad für feuchte Augen. Jetzt folgt der nächste Controller, der ungleich kleiner ausfällt und exakt auf eine Verwendung zugeschnitten ist. Für knappe hundert Ocken liefert Novation zwei dieser sieben Zentimeter kleinen Dicer Controller, die mehr können, als in drei verschiedenen Farben leuchten.

Dicer entstand aus der Zusammenarbeit mit Serato funktioniert damit ab Version 2.1 auch gleich via Plug’n’Play. Andere Midi-fähige DJ-Software (Traktor & Co.) werden ebenso unterstützt, wollen jedoch erst einmal mit Setup-Files bestückt werden. Danach klappt es auch mit dem Zuweisen und Abspielen von Cue-Punkten und Loops. Nette Spielereien wie das Triggern der Loops und Samples sowie das „Anlernen“ des Gadgets für andere Funktionen machen die Sache rund.

Apropos. Highlight dürfte die Größe des Gerätes sein, die sich perfekt an die Technics-1200-Turntable-Reihe anschmiegt. Damit nichts verrutscht, besitzt der Dicer einen Adapter, der ihn fest in der Puck-Ablagefläche des Turntables fixiert. Aufgrund seiner Größe passt er auch an CD-Player und Notebooks.

>>> novationmusic.com

Foto: Novation
Autor: Daniel

Meine Herren. Das Stückchen Software ist noch so frisch, da gibt es doch tatsächlich nur das eine Video. Griid heißt das Ganze, ist ein modularer Touch-Controller für Ableton Live und wird von Liine entwickelt, einer kleinen Softwareschmiede, die allem Anschein nach aus Berlin kommt. Griid soll es in einer kostenfreien Lite-Variante geben. Für die Voll- und Pro-Versionen steht der Preis noch nicht fest. Richie Hawtin hat die Controller-Software zu seinem Plasticman-LIVE-Gig in Detroit getestet.


Autor: Daniel
Reloop Digital Jockey 2 Master Edition

Im Juli erscheint die Master Edition der Reloop Digital Jockey Serie und bietet zu einem relativ überschaubaren Preis einen Stand-Alone-DJ-Controller. Ein 4-Kanal USB Audio-Interface ist integriert und MIDI-tauglich ist das Gerät auch, sodass jede DJ-Software nutzbar ist. Optimiert wurde die Master Edition allerdings für Traktor (LE).

Die Steuerung der beiden Decks erfolgt typisch für solche Controller über das zweigeteilte System mittels Jog-Wheels. Zusätzliche Player (Vinyl oder CD) finden auch ihren Platz und können dank des Stand-Alone-Mixers auch gleich mit dem Reloop Digital Jockey 2 gemixt werden. Ein zusätzlicher Mixer ist nicht notwendig. Selbst die Crossfader-Curve lässt sich regeln. Der Masterausgang ist symmetrisch (Klinke) und asymmetrisch (Chinch RCA), dazu kommt ein Monitorausgang und Eingänge für Kopfhörer und Mic. Alles Weitere (auch die anderen Editionen) zeigt das aktuelle Promo-Video.

Foto: Reloop
Autor: Daniel
Allen&Heath Xone:DX – DJ-Controller

Allen&Heath kann man getrost als Club-Flaggschiff bezeichnen. Neben den ganzen Pioneer-Mixer-Derivaten überzeugt die Mischpultreihe von Allen&Heath mit anderem Konzept und schnittiger Bedienung. Das lässt sich nahezu eins zu eins auf den DJ-Controller Xone:DX übertragen, der insgesamt 4-Decks steuern und auch mixen kann.

Das seit März auch in Deutschland erhältliche sehr robuste und dennoch flache All-In-One-Gerät wird von Haus aus mit Serato Itch ausgeliefert; versteht sich darüber hinaus auch mit allen anderen Midi-fähigen DJ-Anwendungen. So ist eine Integration in Traktor ebenso möglich, wie in Serato. Wobei letzteres wegen der Plug’n’Play-Action beim Erstaufbau um ein Vielfaches fixer geht.

Anschlüsse besitzt der Controller mit integrierter Soundkarte ausreichend: XLR-Master-Ausgänge sowie Chinch-Ausgänge für Master, Monitor, Rec. und Cue. Darüber hinaus Digital-Audio-In (Chinch) und -Out (Chinch und optisch) sowie Midi-In/-Out und die nötige USB-Buchse. Auf der Frontseite prangen die Kopfhörerbuchse und der Mic-Eingang.

Links sowie rechts auf der Fläche des Geräts sitzen die Controller-Einheiten, wobei eine jeweils für zwei Decks steht, die man manuell zuweist. Diese Layer-Technik mag anfangs verwirren und für das eine oder andere unfreiwillige Stoppen des laufenden Tracks sorgen, ist aber nachvollziehbar und nach kurzer Übungsphase beherrschbar. Zum Suchen innerhalb eines Tracks sowie zum Pitchen wird das nicht-berührungsempfindliche Jogwheel genutzt. Cue- und Play/Pause sind wie gewohnt prominent platziert, einzig die Hot-Cue-Buttons sind etwas klein aber immerhin vorhanden. Die 4-Kanal-Mixer-Sektion im mittleren Bereich des DX erklärt sich von selbst und hat EQ- und Gain-Potis.

Wer auf die Haptik von Vinyl oder großrädrigen Jogwheel-CD-Playern verzichten kann, hat mit dem Xone:DX sein Traumgerät gefunden. Gerade auch für den Club-Einsatz ist der 6 Kilo schwere Apparat gut geeignet und damit Digital-DJs ans Herz zu legen, die öfter als dreimal im Monat unterwegs sind und vorherrschenden Technikproblemen bequem aus dem Weg gehen wollen. Das nötige Kleingeld vorausgesetzt.

Foto: Allen&Heath
Autor: Daniel
Session Strings – Streicher-Software

Streicher (Strings) sind bei Produktionen elektronischer Musik ja nicht ganz unüblich. Gute Sample-Packs gab es selten und so war bei spezielleren Vorstellungen doch schnell ein eigener Streicher gefragt. Native Instruments wären nicht sie selbst, wenn sie auch diese Sparte ausfüllen würden.

Session Strings ist ein Instrumenten-Ensemble, welches sich als einziges auch in den kostenfreien Kontakt 4 Sample-Player abspielen lässt. Die Steuerung der einzelnen Instrumente (vier Geigen, drei Bratschen, zwei Celli und zwei Kontrabässe) erfolgt über das Keyboard (Midi oder Software), wobei die tiefen Tasten mit dem Kontrabass und die oberen mit den Geigen belegt sind. Faltungseffekt und EQ sorgen in Sekunden für den gewünschten Streicherklang und die Motown-Presets für den legendären Streicher-Sound der 60er Jahre. Interessantes Highlight auch der einem Arpeggiator ähnelnde „Animator“. Er zerhackt Akkorde in funky Staccato-, Spiccato- oder Pizzicato-Phrasen.

>>> native-instruments.com

Foto: Packshot
Autor: Daniel
Roland-Sampler: SP-404SX

Ich liebe ja meinen alten Sampler. Den Roland Boss SP-303. Zwar nur vier mal acht Bänke, dafür schöne große Tasten und einfaches Bedienkonzept. Nachteil ist immer noch der geringe interne Speicher und das hakelig umständliche Importsystem mit Smart-Media-Cards. Der seit einigen Monaten erhältliche Nachfolger SP-404 mit seinem SX-Update ist die konsequente Fortentwicklung des SP404 und für Besitzer des 303 allemal ein Hingucker wert.

Das Sampling passiert jetzt ausschließlich in 16Bit-Linear, die DSP-Effekte wurden auf 29 erweitert und das Switchen zwischen den einzelnen FX-Arten geht jetzt ergonomischer von der Hand. Der bei dem SP-303 noch sehr rudimentäre Pattern-Sequencer erfuhr auch ein paar Verbesserungen, ist aber für reines Sampling eher unwichtig. Positiv: Das Gerät frisst auch SD-Karten.

Ganze zehn Bänke lassen sich mit jeweils zwölf Samples vollstopfen: Direkt-Sampling ontheflow oder Dank SD-Card am Rechner vorbereitete WAV/AIF-Samples. Wegen der vielen Ergänzungen und zusätzlichen Bänke, stieg auch die Anzahl der beleuchteten Buttons, wird daher ein wenig unübersichtlich in der Hektik des Auflegens, wer viele Samples braucht, ist dafür aber dankbar.

>>> roland.de

Foto: Roland
Autor: Daniel
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