Aktuelle Kategorie: Technik
Mini-Synthesizer: KORG Monotron

Lasst Euch nicht von dem Foto des KORG Monotron täuschen. Der kleine Synthesizer ist mit 12 Zentimeter Breite real nämlich noch kleiner, mit knappen hundert Gramm federleicht und bei einem Straßenpreis von rund 60 Euro recht günstig. Das mobile Gerät passt locker auf die Handfläche und läuft mit zwei AAA-Batterien. Fünf Regler und ein Schalter müssen da reichen.

Die aufgedruckte Tastatur des montron ist ein typischer Ribbon-Controler für die Tonhöhe und besitzt einen Umfang von 16 Halbtönen. In Verbindung mit spannungsgesteuertem Oszillator/VCO und Filter/VCF sowie einem Tieffrequenzoszillator/LFO bleibt das Gagdget relativ simpel. Da passt es, dass jeder Regler nur einen Sound-Parameter steuert.

Natürlich kann der monotron-Filter auch externe Audioquellen bearbeiten. Die über die 3,5 mm Stereo-Klinkenbuchse eingespeiste Signalquelle wird direkt vor den VCF in den Signalweg eingeschleift. Die integrierten Minilautsprecher sind eher zur Kontrolle gedacht, der Sound geht lieber über die pegelbare 3,5 mm Klinke nach draußen.

Foto: Korg
Autor: Daniel
Stationärer USB-Recorder Denon DN-F650R

Mit so einem Teil wie dem Denon DN-F650R wäre dem Chaos um Mitschnitte in festen Clubs ein Ende gesetzt. Für DJs eher uninteressant (da ist ein Mitschnitt via DJ-Audio-Interface sowieso sehr einfach), für Clubbesitzer ein Segen. Zeitweilen hatten sich ja mal feste MD-Recorder etabliert, deren kurze Laufzeit trotz Hi-MD jedoch immer in wildes Disk-Wechseln ausuferte. Danach standen Laptops rum, die zu Mitschnittknechten degradiert wurden oder Mini-Recorder, die bei jeder Gelegenheit in fremden Taschen verschwanden.

Mit dem Denon-Rekorder wird der Clubabend wieder ein wenig bequemer. Der Mitschnitt erfolgt auf SD(HC)-Karte oder angeschlossenes USB-Laufwerk, wahlweise als WAV oder MP3 in wählbaren Bitraten. Dazu Audio-Ein- und Ausgänge (balanced und unbalanced), USB-Anschluss zum direkten PC-Transfer und der sehr nützliche Automatikstart des Players bei Stromzufuhr. Audio-Anschlüsse wie gehabt am Hinterteil des Gerätes, USB-Anschlüsse an der Vorderseite. OLED-Display, beleuchtete Bedientasten und Jog-Wheel zur Steuerung. Prima.

Foto: Denon
Autor: Daniel
Update: Technics RP DH1200 & Sennheiser HD 280 Pro

Der Artikel (immerhin schon drei Jahre alt) fiel mir mal wieder in die Hände. Überarbeitet habe ich ihn nicht, am Ende lauert aber ein kleiner Nachtrag zu den Sennheiser-Kopfhörern…

Des DJs wichtigstes dennoch oft vernachlässigtes und als Stiefkind behandeltes Zubehör ist der Kopfhörer. Dabei ist er der Dreh- und Angelpunkt eines gelungenen DJ-Sets, egal ob zuhause oder im Club. Ich habe nun auch schon ein paar Kopfhörer verschlissen und maße mir deshalb einen kleinen Mini-Besprechungen der Geräte an. Das sollen keine professionellen Tests sein, sondern nur einfache Erfahrungswerte unter üblichen DJ-Bedingungen. Mehr lesen »

Foto: Panasonic / Sennheiser
Autor: Daniel
Numark Player/Controller NDX 800

Numark möchte sich auch ein Stück des DJ-Controller-Kuchens sichern und veröffentlicht neben dem V7 den NDX800. Als unscheinbarer CD-Player getarnt, hat der Nachfolger des ICDX so einige Besonderheiten unter der Haube: Neben der üblichen Funktion als Tabletop-Laufwerk für Audio-/MP3-CDs und USB-Medien, eignet sich der NDX800 auch zur Steuerung midifähiger DJ-Software wie Serato, Traktor und Co.

Das robuste Slot-In-Laufwerk frisst die Silberlinge schnell und spuckt sie ebenso flink wieder aus. Das berührungsempfindliche und LED-bestückte Scratch-Wheel arbeitet mit der nötigen Präzision zum Eindrehen, Scratchen oder Starten/Anhalten des Titels. Das hintergrundbeleuchtete, monochrome Display vereinigt alle wichtigen Informationen und hilft beim Durchforsten der Ordnerstrukturen von MP3-CDs, die Bibliothekssteuerung der DJ-Software am angeschlossenen Rechner sieht man jedoch nicht. Dafür hat der NDX800 einen Satz beatsynchronisierbarer DSP-Effekte (Flanger, Phaser, Echo etc.) an Bord, die ja mittlerweile zum guten Ton gehören.

>>> Numark
>>> ausführlicher Test bei Amazona
>>> Artikel zum Numark V7 auf ae-pool

Foto: Numark
Autor: Daniel
Numark Controller V7

Es ist schon erstaunlich, wie rasant sich der Markt um DJ-Controller entwickelt. Auch bei Numark steht die Integration digitaler Musikdateien im Vordergrund. Da wäre zum Beispiel der als Solo-Laufwerk einsetzbare V7. Dreh- und Angelpunkt im wörtlichen Sinne bildet die 7 Zoll messende Motorplatte im Zentrum des Controllers. Auf dem dreht zur optimalen Haptik eine echte Vinyl mit Slipmat in denselben Ausmaßen. Zum Scratchen wie geschaffen.

Dem Controller liegt die Software Serato Itch bei, deren Funktionen und Effekte komplett mit dem V7 steuerbar sind. Andere Midi-fähige Software wie Scratch oder Traktor wird ebenso unterstützt. Dabei ist es mittels nur eines V7 möglich, zwei Decks zu steuern. Die dafür nötigen zwei Line-Ausgänge (für den Mixer) bringt das Gerät an der Rückseite mit. Dort findet sich auch der praktische Kaltgeräte-Stromanschluss.

Das Koppeln mehrerer V7-Controller über die Link-Funktion ermöglicht eine Nutzung mehrerer Decks und selbst ein DJ-Wechsel gestaltet sich mit diesem Setup dank des freien USB-Anschluss‘ am zweiten Gerät recht einfach. Mit seinen gut sieben Kilogramm ist der V7 allerdings kein Leichtgewicht und eignet sich so vielmehr für eine feste Installation.

>>> Numark

Foto: Numark
Autor: Daniel
Groovebox-Update: Machine 1.5

Native Instruments veröffentlichte nach einem guten Jahr sein Update 1.5 zur Groovebox Machine. Das Produkt ist eine Symbiose aus Hard- und Software und besteht imgrunde aus dem Controller und dem dazugehörigen Programm Machine. Somit erhält man eine rechnerbasierte Box, die nach dem Update einen Batzen an Neuheiten bereitstellt. Wichtigster Aspekt dürfte für Hardwarefreaks die Nutzbarkeit des Controllers ohne Blickkontakt zum Monitor des Rechners sein; alles lässt sich bequem an der mit zwei Displays versehenen Box regulieren.

Auch was das Zusammenspiel mit anderen Soundprogrammen angeht, punktet Machine. Die Integration externer MPC- und REX-Files ist jetzt genauso möglich wie der Export (via. Drag-and-Drop) sämtlicher Audiofiles und Midi-Daten in die klassischen Sequencer wie Cubase & Co. Sample-Editierung und Emulation fallen auch umfangreicher aus und mit dem Grain Stretch packt NI einen schicken Timestretcher-Effekt dazu. Ein knapper Gigabyte an neuen Sounds und Samples macht die Sache rund und damit das Update zu einer Pflicht. Wer gerne produziert und Ergbnisse auch mal LIVE performen möchte, ist mit der knapp 600 Euro kostenden All-In-One-Box gut beraten.

Foto: NI
Autor: Daniel
Allen&Heath-Kopfhörer: Xone:XD-40

Neben seinem Kopfhörer-Flaggschiff XD-53 warf Allen&Heath vor Kurzem den kleinen Bruder Xone:XD-40 auf den Markt. Das britische Unternehmen revolutionierte ja vor einigen Jahren die DJ-Mixer-Sektion und punktet auch im Headphone-Bereich. Der metallverstärkte Bügel verspricht festen Sitz und im Zusammenspiel mit den kompakten, um 90 Grad drehbaren Ohrmuscheln eine gute Dämpfung der Umgebungsgeräusche. Der XD-40 wiegt mit 220g zudem nicht sonderlich viel und dürfte daher auch bei längeren Sessions keine Last am Kopf werden.

Foto: Allen & Heath
Autor: Daniel
Vestax Typhoon AllinOne-DJ-Controller

Ein wahres Schnäppchen führt Vestax seit Mitte Mai in seiner DJ-Controller-Produklinie. Der Vestax Typhoon ist der Nachfolger des beliebten Spin-Modells, welches bisher nur Mac-Nutzern vorbehalten war. Der Typhoon eignet sich nun auch im Einsatz auf Windows-Rechnern, wennauch von einer Nutzung der Soft- und Hardware unter Atom-Prozessor-bestückten Netbooks abgeraten wird. Schade eigentlich.

Der Controller wird mit Traktor LE ausgeliefert, ist aber auch mit nahezu jeder anderen MIDI-fähiger Software nutzbar. Die Soundkarte befindet sich bereits im Controller, sodass nur das USB-Kabel eingestöpselt werden muss. An der Frontseite existieren zwei regelbare Klinkenslots für Mikro und Kopfhörer. Weitere Anschlüsse sucht man neben den Chinch-Ausgängen und der Stromzufuhr vergebens. So muss man den Controller zwingend mit dem integrierten Mixer bedienen. EQ- und Gain regelt man mit Fadern statt Potis; die Crossfader-Kurve lässt sich nicht ändern.

Die Steuerung der digitalen Musikströme dagegen geht mit den berührungsempfindlichen Jog-Wheels leicht von der Hand. Wer mit CD-Playern klar kommt, hat auch mit diesen Wheels keine Probleme. Die Sensibilität der silbernen Drehscheiben lässt sich zudem separat regeln.

Angesichts der Verarbeitung und des Funktionsumfanges werden mit dem Typhoon eindeutig Digital-DJ-Einsteiger anvisiert. Kombiniert mit dem sehr günstigen Preis macht das aus dem Gerät eine lohnende Investition.

Foto: Vestax
Autor: Daniel
Grafiktablett für DJs: Nextbeat von Wacom

Wacom erfreut nicht erst durch ihre Intuos-Tablet-Serie bei Grafikern großer Beliebtheit und führt auf dem Gebiet ergonomischer druckintensiver Eingabe-Steuerung. Da erscheint es schon ein wenig verwunderlich, dass diese Erfahrung erst jetzt auch in andere Bereiche vorstößt.

Mit dem Wacom DJ Nextbeat Controller erhält man eine All-In-One-Lösung für DJs, die immer schon neidisch auf ihre Digital-Kollegen schielten, aber einem Wechsel skeptisch gegenüberstanden. Zugegeben, die Timecode-Geschichte spielt nur als Übergang eine Rolle und dürfte innerhalb eines Jahrzehnts ein abgegessenes Thema sein.

Wacom geht mit dem Nextbeat einen großen Satz in die richtige Richtung. Ein intiutiver Controller für digitale Files (der Nextbeat schluckt MP3, WAV, AIFF und AAC), der auf den ersten Blick mit all den bunt blinkenden und fipseligen Buttons anmutet, wie eine Steuereinheit aus der Enterprise-Brücke. Muss er auch, denn der dicke Klumpen vereint in sich zwei Turntables, einen Zwei-Kanal-Mixer sowie eine Effekteinheit.

Abgesehen von der Bedienung, die nach gewisser Übungszeit schnell von der Hand geht, bringt das Nextbeat noch ein schickes Killerfeature mit. Auch wenn es im praktischen Einsatz kaum Verwendung findet dürfte, ist es schon etwas fürs Auge, wenn der DJ die Kontroleinheit des Gerätes abnimmt und damit Instrumentenlike durch die Crowd hüpft. Alle Signale werden drahtlos zum Mutterschiff übertragen. Fehlt nur der Kopfhörerausgang, der sich nur direkt an der Docking-Station befindet. Ein Mix-On-The-Floor dürfte dadurch eher schwer fallen.

Abgesehen von diesem kleinen Mangel (der in Folgeversionen sicherlich behoben wird) und dem recht hoch anmutenden Preis ist das Wacom DJ Nextbeat der bisher zukunftsträchtigste DJ-Controller und hat damit eine ganz neue Richtung vorgegeben, an denen sich andere Hersteller und deren Geräte messen lassen müssen.

>>> nextbeat.net

Foto: Wacom
Autor: Daniel
Korg iElectribe fürs iPad

KORG begab sich bereits auf dem Nintendo DS und dessen Synthesizer DS-10 auf die Spielwiese der berührungsempfindlichen Gadgets. Jetzt tobt sich die Instrumentenschmiede so richtig aus und erhielt mit dem iPad ein passendes Interface für ihre neue Spielerei.

Modell für die iElectribe-Software stand natürlich der große Bruder Electribe-R. Und dieser ist ja mittlerweile – ab der SX-Version – auch erwachsen geworden. Der Pattern-Sequenzer/-Sampler für das iPad passt daher besser in die Gadget-Ecke, denn für ernsthafte Produktionszwecke lässt sich das für unter zehn Euro erhältliche App kaum gebrauchen. Zudem fehlen Songfunktion und Midi-Anbindung.

Aber für sporadisch spontane Soundsessions eignet sich die kleine Groovebox-Software allemal. Acht Instrumentenstimmen, ein großzügiger Patternspeicher (aus denen sich in Kombination mit dem Sequencer dann doch etwas Komplexeres zusammenschwurbeln lässt) und acht Effekttypen wie Delay, Reverb, Flanger, Filter und Co. halten genügend  Material für ausgiebiges Rumgedaddel bereit.

Foto: KORG
Autor: Daniel
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