Puppetmastaz „The Takeover“

Die schrägen Meister sind zurück. Die Berliner nur aus Handpuppen bestehende HipHop-Combo „Puppetmastaz“ ist nicht nur live ein Genuss, sondern beweist auch auf dem neuen Album „The Takeover“ wieder, dass nach vorn gehender HipHop aus Deutschland nicht aggro sein muss und den West- und Eastcoast (wer waren die Harten?) locker mal eben das Wasser reichen kann, wenn nicht gar in die Tasche steckt.

Gab es auf einem Hip-Hop-Album schon mal 26 Tracks? Krust war mal nah dran irgendwann, aber das waren eher Interludes. Bei den Puppetmastaz ist alles Musik und kaum ein Track überschreitet die Drei-Minuten-Grenze. Dafür knallt, wobert und rult jeder einzelne von ihnen. Lobpreisung. Lobpreisung. Mehr kann man dazu nicht sagen. Eben ein HipHop-Wunder, das gereift ist, aber noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Puppen können ja auch gar nicht nicht älter werden.

Ach. Maulwurf Mister Malokes Worte möchte ich Euch nicht vorenthalten:
„Das ist unser Plan: Wir legen uns leblos auf den Boden und warten auf einen Menschen. Dieser wird neugierig, hebt uns auf und fängt an, mit uns zu spielen. Zack – dann hypnotisieren wir ihn! Er wird alles vergessen: Seine Karriere, seine Zukunftspläne und am allermeisten sich selbst. Das ist der Moment, an dem wir die Kontrolle über ihn erlangen können. Das ist der Moment des Takeovers!“

>>> puppetmastaz.com


Autor: Daniel
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