Fagget Fairys «Feed The Horse»

Fagget Fairys – kein Act aus Kopenhagen ist derzeit angesagter. So steht’s in der Pressemitteilung. Ich kann diesem Sound des weiblichen Produzenten-Duos (Sensimilla und Ena) jedoch nichts abgewinnen. Electroid surrende Sounds von britisch, quirlig rotzigem Mädelgesang dominiert. Diese anstrengende Musik hatte in der Electroclash-Zeit sein Zuhause und soll dort bitteschön auch bleiben.

Was vor einigen Jahren noch mit Rock und Bandattitüde kombiniert und bei diversen Labels wie Lado oder Disko B. im Releasekatalog herumschwurbelte, ist für mich mittlerweile abgegessen. Auch wenn die Fagget Fairys einiges an Grime und Dubstep eingeknetet oder auch brassige Balkansounds untergemischt wurden, sobald der (Sprech-)Gesang einsetzt, ist für mich der Ofen aus.

Oben angekommen ist die Mischpoke trotzdem, denn nach den jahrelangen Huldigungen des sich in gebückter Stellung hinter den Plattenspielern verschanzenden DJs, dürstet das Publikum mittlerweile mehr denn je nach Show, Exstase und Bands zum Anfassen. In dieser Hinsicht also alles richtig gemacht und als DJ-Ware ist das Album «Feed The Horse» auch nicht ganz unnützlich. Durchgehendes Anhören aller neun Tracks jedoch? Nicht mit mir, Freunde. Es sei denn, es tauchen mal ein paar Instrumentalversionen der Titel auf…

>>> myspace.com/faggetfairys


Autor: Daniel
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