Sonne Mond Sterne 2003

Montag, 11. August 2003 00:00 Uhr
Beitrag in Partyreview von Stefan 74

Nach der Pleite mit der Berichterstattung vom SonneMondSterne 2002, wo unsere gesamten Fotoaufnahmen während der Jahrhundertflut auf dem Postweg in irgend einem Wasserloch versunken waren und somit für immer verloren, sollte das sich dieses Jahr nicht wiederholen. Nix mit Flutverlierer dieses Jahr, auch die Post wurde nicht bemüht.

Bestes Wetter war angesagt, über 30 Grad im Schatten, keine Wolken, kein Regen stand auf der Meterologischen Vorhersageliste. Also fix die sieben Festivalsachen gepackt, Zahnbürste noch schnell gesucht und ab gings mit dem Automobil in Richtung Saalburg.

Die Hinreise gestaltete sich entspannter als erwartet. Über die Autobahn Richtung Plauen gings staufrei voran, ohne Polizeipräsenz. Angekommen am Festivalgelände war die Freude erstmal gedämpft. Eine wirklich nicht zu kurz geratene Fahrzeugkolonne staute sich an der Einfahrt des Geländes. Also hieß es erstmal warten, warten, warten. In glühender Hitze.

Aber auch dies war schnell überstanden und nach dem Abdrücken von 5 Eurolingen für Park- und Zeltplatzgebühr bekam man einen schicken Aufkleber auf die Windschutzscheibe (passender sollte man sagen „Staubschutzscheibe“), der einen als autorisierten Festivalteilnehmer mit angeschlossenem Automobil identifizierte.

Das Gelände des Zeltplatzes bestand aus einem abemähten Feld, Getreide hatte hier wohl gestanden. Der Boden war sehr trocken, knochentrocken um genau zu sein. Und dementsprechend war, durch die vielen anreisenden Autos dermaßen viel Staub (klebriger Lehmstaub, der sofort an der Haut und an den Autos kleben blieb) in der Luft, dass man kaum atmen konnte und man musste sehen, dass man so schnell wie möglich die Fenster des Autos schloss. Diese Staubwolke blieb dann auch während des gesamten Festivals latent stehen und färbte Autos wie Zelte (sowie die Besucher) in ein samtiges braun. Ein Hauch von Woodstock.

Zum Glück war der Zeltplatz dieses Mal, im Gegensatz zum letztjährigen Festival, in 2 Zonen unterteilt. Eine Zone war die „laute Zone“, wo sich Versuchs-DJ’s mit mitgebrachten Anlagen austoben konnten, wo Autoradios ihre volle Power ausleben durften und wo eigentlich nie Ruhe im Gewimmel herrschte.

Und es gab eine leise Zone – das war der Bereich für Leute, die auch Wert auf geregelten Schlaf legten. Leise Musik war erlaubt, Laute war eigentlich nich Ok. Fast alle haben sich auch an diese Vorgaben gehalten. Nur leider nicht bei uns, wir zelteten an einer idyllischen Stelle im leisen Teil des Areals, und prompt kam eine Horde Versuchstechnos mit aufgemotzten Tuning-Golfs und bärenstarken Anlagen drin und zelteten 50m nebenan. Vorbei mit der Ruhe. Im Umkreis von 300m….egal.

Der Einlass war sehr übersichtlich. Es gab viele separate Kassen (für VVK, Abendkasse) so dass man sich nicht lange anstellen musste.

Drinnen dann war der eigentliche Einlass, an dem Körperkontrolleure (Security-Einlassboys und -girls) dieses Jahr glücklicherweise darauf verzichteten, diverse Körperhöhlen auszuleuchten :-) Trotzdem wurde man von mit Gummihandschuhen aus der Altenpflege bekleideten Händen abgetastet und Rucksäcke wurden kontrolliert. Die Kontrollen fielen angenehmer als im letzten Jahr aus, wo auch schonmal der eine oder andere seine Schuhe samt Socken ausziehen musste, damit ja nix illegales reingeschmuggelt werden konnte.

Drinnen dann ein sehr angenehmes Bild. Das Gelände war durch Bauzäune in Areale abgeteilt. Gleich links hinter dem Eingang war das ToiToi-Dorf, daneben der MainCircus, das größte Zelt des Festivals. Geradeaus noch bissel Merchandising, der wirklich sehr wichtige Info-Stand, wo man sich diverse Infos rund ums Fesitval holen konnte (z.B. die Timetable) und viele, viele kleine und größere Fress-, Esoterik-, Klimbim-, Tatoo-, Piercing- und Zigarettenstände.

Weiterhin gab es neben der großen Open-Air-Mainstage, die deutlich erkennbar durch das große, leuchtende SMS-Logo gekennzeichnet war, noch die Clubtents (Clubzelte), die von Groove/Intro und Kompakt/UN-FAT/TPZ musikalisch gestaltet wurden. Ein Zelt, in dem Broken Beatz liefen, bereicherte das Angebot ungemein und der Chill von der ehrwürdigen und unschlagbar guten MUNA-Crew setzten dem ganzen Treiben die Krone auf.

Direkt am Strand befand sich die Anlegestelle des FRESH-BOATs, einem Kahn (naja, einem Schiff) welches den ganzen Tag eine tanzende Menge feierwütiger und sonnenunempfindlicher Leute über den See schipperte. Tagsüber konnte man noch Volleyball spielen (beim PUMA-Contest), sich am Strand räkeln oder mit der Wasserbanane fiese Runden auf dem See drehen um dann nachher schamlos vom Fahrer des ziehenden Motorbootes ins Wasser geworfen zu werden. Ein erfrischender Spass.

Doch uns war es erstmal genug vom Festival, es war noch sehr hell und die Sonne brannte uns auf die Murmel. Also ab ins Wasser. Man hätte zwar am Festival-Strand baden gehen können, doch dank einiger männlicher Idioten (eigentlich waren es ganz schön viele), die direkt am Strand ins Wasser gepisst haben, wurde uns dieser Spass nicht gegönnt. Wenn einer von diesen Pissern das hier liest: Euch soll der Lümmel abfaulen. :-) Eine Unverschämtheit gegenüber den anderen Festivalbesuchern – es gab genügend Toiletten auf dem Gelände ! Aber Sonne und Bier und was weiss ich noch alles machen schon eine weiche Birne.

Am Abend dann: Das gesamte Gelände war in wunderbare Lichtspielereien eingewoben. Große, rotierende Strahler illuminierten die Wolken, farbige Lichter und Effekte die Zelte.

Aus allen Locations kam nicht zu überhören die heiß erwarteten Klänge. Es scheint, als ob der Techno eine Renaissance erlebt, also wieder in den Mittelpunkt rückt. House / Electro usw. waren fast gar nicht anzutreffen auf dem Festival, nur auf der Bühne von den Brandenburg Allstars rockte der Discohouse. Nicht zu schwuchtelig und sehr fein.

Wir machten uns auf den Weg zur Main Stage, wo gerade Console sein Werk tat. Leider war die Anlage nicht allzu gut eingestellt, so das der Sound gewöhnungsbedürftig war. Zur selben Zeit legte im MainCircus der altbekannte Herr Ironbase auf und die Massen kochten. Wir kamen nicht bis ans DJ-Pult vor, so voll. Also fix wieder aus dem Zelt raus. Wir haben uns, glaube ich, damit einen bleibenden Gehörschaden erspart, denn es war wirklich sehr laut da drin.

Zurück an der Main Stage spielten Kosheen auf – sie konnten uns mit ihrem Sound nicht wirklich überzeugen, vielleicht lag es an der schlechten Anlage. Es folgte Junky XL, der mit BigBeat die Ohren verwöhnte. Sehr fein. Tolle Stimmung. Wunderbar. Doch dann kam der Sven der Väth. Letztes Jahr war der Part vom Sven an Langeweile und Lustlosigkeit nicht zu überbieten gewesen. Musste nicht sein, wir haben uns geweigert ihn anzuhören, sorry für alle, die auf den Sven stehen.

Der Samstag war durch die Flucht vor der Sonne gekennzeichnet, die unerbärmlich auf die Besucher und Gäste strahlte. Einige (ver)strahlten zurück, aber die Sonne war stärker, was man auch an der verstärkten Aktivität des Rettungsdienstes merkte.

Aber auch an diesem Tag wurde es Nacht und das festival hatte uns wieder: Den Anfang machten für uns GusGus, die smarte Band überzeugte mit Ihrem Sound. Tanzende und vibrierende Körper honorierten den Klang und Gesang dieser beeindruckenden Combo. Gleich im Anschluss offerierte Moloko ihr Können, leider etwas deplaziert, denn der Sound war eher ruhig gehalten. Nur ihr Chartknaller ließ den Knoten bei den meisten Gästen platzen, aber leider nur bis zum nächsten ruhigeren Stück.

Im Main Circus tummelten sich gegen 22.30 Uhr die Märtini Brös und brachten die Menge ordentlich zum Schwitzen. Moonbootica und Technasia setzen dies in den nachfolgenden Sets unverändert, wenn auch mit anderem Sound fort.

Sehr zurückhaltend waren die Besucher in der Broken-Beatz-Box. Sie wurde als großer Chillout genutzt, alles saß, wenige tanzten. Man sieht, dass diese Broken Beatz leider in der Gegend nicht ankommen, bzw. ein vorrangig auf Techno ausgerichtetes Festival keine Plattform für Breakbeats Liefert. Leider. Beachtenswert war trotzdem die dekotechnischen Fertigkeiten der Muna-Crew, die fast nicht zu übertreffen sind. Einzigartige Gebilde und Skulpturen.

Mäkeleien bleiben aber auch nicht aus: Es gab auf diesem Festival nur Sternquell-Bier, Desperados, Smirnoff ICE , BASIC Zigaretten. Größere Auswahl bei alkoholfrei und Cocktails. Das Festival war von bescheidener Getränkevielfalt gekennzeichnet, jedes
Zelt, jedes Event war von einer Firma, die sich großflächig und ausufernd präsentiert, gesponsert. Wir fanden das einfach nur lästig. Muss es sein, dass der Hersteller dieses milchig-weissen alkoholischen Erfrischungsgetränks ein riesen Banner über der Hauptbühne hat und noch 2 rotierende gigantische Firmenlogos rechts und links von er Bühne? Man sollte diese Art der Promotion einschränken und lieber, wie letztes Jahr talentierte Videokünstler antreten lassen, anstelle die Stupide Werbung zu zeigen.

Wenn man sich den Eintrittspreis von 49 Euro + VVK betrachtet und die Anzahl der Besucher – ist dann dieses großflächige Merchandising notwendig? Unserer Meinung schlägt sich das stark auf den Partyspaß nieder. Ständig sieht man die sich einem aufdrängende Industrie mit ausgestreckem Arm in die Brieftasche langen…. :-) Man kann das auch auf andere Art und Weise subtiler gestalten.

Am Sonntag war dann allgemein der Abreisetag. Nachdem 10-15 mal der Krankenwagen vorfuhr und Partyleichen abtransportierte, was wegen der ungewöhnlichen Hitze nix besorgniserregendes ist, machten auch wir uns auf die Socken. Fix noch die Scheiben des Autos vom Staub befreit und los gings. Der Abreiseverkehr war durch eine Ampelanlage geregelt, die ein zügiges, wenn auch nicht schnelles wegkommen erlaubte. Halb totgeschwitzt ging es dann auf den Heimweg mit einem guten Gefühl im Bauch, bei einem fantastischen Festival dabeigewesen zu sein.

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14 Kommentare

  1. Michael schrieb:

    Ist der sound in der Open >Air Area echt so schlecht?? was meinst du damit, wenig bass oder zu leise oder was? bitte schreib mir eine mail, weil ich bin nur rein zufällig auf diese seite gekommen.

    Montag, 6. Juli 2009 | 12:26

  2. Zille schrieb:

    Also ich fand die SMS 03 geiler als 02 zumal die schon der totale HAMMER war.Aber 03 war deshalb besser weil das ganze wochenende auf war und man war nicht so auf sein Zelt angewiesen.Und fur mich war Dj Rush THE BEST of this weekend !!!! Ich freu mich schon aufs neue…Also we see us there.Zille

    Montag, 6. Juli 2009 | 12:27

  3. Der Dicke schrieb:

    Therapy Zelt am Freitag war das beste von der ganzen SMS 2003

    Montag, 6. Juli 2009 | 12:27

  4. Steve K. schrieb:

    Ich fand die „SMS“ so gut wie selten zuvor aber ich habe eine Frage: Es wird hier berichtet von Kosheen und Moloko, aber warum sagt niemand etwas von den echten Stars wie DJ Rush oder Chris Liebing? Nicht böse gemeint. DJ Steve K.

    Montag, 6. Juli 2009 | 12:28

  5. Faber schrieb:

    Die SMS 2003 Ist Partymäßig für Das Jahr das Highlite Gewesen (Ricardo V …..+ Ellen A. ++++++++++++++++………………………….. CU

    Montag, 6. Juli 2009 | 12:28

  6. Roman schrieb:

    Ich gehöre zu denen, die leider nur via „Sputnik“ dabei waren. ABER: die haben egoexpress gesendet, und obwohl ich lieber Technasia gehört hätte, überzeugten die mich, weil sie ECHT innovativ sind. Moloko und Kosheen …hm, will ich jetzt nix sagen. Aber da wären noch GUS GUS, die ich persönlich cool fand. Im übrigen war der mdr eurer Meinung und hat den Sven irgendwann gegen Herrn Liebing gecancelt. no comment… ABER, ich sage (unter Vorbehalt), dass die Musik jedenfalls nicht zu technolastig war und einfach nur „Sonnenmusik“ war. Gruß! Wie war den der Hawtin so? Und was hat Herr Lenz denn aus seinem Gig gemacht? See you NEXT YEAR!

    Montag, 6. Juli 2009 | 12:28

  7. Mike schrieb:

    war dieses jahr zum ersten mal auf der“SMS“,muss sagen es war das beste festival was ich je mitgemacht habe! werde die lange Anreise(hannover) auch nächstes jahr gerne wieder in kauf nehmen! hatte leider meine digicam vergessen, kann mir jemand sagen wo ich Bilder oder sogar Videos von diesem jahr herbekomme?? cu

    Montag, 6. Juli 2009 | 12:29

  8. Steffi schrieb:

    Hey! Muss auch mal ein ganz dickes Lob los werden. War 2001 schon auf der SMS, aber dieses Jahr hat mich alles ziemlich vom Hocker gehauen,ein wirklich sehr sehr geiles Festival!!!!!!!!Ich glaube da kann sich die „Kommerzparty“ Nature-One mal ne Scheibe abschneiden:-)

    Montag, 6. Juli 2009 | 12:29

  9. Rocco schrieb:

    Hallo Stefan, wo warst du? Und wieso schreibst du so komische Sachen. Fast nur das Fazit lässt sich mittragen. Seid ihr Samstag erst gekommen, wenn ihr International Pony wegen Karten verpasst habt? Jedenfalls waren sie sehr spontan-sehr cool. Der Zwen übrigens auch, nix mit Disco, der entwickelt sich weiter und weiter. Dagegen Junkie XL – müde Trance Lulle für paar druffe Westraver, genau wie Timo Maas. Kaum House? Das lief doch an jeder Ecke, scheinbar macht das die Region das man nur noch Discohouse, was zum Glück verschmäht wurde, für House hält. Tipp fürs nächste Jahr: Weniger mit Parkplatzproblemen aufhalten – Was wollte man da? Und so die Götter nich verpassen: T.Raumschmiere und natürlich Richie Hawtin, der Westbam 45mins warten lassen hat… YEAH! Geil wars, nur die Deko der tollen Muna Crew: blau für Smirnoff, pink für t-online… Cya2004

    Und der Andy hat auch zum Hans gefeiert? cool, freu mich schon, wenn er nach Singwitz kommt… und ricardo und autotune …. Alles cooles House.

    Montag, 6. Juli 2009 | 12:29

  10. Andy schrieb:

    Hey Hey hast einen ganz netten Review geschrieben und ich Stimme in vielen Punkten überein. Drei Sachen muss ich jedoch anmerken.
    1. Moloko waren der Hammer, sie spielen halt eine etwas andere elektonische Musik und haben meiner Meinung nach das Festival bereichert und waren garantiert nicht „deplaziert“…..
    2. Ich fand du hast Autotune und vor allem Egoexpress vergessen. Die letzeren haben mit Hammersound überzeugt (der vor allem nicht diese typischen Tech/House sachen lieferte sondern super inovativ war….
    3. Hans Nieswandt was ist mit dem?? der war auch Hammer….

    Montag, 6. Juli 2009 | 12:30

  11. Stefan (der Schreiberling) schrieb:

    Ja, International Pony haben wir verpasst. Ich gebs zu :-) Wir haben zu dieser Zeit gerade eine 3/4 Stunde am Einlass warten müssen, um unsere Karten zu kriegen. Im Gegensatz zu den anderen Kassen, von denen es mehrere gab, war leider nur ein Presse-Registrierungsschalter vorhanden. Nach der Warteaktion war uns dann so warm, dass wir entschieden zum Zelt zu laufen und was zu trinken und zurückzukommen, wenns dunkel und etwas kühler ist. zu SVEN: er gilt zwar immer noch als DER Gott, der alles elektronisch musikalische erfunden bzw. massentauglich gemacht hat, aber wie jeder Stern verblasst auch er. Die Jubelschreie sind das letzte Aufbeben vor dem Tod (oder den Abstieg in die Discos – samt Fans :-) Danke für das Lob! So far. Stefan

    Montag, 6. Juli 2009 | 12:30

  12. Stefan (ein anderer) schrieb:

    Sehr geluungenes Review. Hast allerdings die besten vergessen: Highlight dieses Jahr für mich: INTERNATIONAL PONY!!! Klasse Performance. Väth allerdings ruht sich wirklich auf seinen früher verdienten Lorbeeren aus. Dennoch hat auch er noch seine Fans die sich bei der ersten Silbe seiner ersten Platte lautstark zu Wort meldeten.

    Montag, 6. Juli 2009 | 12:30

  13. Clemens schrieb:

    Mensch Steffan, hast du deine Finger noch nach diesem Review. Im nächsten Jahr gibts dann ein Buch von dir „SMS 2004“ (-: .. nee, jetzt mal im Ernst – aufschlussreich und gut beschrieben. Gruß!

    Montag, 6. Juli 2009 | 12:31

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