Plastix in der Seidenfabrik Pirna

„Warmup? … mit meinen etwas älteren Platten hab ich es probiert, und es war richtig gut“, berichtete Norris T.! Der Anfang war gemacht – Einige waren schon kurz nach dem Start halb durchgeschwitzt.

Draußen wurde der Parkplatz immer voller. Eine gut gefüllte Seidenfabrik und die Nacht erst im Anbruch. Im Hardfloor machte auch Soapespierre von Anfang an Betrieb. 4 Stunden lang vermochte er sein schwarzes Gold in rockenden Sound umwandeln. Die Massen waren begeistert, und konnten zu diesen harten Rhythmen gut abtanzen. Daniel Benavette vertrieb dann den schon fast an die Player angewachsenen Chemnitzer und rockte ebenfalls den kleinen Hartraum der Plastix gut mit teilweise Brightonklängen und Acidfragmenten, gemischt mit kurzen schnellen Takten und leidenschaftlichen Melodien. So brachte er die Crowd in Extase.

J. Schlickelsons Sound im Anschluss – eher schlecht tanzbar, gar verschwand ein Großteil der Besucher des Floors. Musikalisch war es zwar interessant und auch das Mixing ließ keine derben Fehler erkennen, aber nur wenige konnten zu diesen zu unstrukturierten Beats mit unerwarteten Breaks das Tanzbein schwingen und man fand viele zu einer Pause in der chilligen Bararea wieder.

Sixten Vait im Main – legte nach M’Karlson, der mit gutem Breaksound überraschte, wummernde Hartbasse, geschickt zusammengelegt mit geilen Klicks und animierenden Melodien.

Zum Morgen hin war im Main eine Stimmungswende zu verspühren, als das PingPongduo Mart Flame und Soleil an die Technik gelassen wurde. Techhousige, nahezu vor Groove überschäumende Bassdrums überfluteten den inzwischen sehr vollen Floor. Schreie, Pfiffe und Säufzer aus der Masse brachten dem Bild der geilen Partystimmung den letzten Pinselstrich.

Der Main wurde diesmal noch kleiner, umso enger rockten die Körper nebeneinander. Der Eingang zum Hauptzimmer der Seidenfabrik war schöner anzusehen, als sonst. Behangen und fast hatte man das Gefühl in eine Feierhhle ein- und auszugehen.

Positiv war auch der beleuchtete Gang zum Hardfloor zu vermerken. Einige Blaue Flecke werden es wohl diesmal weniger gewesen sein, die sonst durch „Blindes durch den Gang Gehen“ und irgendwo oder an irgendjemanden anstoßen, verursacht wurden.

Diesmal war die Deko sichtlich reichlicher, was dadurch zu erklären war, dass diesmal die Künstler der Tulips aus Berlin wieder am Werke waren – fein anzusehen! Der letzte Eindruck vorm Gehen, ein nicht endendes Flyermeer…


Autor: Clemens
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