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Wer Electrotrashpunk mag, für den waren Ladomat und L’Age D’or ja immer erste Wahl. Nachdem es von dort ja nun leider nichts mehr zu erwarten gibt, muss man sich woanders umgucken und nunja, Frankreich bietet sich ja händeringend an oder die UK.

Aus dieser Ecke kamen soeben frisch ins Postfach geplumpst: The Ting Tings. Teilweise rockig, teilweise electroid und dann wieder ganz strange präsentieren Jules de Martino und Katie White, beides Briten, ihr recht ordentlich anzuhörendes Album „We startet nothing“.

Ist es in den allermeisten Fällen so, dass man nach drei Tracks solcher Musik, dann doch ob der Anstrengung lieber schnell mal was anderes zwischenhören muss, ist es hier gar nicht der Fall. Schon Katies Stimme fasziniert. Klar, aber irgendwie doch leicht rauh, laut aber nicht schrill. Und dazu der schöne britische Akzent, wie ihn schon „The Streets“ brachte.

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Ob das verträumt elektronische „Impacilla Carpisung“, das schnuckelig groovige „Shut Up And Let Me Go“ oder das irgendwie an Kate Nash erinnernde und nach süßlichem Pop schmeckende „Traffic Light“; das ganze Album wechselt die Stile, wie wir damals die Bäume und bleibt gerade deswegen interessant und von Titel eins bis zehn im Player liegen.

>>> myspace.com/thetingtings 


Autor: Daniel
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