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Da liegt ja mal ein eigenartiges Album auf dem Teller. Name der Band war mir nicht bekannt, aber der eigene Pressetext war so voll des Lobes, dass man gespannt war. MALENTE, URSULA 1000 und FUNKSTÖRUNG werden als die Scheibe mögende DJs genannt. „Breakbeat nacht endlich Spass“ steht auf der Homepage. Na dann …

TERRITORY:WORLD beginnt mit einem Stadionsprecher (Nobby Dickel, anscheinend ein früher Star der Borussia), der Band und Publikum begrüßt. Na gut, ist lustig gemeint. Danach ein Haufen Tracks, bei dem man nicht so recht weiss, wie mans finden soll. OK, interessante Grooves, aber mit Samples gemixt, die häufig zu abgegriffen klingen, Phrasen die jeder schon mal gehört hat, zu wenig kreatives meistens. Die Raps klingen auch nicht überraschend.

Ab Track 11 (THE SHAKE UP) wird dann auch auf deutsch sprechgesangt und das passt irgendwie gar nicht mehr: Intonation und Texte an „Fettes Brot“ erinnernd, später will’s dann plötzlich wieder wieder nach dicker Hose und derbe BlingBling klingen. Der Schluß-Track verstört dann vollends…auf das ausklingende „ONE STEP BEYOND“ wird die Unterhaltung zwischen 2 Frauen eingeblendet, die sich (ziemlich treffend, find ich ;-) über die Musik auslassen. Dann noch eine längere Disko-Atmo, in der ein Disko-Titel-Ansager über den „DJ“ herzieht, der den Mix verrissen hat und nun doch vielleicht die neue Brian Adams – Single spielen könnte. Was für ein Finish. Mich lässt das alles planlos zurück. Komischer Humor, irgendwie. Wird aber vielleicht nachvollziehbarer, wenn man weiss dass einer der drei Musiker früher als „Der Wolf“ bekannt war. Ihr erinnert Euch?

Na ja, Fazit: Nich mein Ding, stilistisch. Aber hört’s Euch selbst an, auf der unten stehenden Homepage findet Ihr neben Album-Snippets auch ein Live-Set der KGF.

>>> thekillergrooveformula.de


Autor: Carsten
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