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Manchmal entdeckt man auf der Pirsch durch die weiten der Musik wieder eine Perle, die Potential hat. Überzeugend durch innovative, andere und fast unbenutzte Sounds, Arrangements und Stile. Robyn ist eine davon. Ich erspare Euch das Leid der Künstlerin in Bezug auf Majors. Fakt ist. Sie gründete ihr eigenes Label Konichiwa und schraubte dort an ihren ganz eigenen Sounds. Am Ende kam ein sehr duchwachsenes Album heraus.

Hammertrack schlechthin, der leider aber nur sehr kurz ist: „Konichiwa Bitches“. Ein Grime-Monster, wenn man es so nennen darf. Fette Mischpoke aus HipHop, Breaks & Drum’n’Bass, energetisch von Anfang bis Ende. Staccato-Sound und die herrlich tiefbritisch slangende Robyn mit ihrer mädchenhaften Stimme. Ein wunderbarer Kontrast, der einem nur eines hervorbringen lässt: Wow.

Nach dem Knaller ist es schwer, weiter zu überzeugen. Funktioniert ehrlich gesagt auch nicht. „Cobra Style“ mit D’n’B-Struktur ist noch hörenswert, auch wenn es durch die vielen Synthsounds etwas zu schmierig wirkt. Auch „Crash And Burn Girl“ heischt durch seinen 4/4 noch ein wenig Aufmerksamkeit, ist aber eher was für die Chillecke, zumal auch der Gesang sehr poppig ist, womit wir bei den restlichen Titeln wären. Pop-Musik, die sich durch Qualität und verwendete Sounds durchaus von der Masse abhebt. Dennoch wird man das Gefühl nicht los, alles irgendwie irgendwo schon mal auf einer R’n’B Platte gehört zu haben.

Ich schlage vor. Wir warten alle auf die 12″-Version plus evtl. zwei drei Remixen von „Konichiwa Bitches“. Den Rest lassen wir mal so wie er ist, merken uns aber den Namen: Robyn.

>>> robyn.com 


Autor: Daniel
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