In der vorherigen und dieser Woche gestaltete es sich echt schwer, vernünftige Tracks aus dem Promohaufen zu sammeln. Viel Mist, viel B-Ware, viel Schablonenproduktionen. Daher nur vier Veröffentlichungen und alle sehr ruhig.

Sobria Ebrietas «Esion»
Chorddurchzogener Ambient lag vor Jahren mal an jeder Ecke. In der Jetztzeit muss man schon etwas mehr suchen und landet mit Esion einen Volltreffer. Die Downbeattracks sind zwar etwas überladen, dafür sehr verspielt, nie zu Fahrstuhlmusikmäßig und einige mit echtem eingespielten Schlagzeug statt digitalen Drumsounds.

Dubnight Vol. 2
Bleiben wir gleich in der ruhigen Ecke. Die Doppel-CD Dubnight trägt (wie der Name der Compilation prophezeit) anständig Dub in der Kiste. Minimalistisch, glasklarer Sound und immer im tänzelnden Spagat zwischen Reggae, Dub und Downbeat. Gehallte Vocals, sowieso viel Echo und sinnliche Melodien.

Axel Bartsch «Adebar & Nobel»
Vier Tracks lungern auf der neuen bei Ostwind erschienenen EP herum. Herrlich unaufgeregt rieseln Adebar und Nobel in einer Mischung aus Amtrax- und Hardfloor-Releases ins Ohr. Nobel schon etwas frischer und funktionaler, aber in der Soundauswahl mindestens genauso retro.

All Wheel Drive «Corrosion EP»
Eine interessante Mischung findet sich auf der neuen DICE007. Galvanic ist ein schiebender Minimaltrack, der im zweiten Drittel zulegt und mit Vocals und maximalem Sound zum Showdown reitet. Graphitic distortet dagegen mehr und wirkt verspielter, woran die 8-Bit-Sounds nciht ganz unschuldig sein dürften. Dritter im Bunde ist der Track Rust, den man getrost als Mischung aus den beiden anderen Tracks sehen kann.


Autor: Daniel
Das könnte Dich auch interessieren:

90 queries. 0,654 seconds.