Nico Grubert «Excalibur»

Die Neunziger-Affinität bei aktuellen Produktionen wächst beharrlich. Nico Grubert auf Etui macht da mit. Der gleichnamige Titeltrack der EP zeigt wie es geht. Ein warmer Chordstab verschwurbelt sich in einer einfachen Hookline, das ganze Trackaarangement macht da mit und so klingt «Excalibur» letztendlich gar nicht mal so schlecht. Das Gefühl jedoch, alles schonmal gehört zu haben, bleibt. Selbiges bei «Forbidden Fruits», dass immerhin etwas frischer und moderner dahinschlendert.

«U1» springt ein Jahrzehnt weiter; in die 2000er hinein. Allerdings nicht weit genug. Wennauch sich ein schönes Gefühl bei dem Sound breitmacht, bleibt der Track gesichtslos. War eben schon alles mal da. «Me Gusta» reißt die EP dann nochmal raus. Der Beatpattern-Sound und Bassline sind saftig und schonmal frischer als die der anderen drei Tracks. Dazu ein sich multiplizierender Posaunenloop plus Vocals, was den Track zu Beginn des letzten Drittels beinahe überfüllt, dass später als gekonntes Spannungselement doch als passend erscheint.

[xrr rating=3/5]

Foto: PR/MySpace
Autor: Daniel
Das könnte Dich auch interessieren:

88 queries. 0,448 seconds.