Beim Herumkritisieren an CDs und Platten ists wichtig, die Sachen vorher mehrmals zu hören, in verschiedenen Stimmungen, auf verschiedenen Anlagen. Wurde mir mal wieder verdeutlicht bei der ersten Kiddaz.fm – Mix-CD.

Erster Durchgang: Standart-Autoradio.  rgebnis: „Langweiliges, eintöniges Geklöppel“. Zweiter Durchgang: Sennheiser-Kopfhörer. Ergebnis: „JAWOLL!“ ;-)

Aber mal im Ernst….man kann ja von Marco Remus und Konsorten (zumindest was die Musik angeht) halten was man will – aber „Stunde 1“ macht schon enormen Druck. Klar, „intelligent dance music“ klingt anders, aber das ist wahrscheinlich auch nicht der Anspruch, dem Remus gerecht werden will. Stattdessen bolzt es 72 Minuten nach vorn, dass mancher sich ne Freudenträne nicht wird verkneifen können.

Wie schreibt er selbst über die CD: „gradlinige, nach vorne treibende Beatz mit einem Hauch von Esprit“.

Ok, ich mag Musik, die nicht nur ’nen „Hauch“ von Esprit hat, was vielleicht auch erklärt, warum ich mit Remus‘ Sound bisher wenig anfangen konnte (Was? Klar gibts auch kompromislos harten Sound mit viel Esprit!). Aber, das ist mal klar, „Stunde 1“ hat den Bogen zwischen Groove, Minimalismus und derbem Nach-Vorne-Gehn mit Bravour raus. Find ich gut.

>>> kiddazfm.de 


Autor: Carsten
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