Manche CDs brauchen keine Landschaft, manche zaubern Bilder vor deinem Auge, ohne dass es irgendeiner Hilfe bedarf. Setz einfach Deine Kopfhörer auf, den Regler nach rechts und Du bist eins mit der Musik und mit der Welt und Dir.

Bei Groovecatcher „after the rain“ funktioniert das nicht so recht…da gibts mal wieder Hall en mass, elektronisch bearbeitete Frauenstimmchen, und Synthielinien, is ja klar. Aber der Funke springt nicht über. Zu bekannt sind die Elemente mit denen hier gebaut wurde, zu weichgespült die Synthies und alles in allem klingts irgendwie vetraut. Innovation, Empathie, musikalische Emotion….das alles fehlt an vielen Ecken. Und weil sich manches auch noch so ähnelt, kriegt die CD ne ziemliche Länge, falls man alle 11 Tracks am Stück hören mag.

Nicht, dass wir uns falsch verstehen: „after the rain“ ist kein schlechtes Album. Es klingt schon nett, hier von meinem Badeschiff aus. Und wenn die Sonne neben dem Fernsehturm untergeht, dann ist auch die Welt schön. Aber trotzdem….für nen schicken Werbespot klar geeignet – für ne Kaufempfehlung aber nicht.

>>> groovecatcher.net 


Autor: Carsten
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