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Nein Elemental 3D ist nichts für Computer-Nerds. Na gut, vielleicht doch – aber es hat nichts mit Grafik zu tun, sondern mit zackigen Breakbeats. Freunde der Nacht – halten wir uns nicht lange mit Seite A „Sirens“ auf sondern kommen gleich zum Highlight auf der Rückseite.
„Blob“ heißt das gute Stück und mein erster Gedanke ist – „häää?“. Diesem Stück gebührt der Name „Sirens“, den es beginnt mit einem Sirenen ähnlichem zärtlich dahingehauchten Summen. Augenblicklich bin ich verliebt in die unbekannte Stimme. In bester Ambient-Manier umspielt wird das Summen von dezentem Klimpern und leisen Chords. Streicher setzen ein. Es entsteht eine Atmosphäre angenehmer Spannung. Nur ganz kurz taucht ein bedrohlicher tiefer Ton auf.

Unerwartet poltert ein prächtig klarer und fester Breakstep-Beat los, passt sich in das Klanggebilde ein und verändert es doch wesentlich. Dann ein kurzer Break, es kommt eine dunkel wabernde Fläche dazu. Die Atmosphäre kipp ins Bedrohliche – ich bin den Sirenen erlegen!

Immer weiter baut sich der Sound um. Es schwirren piktuereske Sci-Fi-Töne durch den Raum, der Beat und die düstere Fläche rollen weiter. Die Sirenen tauchen auf, verschwinden wieder. Immer zorniger und gefährlicher wird der Sound. Und dann ist Schluss.

WOW – einen unglaublichen Spannungsbogen in ein 6 Minuten Titel gepackt. Gute DJs brauchen dafür ein ganzes Set lang und viele schaffen es dennoch nicht, einen auf solch eine emotionale REISE zu schicken. Echt heißer Tipp – nicht nur für Freunde von Dubstep, Breakstep und Co!

Doch noch kurz zur A-Seite: Dubstep mit Electro und Tech-House einflüssen. Nicht wirklich schlecht aber der Unterschied zur Rückseite ist einfach zu groß, um hierzu passende Worte zu finden.

>>> myspace.com/runtimerecords 


Autor: Robert
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