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„Oh nein – nicht schon wieder so ein Beat“ ist mein erster Gedanke.“Klingt den jetzt jede Platte gleich?“. Nein tut sie dann irgendwie doch nicht. Aus dem üblichen Minimal-Beat wird in der Orginal-Version von Porifera nämlich etwas was man durchaus Techno nennen darf. Hihats, Clap, Tom alles aus der Techno-Ecke.

Auch die Monotonie des Tracks, die durch kurzes Anschwellen der Baseline unterbrochen wird, die sehr verpeilten Breaks und Effekte unterstützen die Einordnung in diese Schublade. Eine treibende Energie entsteht, die jeden und alles mitzureißen droht. Das ganze in eher dezentem Tempo um die 130 bpm und ohne unnöttige Härte. Musik zum leise hören ist das ganz sicher nicht, will sie auch gar nicht sein. Hier gilt: für den Tanzboden gemacht!

Der (namenlose) Remix des Orginals auf der Rückseite wird von einem heftig kickendem Tom dominiert, der gnadenlos schiebt und den Track voranpeitscht. Ein langes verpeiltes Break in der Mitte bereitet auf das erneute Losbrechen des Sturms vor. Insgesamt ist der Remix mit krankeren Sounds ausgestattet, etwas klarer produziert und beinhaltet das eine oder andere Klongs- und Klacker-Element, auf das man hätte verzichten können. Auch die unbändige Energie kommt nicht so klar zum Tragen. Dennoch zu späterer Stunde durchaus spielbar.

>>> ftw-rec.de 


Autor: Robert
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