Deadset hatten wir erst vor kurzem mit “Buzzer says Werner”. Vom gleichen Album – „Keys open doors“ kommt diese Maxi. Drumherum wurde alles gesagt, also flugs reingehört in den Zweitracker.

Laut Begleitschreiben stand ein klassischer Tick-Tock-Wecker Pate. Und siehe da: Genau so geht es los im Original. „Tick-Tock“ – oder „Tick-Tack“ wie der Deutsche sagen würde – 6:51 Minuten lang. Eigentlich ist das Stück schön organisch mit nettem, ganz tief groovendem Bass und ein paar Acid-Erinnerungsstücken…

…aber das ewige Ticken und Tacken nervt mit der Zeit einfach und mutiert zu einem unangenehmen Klopfen im Kopf.

Jesse Rose nimmt in seinem Remix das dauernde Tick-Tock raus und ersetzt es durch einen stampfenden Beat. Daneben wabern Sequenzersequenzen, die teilweise nach Acid klingen. Zwischendrin der Break und das Sample „Tick-Tock“ wird als Wiedererkennungswert eingespielt. Ansonsten ein komplett neuer Track, der schwer einordnbar ist und irgendwie nicht so richtig zündet.

Fazit: Solide Kost und viel angenehmer als das nervende Weckervorbild, das in Trickfilmen gern zerschlagen oder an die Wand geklatscht hat. Aber zu einer richtig guten Platte fehlt noch ein ganzes Stück, denn von der erwarte ich, dass Sie mich gegen die Wand klatscht.

>>> myspace.com/wearedeadset


Autor: Rocco
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