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Positive Überraschung bringt Akiko Kiyama mit der „Fungi Reworked EP“. Ich war ja bisher kein besonders großer Freund von Minimalmusik, da hat mir meist irgendwas gefehlt zum Glück. Aber plötzlich war alles ganz anders:

Während die A-Seite („Fungi Inxec’s Poisoned Truffle Remix“) schon ganz anständig vor sich hin stampft und ohne große Show-Einlagen gut kickenden Sound mit ordentlich Druck serviert, hat mich die B-Seite („The Misidia Monarchy JPLS Remix“) wirklich umgehauen. Düster marschierende Drumsounds, unterkühlte Atmosphäre und dann – immer wieder plötzlich – haut ein kurzer schnarrender Synthi-Ton mit der Attitüde eines Defibrillators rein, dass es nur so eine Freude ist. Ich kanns auch nach mehrmaligem Hören immer noch nicht ganz fassen.

Sparsam instrumentiert, aber mit großer Tiefe und dem gewissen Etwas … ziemlich mitreißend. Um so deutlicher wird mir bewusst, warum Minimal sonst nicht mein Ding ist – Akiko Kiyama macht’s besser. Zieht euch die B-Seite auf jeden Fall rein … ich weiß, sie sagen „minimal is dead“ … aber nicht, solange solche Tracks rauskommen. Hammer.

>>> myspace.com/akikokiyama


Autor: Carsten
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