Tekkmatic Sounds in den Fabrikhallen in Reichenbach

Samstag, 28. Juni 2003 00:00 Uhr
Beitrag in Partyreview von Clemens 61

Mit der zweiten großen Party im Jahr 2003 gelang es dem Veranstalter eine rundum passende Atmosphäre für Freakz und Freunde der härteren Gangart zu schaffen.

Das Hauptkonzept ließ erkennen, dass der Schwerpunkt dieser Party auf technoider Grundlage basierte. Trotzdem boten die Trafo-N`s für die „Housler“ auch die Möglichkeit, im Schall ihres favoriten Styles zu feiern. Der kleine Housefloor war wieder gemütlich und bunt eingerichtet. Zunächst legte Horny, die Überraschung vom vorherigen Event im kleinen kuscheligen Raum. Seine Vinylwahl war dezent und gut. Lustige und funky Klassiker brachten die schon anwesenden Wenigen zum Tanz.

Später legte D-Mention auf. Dieser experimentierte zeitnah und brachte sehr viel Neues und Ungehörtes in Form von Schnellem, Groovigem und leicht Verdaubarem. Leider verstand ein großer Teil diese progressive und abwechslungsreiche musikalische Botschaft nicht. D-Mention leistete eine gut und sauber gemixte Pioniersarbeit, später hin aber dann auch wieder ein paar Klassiker legend, um doch noch den großen Teil zu überzeugen.

Im Technofloor ging es die Nacht, angefangen bei Soapespierre, der wieder souverän die Masse mit derben und groovenden, aber auch schnelltaktischen Melodien zum Feiern brachte, heiter und exzessiv zu. Später erhallte D-Tune in Form eines musikalischen Gewaltausbruches ­ hart und alles von den verschwitzen Körpern abverlangend. Danach kam noch Speed, Resident und Veranstalter. Seinen, von der D-Tune Schlacht übriggebliebenen Gästen servierte er gut tanzbare und verdaubare harte Technoklänge, die den ein oder anderen noch zum hellen, frühen Morgen durch der Raum schemen ließ.
Im großzügigen Chill sorgte Schlafmeister Wossy für angenehm sphärische und teilweise melancholische Klänge. Am frühen Morgen wechselte man mit Schläfer, der weiterhin ruhige und klickende Melodien auf Lager hatte. Am Vormittag erfüllte Microthek der ein oder anderen hübschen Dame, den Wunsch ihre Lieblingsplatte zu spielen, und einen kleinen Einführungskurs in Sachen Beschallungstechnik zu geben.

Die Deko nahm im Gegensatz zur vorherigen Party zu, so war der Chill Out mit mehr Ternnetz behangen und die Wände waren mit mehr Zeichen und undefinierbaren Symbolen verziert. Angenehm ist es auf jeden Fall, die wachsende Initiative der Trafo-N-Crew von Party zu Party zu beaobachten.
Musikalisch qualitativ und das Drumherum, bis auf die ein oder andere kahle Wand, sehr gemütlich.

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