Jahresumfrage 2002 Ergebnisse

Und auch in diesem Jahr war unser Jahrespoll wieder mit zahlreichen Teilnehmern gesegnet, was diese Umfrage noch repräsentativer macht, als die im letzten Jahr. Dank an alle Teilnehmer, die sich die Mühe gemacht haben meist sehr ausführlich an der Umfrage teilzunehmen.

Auf Grund des Umfangs können wir jedoch nicht jede einzelne Meinung hier veröffentlichen, da dies den Platz sprengen und auch das Lesevergnügen etwas bremsen würde. Wir haben uns aber Mühe gegeben die wichtigsten Meinungen zur Partylage zu berücksichtigen.

Aus allen Einsendungen ermittelten wir die sechs Gewinner, die in wenigen Tagen von uns per E-Mail benachrichtigt werden.

1. Wie wart Ihr insgesamt mit dem Partyjahr zufrieden?

partyjahrInsgesamt ganz gut 72,2 %
Zu wenig Parties 11,1 %
Zu viele Parties 7,4 %
Anderes 9,3 %

Kommentare:

– Wenn Partys waren, waren sie quallitativ schlecht.
– Da sich ja alle Mühe geben ist schon zu sagen, dass es ein gutes
– Partyjahr war. Natürlich kann nicht jede Party der Super knaller sein
– aber man sollte doch den Aufwand sehen und es deshalb hoch anrechnen
– Ich finde, dass das Angebot an Partys gut ist aber es den meisten
– Veranstaltern so gut wie nur um Geld ging…. Die Szene beginnt
– mehr und mehr Kommerziell zu werden, ansonsten O.K.!!!
– Die besten Parties fielen meist auf einen Tag, sodass man hin und
– hergerissen war.
– Es macht bei der Fülle teilweise gar keinen Spaß mehr, Parties zu besuchen.
– Zu wenig Feierleute, nur Rumsteher.
– Die Partymaker zocken nur ab – teure Drinks und meist schlechtgestaltete
– Floors and Partyrooms – hohe Enrtyprices.
– Supergeiles Feierjahr!!


2. War das Partyjahr für Euch abwechslungsreich genug?

abwechslungJa 75,0 %
Nein 22,2 %
Anderes 2,8 %

Kommentare:

– Ja, schon nur die andesagtesten DJ’s wurden den Plattenteller rauf und
– runter geschickt, soll heißen ich brauch net 3 Wochen hintereinander die
– ähnlichen DJ’s!
– ja, aber die OpenAirs waren zu schlecht

3. Welcher lokale DJ brachte Euch das Feiererlebnis 2002?

djBlack Vel 10,6 %
Ironbase 7,1 %
Shandy 5,7 %
Evok 5,0 %
Soapespierre 4,3 %
Roché 3,5 %
Jazzman 2,8 %
Roy 2,8 %
R.B.One 2,1 %
Hanson&Schrempf 2,1 %
Andere DJs 53,9 %

Weitere DJ’s in der Reihenfolge der Meistnennung

KidCat, Dusk, Frank Davis, D.I.C., Sixten Vait, Vinyl Junkie, TSN, Stalker, Mike T., Doorkeeper, NoName, Gunjah, Miss Moonlight, Talismann, HD, Meverik, Die Klöten, Dani Ès, DeBear, Prime, S-Caper, Mmalist, Marshall, Ilja, NDK, Mixmaster Andrew, Coca, Rog, Pleasure, Calrk B., Systemstörung, Alian Parker, Fun-Key, B-Rok, Clemens Acidius, Maik’n, Dawson, Plasma, Emerson, Mobius AG, Merck, Tok’n, TMA.

Eindeutig ist das Ergebnis und wirtklich überraschend ist es auch nicht, allerdings haben wir bei einigen Einsendern gezweifelt. Bisher haben wir nicht gewusst, dass Dave Clarke (3 Stimmen) und DJ Rush (4 Stimmen) lokale DJ’s sind.


4. Begrüßt Ihr mehr die familiäre Atmosphöre eines kleinen Clubs oder bevorzugt Ihr große Locations?

locationClub 66,4 %
große Location 33,6 %

Kommentare:

– Kleine Clubs, kann man untereinander viel besser feiern und schnell
– Leute kennenlernen.
– Meiner Meinung nach sollte ein guter Mittelweg angestrebt werden…
– zu klein ist meist gleichbedeutend mit zuwenig Platz und zu groß ist
– schlecht, weil dann das Zusammengehörigkeits Gefühl der Feiergemeinde
– verloren geht.
– Kleiner Club! Auf jeden Fall. In großen Läden laufen viel zu viele
– Karstadtraver herum.
– Club – zieht weniger Pappnasen an, als einmalige Großereignisse.
– Kleine Clubs sind einfach besser wenn man tanzen will, ausserdem sind
– in grösseren Clubs nicht nur Partypeopel :-(.

– Ich bevorzuge große Locations, denn um so mehr Partypeople um
– so besser!
– Ich find große Locationen besser. Da is mehr Platz, obwohl die kleinen
– auch manchmal nich schlecht sind
– Kleinere Clubs find ich angenehmer, nich solche Massenveranstaltungen
– …boah ne
– Ich mag große Clubs, die Vorraussetzung ist aber immer ein volles Haus,
– sonst wirds langweilig.
– Familäre Atmo klein und gemütlich und sauber muss er sein.

– Er darf nich zu klein sein, weil man sonst immer schnell schlechte
– Laune bekommt wenn die anderen einem auf die Füße rum latschen.
– Aber ist er zu groß verliert man leicht den Überblick!
– Die familäre Atmosphäre ist meiner Meinung nach schon lange tot.
– Die kleinen aber feinen Partys sind viel besser…
– groß=sommer, klein=winter
– Ein kleiner Club ist mal so unter Leuten zu feiern die man mal eher
– kennt als bei einem großem Event. Obwohl große Events auch nicht
– schlecht sind, da man mal sieht was Musik so schafft.

5. Welche Party im letzten Jahr fandet Ihr besonders herausragend?

Hier waren die Geschmäcker eindeutig verschieden, Daher bloß alle Partys absteigend inder Häufigkeit ihrer Nennungen:

House Of Summer Freibad Hagenwerder, Sonne Mond Sterne, Pleaure Unit 3 Kesselhaus Singwitz, Summer Spirit Militärflugplatz Niedergörsdorf, Black Magic Night Nostromo Görlitz, Musik versetzt Welten Triebwerk Dresden, Nachtdigital Open Air, Marco Remus Straße E, Marusha Treibhaus Glöwen, Space Fish Open Air Kamenz, Opening House Party Mirabell Hoyerswerda, Northern Lite Nostromo Görlitz, Miss Yetti komt Kesselhaus Singwitz, HTO, United Club Front Nostromo Görlitz, Code Blue Kesselhaus Singwitz, United Beats, K2 Preschen, Ironbase B-Day Nostromo Görlitz, Substanz Kesselhaus Singwitz, Moonlight Beachclub Bautzen und über 40 Einzelnennungen.


6. Welcher Musikstil wurde Eurer Meinung nach bei Parties vernachlässigt?

musikstilTechno 22,4 %
House 16,8 %
Electro 23,4 %
Drum’n’Bass 18,7 %
2Step 4,7 %
Downbeat 5,6 %
Hardcore 8,4 %

7. Welche feste Location in Brandenburg und Sachsen hatte Eurer Meinung nach das beste Angebot?

Brandenburg

location_brbFuse Club Massow 16,9 %
K Preschen 15,5 %
Treibhaus Glöwen 14,1 %
Militärflugplatz Niedergörsdorf 14,1 %
E-Werk Cottbus 11,3 %
Andere Clubs 28,2 %

Weitere brandenburgische Clubs in der Reihenfolge der Meistnennung

Airport Drewitz, Kraftwerk Vetschau, KUBUS Cottbus, Konsum Frankfurt/Oder, Schallwerk Cottbus, Grandslam Club Cottbus, Lagerhalle Brück, Treibstoff Besskow, Stellwerk Frankfurt/Oder.

Sachsen

location_sachsenNostromo Görlitz 24,2 %
Kesselhaus Singwitz 22,2 %
Triebwerk Dresden 12,1 %
Distillery Leipzig 7,1 %
Achtermai Chemnitz 6,1 %
Andere Clubs 28,2 %

Weitere sächsische Clubs in der Reihenfolge der Meistnennung

Rohtabak Döbeln, Moonlight Beachclub Bautzen, Shootclub Delitzsch, Mirabell Hoyerswerda, Äther Club Chemnitz, 1040 Leipzig, Kilowatt/Baumhaus Dresden, Scheune Dresden, Industrihallen Dresden, Smove Club Gattersburg, Sushiclub Zittau, HTO Bischofswerda, Industriehallen Leipzig, Apex Dresden, C4 Coswig, Kühlhaus Zittau, Alte Konsumzentrale Leipzig.

8. Eure abschließende Meinung zum Thema Party im letzten Jahr?

– Ein tolerantes, gewaltfreies Feiervolk, dass auch mal ohne Alk und
– Drogen sich auf die Tanzfläche wagt.
– Das die Eintritts/Getränkepreise nicht weiter steigen-
– Alles ist easy und das Feiern darf kein Ende nehmen! Das ewige
– Rumgenörgel sollte aufhören, es muss wieder mehr gefeiert werden!
– Viel zuviel Geschranze, völlig überdrehte DJ-Gagen für sogenannte
– „Stars“ dabei bringen’s Locals oft sogar besser!!! Mehr Qualität statt
– Quantität!
– Mehr kleine, aber recht feine Parties, nicht immer mit den Top DJ’s, aber
– ohne Stress durch Langweiler.

– Hat schon alles gefetzt, es soll so bleiben wie es ist.
– Im Sommer sollten auf alle Fälle wieder so viele Open-Air Festivals
– stattfinden, denn das ist einfach übel cool, denn man kann viel mehr
– aus den Locations rausholen, in Clubs weiß man ja wie’s aussieht,
– aber draußen kann man das immer neu gestalteen!
– Die OpenAir Saison ist ja bald wieder ran. Alle Veranstalter, die ein
– oder mehrere OpenAirs planen, sollten sich zusammentun, und sich
– untereinander abstimmen, wie man das Gewühle und Gerangel
– um Profit und Partybesuchern des letzten Jahres beilegen kann
– und dann endlich mehr Kraft in die Qualität der einzelnen
– Veranstaltungen legen kann.
– Ich wünsche mir das mehr Electro angeboten wird, da es doch
– super rar ist in dieser Gegend ansonsten war das Jahr doch sehr
– gut mit Partys bestückt, so das doch fast für jeden was dabei war.
– War O.K. bin aber der Meinung das die Szene irgendwann mal
– mit Clubs, DJ’s etc. gesättigt sein wird, sodass es nur eine Frage
– der Zeit ist bis die elektronische Musik und seine Anhänger OUT sind… ;-)

– Vielleicht sollten sich einige Veranstalter wieder auf alte Preise
– besinnen und solche Sachen wie Deko und wirklich qualitativ
– hochwertige DJ´s auch wenn es regionale sind buchen, besinnen…
– aber alles in allem war es ein sehr geniales und vor allem schönes
– abwechslungsreiches Partyjahr
– Endlich kaum Kommerz! Und ich finde es einfach super das die
– DJanes weiter hoch kommen! Bleibt dran Mädels!!!
– Ein sehr geniales Partyjahr. hoffentlich geht das so weiter.
– Weniger Clubmucke in dissen. Das macht alles kaputt.
– Das die Kommerzialisierung nicht weiter vortschreitet und das die
– Partys fürs breite Feiervolk bezahlbar bleiben.

– Nich so viel Partys an gleichen Terminen — dadurch zu viele schlecht
– Veranstaltungen
– Mehr Auswahl von Veranstaltungen nicht, die gibt es wie gesagt
– zur Genüge. Einfach nur Fun, niedrigere Preise.
– Mehr Lokals und nicht immer die gleiche Scheiße…ups!
– Das die Clubs weiter so gut zusammen arbeiten und das man in den
– Gästebüchern weniger negative Ansagen liest! Ich finde der
– ostdeutsche Raum von Deutschland hat mit die besten Partys zu
– verbuchen. also an alle Veranstalter im Raum, macht einfach weiter so!
– Ich wünsch mir weniger Schranz und mal wieder schönen gediegenen
– Techno; dreht mal alle wieder die Bässe und Lautstärke auf erträgliches
– Maß zurück.
– Generell wünsch ich mir endlich überall ne Garderobe, vor allem im Winter.
– Das die Hadliner mit den Gagen auf dem Boden bleiben.


Autor: Daniel
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