Kornmarkt-Center vs. East Cinema Club – the big partyfight!

Montag, 18. September 2006 11:13 Uhr
Beitrag in Partyreview von Daniel 221

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Ladies and Gentlemen. Herzlich willkommen zum großen Wochenendparty Entscheidungskampf der Extraklasse. In der roten Ecke, eine der ausgefallensten Lokalitäten in einer Stadt, die uns das Feiern lehrte: Daaaaaaas Kooooornmaaaaaarkt-Centeeeer Bautzen = Koma!

Der Kontrahent in der blauen Ecke, eine Location, die schon vielen Veranstaltern Schweißperlen auf der Stirn bescherte; in einer Stadt, die partymäßig langsam aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht: Der East-Cinemaaaaa-Club in Kaaaaaameeeenz = Eci!

Gong 1
Eci geht sofort in die Offensive, massive Flyerwerbung und Plakate schüchtern den Gegner ein. Die Jungle-Party von Koma hält kaum mit, doch da! Ein riesiges Werbeplakat an der Frontfassade des Centers und ein vorauseilender Orange-Disco-Ruf, ein klassischer Patt!

Gong 2
Jetzt fährt Koma auf, mit jahrelanger Erfahrung (Orange Disco und Co.) und 2.000 Gästen bei der letzten derartigen Party geht er auf Konfrontationskurs mit Eci, welcher souverän die Stirn bietet. Eventtrain – ein Veranstalter-Team, dass sich in kürzester Zeit einen Namen gemacht hat und deren Partys (Beach-Party) mindestens ebensoviele Gäste anzieht. Auch hier wieder ein klares Punktunentschieden.

Gong 3
Die Aufwärmphase scheint vorbei. Mit über 1.000 Karten im Vorverkauf lässt Koma seinen Gegner straucheln. Ooooh! Eci geht in die Seile, doch schwingt zurück mit einem fetten prestigeschwangeren Opening am Vortag und günstigerem Eintritt und Getränken. Das bringt Koma ins Wanken, fängt sich jedoch mit den im Eintrittspreis enthaltenen 4 Euro Getränkegutscheinen gerade noch ab.

Gong 4
Koma erholt, dennoch mit ängstlichem Blick, denn der Tiefschlag wartet schon, Rumms. Da ist er und das saß!! Drei Bars mit je 2-3 Barkräften im East Cinema Club ließen niemanden lange auf die Getränke warten. Für die Masse an Gästen optimal + kalte Getränke. Da hat Koma nichts entgegenzusetzen. Die ungefähr gleiche Menge an Bars für nahezu das Vierfache an Gästen und hoffnungslos überforderte (weil zu wenige) Barmädels. 20 Minuten (Minimum) Warten an den Bars: Standard bei der Jungle-Party. Koma geht zu Boden. 1! 2! 3! Er steht auf und….. der rettende Gong ertönt!

Gong 5
Eci siegessicher. Denn der linke Haken ist noch nicht ausgespielt und….jaaaaa…wie bestellt der fulminante Kracher in Form von eleganter Lichtdekoration und noch eins hinterher für einen festen optimierten Lokalitäten-Grundschnitt. Koma geht wieder zu Boden! Kein Wunder, bei ungünstig platzierten Bars, die Menschen-Staus nur so provozierten und magerer Dekoration sowie Beleuchtung. 1! 2! 3! 4! 5!

Gong 6
Der Ringrichter will den Kampf abbrechen, zu zerschlagen ist Koma. Doch das Publikum fordert: „Weiter“. Eci. Wie auf Kommando. Eine Schlagserie der Extraklasse. Gnadenlos reine Anlage mit Wumms. Hardy Hard und seinem knackigsten Set mit richtigem Elektro (!) ever, Da kommt Koma mit verwaschener PA im House-Floor und Mini-Mikro-Nano-Anlage im Black-Floor nicht mit. Ganz zu Schweigen von dem ewigen Einheitsbrei von F. George und Co. Hilflose Schläge in die Luft. Koma taumelt und bringt sich selbst mit schlechter Logistik und Partyplanung zu Fall: Bei der Masse an Vorverkaufskarten hätte die Partyfläche größer angelegt sein sollen, so warteten draußen verteilt über 500 sichtlich enttäuschte Partypeople auf Einlass, der ihnen verwehrt blieb, während im Inneren des Kornmarkt-Centers das Innenleben einer Sardinenbüchse nachgefühlt werden konnte. 1! 2!…….9! 10! Bäng, bäng, bäng!

Sieger durch K.O.: Der East-Cinema-Club Kamenz!

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