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Einen Vorteil hat ja die ganze MP3-Verkaufs Maschinerie: Man bekommt Tracks, bei denen es sich nicht lohnen würde, sie auf Vinyl zu veröffentlichen. Und einen Nachteil hat sie: Man bekommt Tracks, bei denen es sich nicht lohnen würde, sie auf Vinyl zu veröffentlichen. Beides findet sich auf der „Elements EP“:

Während „Astronomic“ beliebig und belanglos vor sich hin pluckert und als einzige Reaktion ein Gähnen hervorruft, dass nicht durch Müdigkeit hervorgerufen wird (denn dann würde der Track ja wenigstens einen Zweck erfüllen), ist es „Going To Space, was einen zwei Mal hinhören lässt.

Der in Ibiza das Licht der Welt erblickende Ricardo Martinez aka Rickzor zaubert mit dem zweiten Track seiner EP eine ganz passable Leistung smooth sphärisch lockeren Techhouse‘, welcher von Melodik und Arrangement an frühere Trancesachen erinnert, wennauch jetzt im zeitgemäßeren Kostüm.

Ein milder Stab setzt den Grundrhythmus auf dem wiederum ein seicher stakkatohafter und mit eingängiger Melodie bestückter Pianosynth schwimmt. Liebhaber sollen mal reinhören, für den Tanzboden ist es jedoch nicht unbedingt geeignet.

>>> myspace.com/projectzor


Autor: Daniel
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