Mapstation «The Africa Chamber»

Mir gefällt es, wenn Veröffentlichungen konsequent bleiben. Konzept-Album hin oder her, eine Linie im Sound sollte erkennbar sein, mit zu viele Mische in den Stilen verprellt man sich zumeistens die besten Fans. Mapstation machen es da genau richtig. «Africa Chamber» vermittelt schon im Titel dem unterbelichtesten Zeitgenossen, was ihn für Musik erwartet: Afrikanische Rhythmen.

Die Mischung aus denen die Tracks produziert worden sind, ist frisch, was nicht zuletzt an den per Hand eingespielten Percussion-, Piano und Trombonoe-Sounds liegt. Das Quartett (Stefan Schneider: percussion, piano, electronics / Nicholas Addo-Nettey: percussion / Annie Whitehead: trombone / Thomas Klein: drums) schafft es den rohen afrikanischen Trommel-Rhythmus, den man getrost als Vorbild für den Technosound an sich nennen kann, mit elektronischen Schnipseln, Strings und Klängen zu verknüpfen. Und das wie oben schon erwähnt sehr konsequent; mal energisch offensiv percussiv, dann mal wieder entspannt mit viel Ruhe.

Wie sagt die Pressemitteilung so schön:

Neben allerlei perkussiven Hohlkörpern wie Vasen, Kannen und weiteren Objekten sowie präparierten Pianos – aufgenommen im Studio des Düsseldorfer Pianisten und Komponisten Volker Bertelmann a.k.a. Hauschka – sind es auch digitale Synthesizer, die hier zu wärmendem Leben erweckt werden.

Darüber hinaus sind die 13 Tracks neben CompactDisc auch auf Vinyl erhältlich, was bei solchen Veröffentlichungen ja eher selten geworden ist.

[xrr rating=4/5]


Bei Amazon kaufen

Autor: Daniel
Das könnte Dich auch interessieren:

91 queries. 0,667 seconds.