Meko «I Will»

Es ist ein offenes Geheimnis, dass ich diese Tool-Sachen ja abgöttisch liebe. Einerseits weil so ewas funkt und andererseits viel zu wenig auf den hiesigen Tanzflächen zu hören ist, da jeder DJ einfach mal meint, einen Anspruch erfüllen zu müssen und dabei die Tanzbarkeit vergisst.

Darum wieder einmal eine schicke (digital only) Veröffentlichung, die ins minimale Beuteschema passt, dabei aber nichts beweisen will, außer vielleicht, dass sie funktioniert. So ist das nämlich bei Mekos «I Will». Der in Rom geborene DJ begann ganz klassisch mit House, bis er sein Herz für Techno und das Splitterstück Minimal entdeckte.

Gut, dass man ja heutzutage nicht notgedrungen alle Tracks einer Veröffentlichung mitkaufen muss, wie es beim Vinyl der Fall ist, denn so kann man sich auf den Original-Mix beschränken. Nach vorn gehend und nach dem einfachen Schema «Intro-Track-Break-Track-Outro»; etwas anderes hätte ihm gar nicht gestanden, ganz ehrlich.

Der Apoll Mix ist sehr retro und mit Stabs und frickeligen Vocal-Robot-Fetzen doch eher 90er. Der Elriks Remix hat noch eine Kelle mehr Frickel abbekommen und beinhaltet ein nervendes – sonst eigentlich immer Electrohouse-Produktionen vorbehaltendes – Synthzwirbeln, was den Track für mich erstmal unsympathisch macht.

Den Lollo Remix kann man da wieder als gelungen bezeichnen. Zwar nicht so funktionell und wieder mit Retro-Sounds bestückt, aber mit einem angenehmen Rhythmus-Pattern, dass man darüber hinwegsieht und mitzippelt, obwohl die wuschigen windähnlichen Strings den Track dann doch wieder ab und an überladen.

>>> mono-mental.com


Autor: Daniel
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