Ian Simmonds «The Burgenland Dubs»

Namen mit Bestand in der elektronischen Musik kann man lange suchen. Finden wird man wenig. Schränkt man alles auf Downbeat/TripHop ein, wird die Liste noch kürzer. Einen wird man darauf jedoch mit Garantie finden: Ian Simmonds.

Der Mann, der den TripHop- bzw. AcidJazz-Sound lebte, vorantrieb und auf den WhoIsWhos der Labels wie Studio !K7, Pussyfood oder auch Compost veröffentlichte. Seit 2005 ist er von London nach Thüringen bei Musik Krause untergekommen und veröffentlicht – inspiriert von der Provinz in der alten Burg Wendelstein inmitten des Weinanbaugebietes Unstrut-Tal im Burgenland (Sachsen-Anhalt) – nach vier EPs nun sein erstes Album auf dem Jena’schen Label.

Bereits der Titel «The Burgenland Dubs» lässt selbiges schon in eine Schublade fallen. Dub-Tracks von weltmännischer Leichtigkeit wechseln sich mit brasilesk und Conga-durchzogenen Stücken und bei allen findet sich Simmonds Ader zum Jazz wieder; verspielt, an Freejazz-Sachen erinnernd, dennoch erwachsen aber nie zu schwer für AfterHour-Tanzflächen.

>>> iansimmonds.de


Autor: Daniel
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