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Ian Pooley. Ein Name, der meiner Meinung nach für ein gesamtes Genre steht. War er doch einer derjenigen, die Balearic House salonfähig machten und spätestens mit seinem 2000er, heute immer noch gern gespielten Album „Since Then“, hatte er doch alle Zweifler eingesackt.

Jetzt – gute vier Jahre nach seinem vorherigen Album „Souvenirs“ – erscheint sein neuestes Werk „In Other Words“ und; er ist er selbst geblieben. Während sich ja viele nur um der Weiterentwicklung Willen weiterentwickelt haben, bleibt der gebürtige Mainzer seinem Stil treu. Gute und schöne Housemusic.

Für „In Other Words“ wurden wieder alte Drumcomputer und Elektronikkisten ausgegraben und so klingt der Sound authentisch, bekannt und dennoch frisch. Schon bei „5 AM“ erkennt man blind Pooleys ganz eigenen Stil.

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Auch die Album-Konzeption ist typisch für den 33jährigen Produzenten: Ruhige mediterrane Downbeat- und DeepHouse-Titel wechseln sich mit flotteren Houserhythmen ab. Krönung dürfte das geniale „Last Nite“ sein. Träumerisch mit einem ohrwurmeligen Hook, der einem nicht mehr aus dem Kopf geht. Ebenso „The Kicks“; sehr retro und anfangs irgendwie an „Chord Memory“ erinnernd, schlägt es dann doch eine ganze andere Richtung ein und verzaubert durch sein Vocalsample.

Alle Houseliebhaber bekommen hier ein amtliches Album, welches Dank seiner Vielzahl an kongenialen Titeln mit Sicherheit Grundlage für einige Single-Auskopplungen und dazugehöriger Remixe sein wird. Ohren also offen halten.

>>> ianpooley.com


Autor: Daniel
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