Gregor Tresher «The Life Wire»

Greogor Tresher ist nicht gerade ein unbeschriebenes Blatt, was Releases angeht. Allein 2009 waren das locker mal zwei Dutzend Tracks, die er auf Maxi-Singles oder Compilations veröffentlichte. Höchste Zeit für sein Album «The Life Wire». Schick ist es geworden. Auch wenn Tresher nicht ganz an sein besten Tracks anknüpfen kann. So ein Album zu füllen ist nicht ganz leicht und passt man mal nicht auf, machen es  sich schnell ein paar Füller gemütlich.

Einige haben sich fest auf Treshers Album eingerichtet. Schade eigentlich, denn wenn man sich mal anhört, was für Stilen sich der gute Mann da angenommen hat, wären die nicht nötig gewesen. Entspannt groovender Techhouse, ein bisschen Minimal-Geplückel, ein wenig Sägeelectrohouse, dubstepartige Ambientkost und sogar ruhiger Elektro vom Schlage eines Anthony Rother blitzen bei den 13 Tracks hervor.

Dazwischen mogeln sich jedoch mal mehr mal weniger funktionelle Tanznummern, die mir jedoch zu mellow sind und ruhig weggelassen hätten werden können. So richtig wusste der Frankfurter allem Anschein nach nicht, was mit dem Platz eines Albums anzufangen ist; «The Life Wire» hätte mehr Schaffenszeit gut getan. So ist es leider nur guter Durchschnitt geworden.


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Autor: Daniel
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