DJ Technic Crashkurs – Teil III – Noch einmal zu den Takten

Der dritte Teil des DJ-Crash-Kurses beschäftigt sich kurz mit einigen Grundlagen. Basiswissen für diejenigen, die schon ein wenig das Mixen mit Vinyl geübt haben und mehr wollen.

Bevor man mit dem Mixen im Eigentlichen beginnt, sollte man schon einige kleine Grundkenntnisse in Sachen Takt und Rhythmus haben. Wer diese schon hat, überliest einfach dieses Kapitel, denn die Tipps sollen bloß das Mixen erleichtern und nicht gleich ein Musikschulstudium ermöglichen.

4/4 Takt, was ist das eigentlich?
Beispiel ein Technotrack: Man hört die erste Bassdrum, dann die zweite, die dritte und schließlich die vierte. Dieses Bumm, bumm, bumm, bumm ist, wenn es sich in diesem Rhythmus fortlaufend wiederholt, der 4/4-Takt. Das ganze bedeutet, dass ein Track sich spätestens nach dem 4. Schlag vom Grundrhythmus her wiederholt. Für den DJ bedeutet dieser Rhythmus, dass er immer beginnend beim 1. Schlag des 4/4 Taktes mit der einzumixenden Platte einsetzen kann, ohne das es dem Hörer sonderlich auffällt. Hält man sich nicht an den Takt und haut mit dem 3. Schlag die Folgeplatte ein klingt das sehr unharmonisch, was nicht ohne Folge für die Tanzenden bzw. Zuhörenden bleibt.

Zeitgleich mit dem 2. Schlag klingt meist noch ein Snare oder ein Clap mit. Diese erleichtern das Mixen noch mehr, da man daran erkennt, ob sich der Track gerade im 2. bzw. 4. Takt befindet. Mit diesen Taktkenntnissen kann eigentlich gar nichts mehr schiefgehen. Trotzdem sollte man die Platten, die man spielen möchte, kennen. Dadurch lernt man das Arrangement des Track gut kennen, sonst kann es passieren, dass man fröhlich die Rhythmussequenz einmischt und plötzlich bricht diese ab und eine aufbauende Fläche erklingt. Mindestens einmal komplett hören ist also Pflicht.

Foto: sxc / clix
Autor: Daniel
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