Timelog Party im ehem. Studio 3 Löbau

Freudig grinsend ruckeln wir beide (Andy und ich) aufgeregt auf unseren Sitzen hin und her. Ein Party-Schild haben wir schon entdeckt. Kann ja jetzt nicht mehr weit sein. Endlich, noch ein Partyschild und abgebogen. Geparkt, Treppen runter und ab in die Tiefen des Clubs.

Wir kämpfen uns durch die zugehängten Türen und landen direkt vorm Techno-Floor. Hmm, die erste Bar ist zu, Krankheitsfall sagt man uns. Nicht schlimm, wir biegen nach links und entern die zuckende blitzende Masse. Eine Runde rum und ab in die hinteren Gefilde. Überall stehen Sofas und Sessel und schreien förmlich danach besetzt zu werden.

Trotzdem gehen wir weiter in den Chill Out in die dazugehörige Bar und genehmigen uns erst mal einen Drink. Bei ruhigen chilligen TripHop-Beats gespielt von XPO und Wossy Project unterhalten wir uns ausgiebig, was manchmal ziemlich schwierig ist, neben der Lautsprecherbox.
Irgendwann ist Andy verschwunden und tanzt mal da und mal da bis früh am morgen.

Die nunmehr schon dritte Party im Studio 3 (ehem. Club 88 MTS) war endlich mit etwas mehr Leuten gesegnet und dementsprechend gute Stimmung war dann auch. Stereo Jack hielt die Massen auf dem Techno-Floor am Toben und spielte einen Killertrack nach dem anderen. Die anderen DJ’s konnten da zwar nicht so mithalten, gaben aber trotzdem ihr Bestes und rockten das Haus.
Auf dem House-Floor ging es erst recht technolastig zu. Das änderte sich schlagartig als so gegen 2 Uhr Alan Sommerville die DJ-Kanzel betrat. Feinster tanzbarer harter House, knapp an der Techno-Grenze füllte nun auch diesen Raum.

Im Chill Out waren leider kaum Unterhaltungen möglich. Die Musik musste eben etwas lauter sein, als die Musik ,die vom nebenstehenden House-Raum herüberschallte.

Die Lichteffekte (2 Scanner und 1 Strobe) im Technofloor waren endlich mal wieder clubbig und viele andere Veranstalter sollten sich da mal ein Beispiel nehmen und nicht 4 Strobes koppeln und die Tanzenden sich selbst überlassen.

Da freut man sich doch auf die nächste Party am 23. September 2000. Zumal der Club ständig erweitert, aufgemotzt und neu dekoriert wird.


Autor: Daniel
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