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Ich war gestern mal im Starclub Hoyerswerda schauen. Wer ihn nicht kennt: Eine ehemalige Trafo-Station, die kurzzeitig eine Diskothek war und seit zwei Jahren als Club genutzt wird.

Das Booking war angenehm, auch wenn ein DJ-Duo ganz oben auf dem Flyer stand. Egal. F. George zu Beginn war ganz ordentlich. Feiner House-Sound (hört man ja eher selten heutzutage), wenn auch etwas konfus und vom Flow her nicht ganz zueinander passende Trackauswahl. Aber trotzdem ein Lichtblick auf der wirklich sauber knallenden Anlage.

Was mich aber am meisten ärgert, ist die Tatsache, dass der Club vom Hoyerswerdaer Partyvolk komplett geschnitten wurde. Der Parkplatz voll mit BZ, KM, OSL, SPN, aber eher wenig HY und auch drinnen „vermisste“ man die HOY-Gesichter. Jämmerlich sage ich da nur. Eine lächerliche Pseudo-Open-Air-Party in einem benachbarten Dorf zog doch wieder das Publikum der Braunkohlestadt an. Der kleinste gemeinsame Nenner funktioniert allem Anschein nach doch noch irgendwie am besten. Oder Gruppenzwang. Find‘ ich doof.


Autor: Daniel
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