Archiv: September, 2012

QuNeo Pad Controller

Dienstag, 18. September 2012 20:03 Uhr
Beitrag in Special, Technik von Daniel 1.250

Individuell anpassbare Touchcontroller stapeln sich ja mittlerweile in Massen in den DJ-Shop-Regalen. Blöd ist, dass diese meist in festen und artig angeordneten Rastern angeboten werden. Das mag zwar schick aussehen, ist aber alles andere als bedienerfreundlich. Im Eifer des Effekts patscht man nicht allzu selten mal auf den falschen Button.

Das iPad-große QuNeo mutet zwar ebenso aufgeräumt an, hat aber eine klarere Struktur und bietet 27 Pads in clubtauglichen Abständen. Wie beim Launchpad stören hier auch keine unnötigen Beschriftungen. Das wäre auch hinderlich, denn gemeinsam mit dem QuNeo, tummeln sich jede Menge Presets und Templates für alle möglichen DJ- und LIVE-Software in der Box: Ableton Live, Serato Scratch Live, Traktor Pro, Logic Pro, Mixxx, Reason, Battery sowie BeatMaker und Korg IMS-20 (beide iPad).

Damit und darüber hinaus lassen sich alle Pads, Multitouch-Slider (9) und Rotary Sensoren (2) individuell belegen. Druckempfindlich sind sie auch, bietet Multi-Color-LEDs und Trigger-Optionen. Ein transportables All-Inklusive-Paket und dazu noch ein optisch reizvolles.

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Mouse on Mars @ Werk II Leipzig

Dienstag, 18. September 2012 19:00 Uhr
Beitrag in Partynews von Daniel 329

Auch wenn man meinen mag, dass Mouse On Mars ihren Wow-Faktor mit dem stetigen Dubstep-Wachstum eingebüßt haben, zeigt gerade das Parastropics-Album, dass immer noch mit schwungvoller Electronica zu rechnen ist. Schön, dass es Andi Toma und Jan St. Werner plus Dodo Nkishi im Rahmen der 36. Jazztage nach Leipzig schaffen. Genauer ins Werk II ab 21.00 Uhr (Beginn 22 Uhr).

>>> Mouse on Mars im Werk II


Native Instruments Traktor F1 Controller

Dienstag, 18. September 2012 18:44 Uhr
Beitrag in Special, Technik von Daniel 646

DJs, denen das bloße Verschachteln zweier oder mehrerer laufender Tracks nicht genügt, hadern oft mit einer Integration von LIVE-Komponenten. Zu wenig Zeit, zu fragil weil unbekanntes Terrain und eine zu große Umgewöhnung während des Sets. Der AddOn-Controller Traktor F1 verzahnt sich nun mit den Traktor Version 2.5 Remix-Decks und eröffnet Traktor-DJs die Möglichkeit, ihre Sets individueller zu gestalten. Bevor es soweit ist, steht aber eine gehörige Portion Vorarbeit ins Haus.

Laufende Tracks on the flow mittels des F1 und Remix-Decks zu zerhacken oder zu loopen, bietet sich auf den ersten Blick an, artet jedoch in eine nicht zu unterschätzende Anstrengung aus. Die mit Traktor-Version 2.5 verbesserte Tempo- und Loop-Erkennung hilft zwar, setzt aber einen kühlen und vor allen nüchternen Kopf voraus. So ist man besser mit vorgefertigten Sample-Deck bedient. Dass so etwas im Vorfeld jede Menge Arbeit bedeutet, dürfte klar sein. Statt 4 Sample-Slots sind es jetzt 64. Allein die zu füllen ist nahezu ein Unding. Vielen dürften 32 oder gar 16 vollkommen genügen.

Die Samples lassen sich als Loop, Einzelsample und auch rückwärts spielen, beginnen jedoch nicht auf Tastenschlag, sondern quantisiert und taktgenau zum laufenden Track. Dass man das bis ins Kleinste modifizieren kann, dürfte klar sein. Die Fülle der Möglichkeiten und die Zuordnung der Padfarben dürfte gerade visuellen Zeitgenossen gut tun und vereinfacht die Bedienung der Remix-Decks enorm.

Neulinge versuchen sich mit One-Shot-Samples, arbeiten sich zu dicken Loops und Arrangements vor und zaubern mit der Zeit anständige Neuinterpreationen oder Eigenkreationen. Wie immer bei Native Instruments kann man sich kreativ voll austoben und der F1 ist wieder die Krücke zwischen Mensch und Software: Jeweils ein Regler für Lautstärke und Filter, ein paar Einstellungsbuttons und je Deck eine praktische Stop-Taste. Während des Spielens merkt man schnell, dass zwei Geräte sinnvoll sind. Denn das Umschalten zwischen zden Decks ist alles andere als komfortabel und eine amtliche Fehlerbutze während des Auftritts.

Schön auch, dass es zum F1 natürlich Traktor Pro 2.5 dazu gepackt gibt.
Für 240 Euro (Straße) dann eigentlich ein Schnäppchen.

>>> Native Instruments


Hofpause beendet

Montag, 17. September 2012 14:35 Uhr
Beitrag in Kolumne von Daniel 313

In den letzten Wochen gab es schönwetterbedingt weniger Updates auf der Seite. Jetzt geht es weiter mit neuem Technikkram, hat sich ja doch schon einiges angesammelt. Wer es noch nicht gesehen hat: Seit August habe ich die Partydates wieder eingeführt. Von daher, wo ich nämlich jetzt wohne: Leipzig. Versuche das Ganze gut aktuell zu halten. Über Hinweise und so freue ich mich natürlich.