Plastix in der Seidenfabrik Pirna
„Warmup? … mit meinen etwas älteren Platten hab ich es probiert, und es war richtig gut“, berichtete Norris T.! Der Anfang war gemacht – Einige waren schon kurz nach dem Start halb durchgeschwitzt. Mehr lesen…
„Warmup? … mit meinen etwas älteren Platten hab ich es probiert, und es war richtig gut“, berichtete Norris T.! Der Anfang war gemacht – Einige waren schon kurz nach dem Start halb durchgeschwitzt. Mehr lesen…
Ein Jahr ist es inzwischen her, als das HTO seine Pforten zum ersten Mal öffnete. Zum Geburtstag strömten wieder Massen nach Putzkau, um mit jenen zu feiern, die ein ganzes Jahr für abwechslungs reiche und gute Parties sorgten. Mehr lesen…
Zur Lounge sollte es diesmal richtig interessant zugehen. Urgestein Hans Nieswandt erzählte aus seinem Buch. Dazu stand der, sonst als Housefloor genutzte Raum offen. Eine Lesung, die vor Allem viel Gleichgesinnte ins Kesselhaus zog. Nieswandt bot einen kleinen Einblick in sein niedergeschriebenes Werk, zum Gefallen der Zuhörer. Amüsant und mal etwas Neues in den Singwitzern Gemäuern. Danach an den Tables, sorgte er für smooth geniale DeepHouse Klänge, die es eigentlich viel zu selten zu hören gibt. Mehr lesen…
Spät war es schon, als man wieder mal im Dunkeln die bebende Seidenfabrik betrat. NDK bestritt das Warm UP. Nach Ihm folgte Sixten Vait, dessen interessanter Mix aus Brighton und aggressiven Bigbeats und teilweise gebrochenen Klängen einem sehr vollen Hardraum zur Folge hatte. Norris T. erzeugte wieder Livemusik und agierte im Gegensatz zur vorherigen Plastixparty musikalisch abgerundeter und geradliniger. Schönes Set mit Höhepunkten und gut abgepassten Breaks. Mehr lesen…
Freunde guter Klangkunst, ihr habt etwas verpasst. Was im Mirabell an diesem Wochenende an NuBreaks Sound geboten wurde, hört man selten bis gar nicht in hiesigen Gegenden. Mehr lesen…
Die Flyer schon überall Wochen vorher gesichtet, das Erzählte, dass viel gebaut wurde verarbeitet und im Hinterkopf, und dass es wieder so richtig krachen sollte, ließ keine andere Option als Plastixparty in der Seidenfabrik.
Gebaut wurde wahrlich viel. Der Eingangsbereich unverändert, doch schien das räumliche Danach sichtlich anders. Im Groben und Ganzen sah man, dass die Jungs von Plastix sehr viel Mühe und Zeit in der Zwischenzeit in ihr Lager gesteckt hatten.
Alles schien baulich geradliniger, übersichtlicher und aufgeräumter. Der Main wurde etwas geschmälert, wobei der Kompromis zwischen Raum und zu schätzender Gästezahl gut abgewogen wurde. Voll, aber nicht „zugerammelt“ schien der Floor, wo ZokZok einige zum Schwitzen gebracht haben. Bemerkenswert waren auch die Sets von Residents Sixten Vait und Mart Flame.
Der Erstere durch passende und gut gewählte Platten für den Anfang, die den Usern tänzerisch gut zusagten. Der Zweitere glänzte dadurch, dass dieser zum Zeitpunkt seines Wirkens eine echte Option zum Rest der musikalischen Nacht bot. Bunt, melodisch und experimentell, schuf er einen Zufluchtsort für die, die vor lauter Gehämmer nach seichteren Klängen lechzten.
Wie es im Hard zuging, kann man sich bei einer Plastixparty vorstellen. 2Face und Der Ruh ließen es hart aber interessant breaked klingen. Ein Mix zwischen schnellen Drums und unregelmäßigen Beats, Acid und „Hakke“ bescherte der Crowd musikalischen Stoff, den sie regelrecht verschlangen. Exzessiv demnach die Tanzeinlagen derer, die danach von manchen für wahnsinnig erklärt wurden. Norris T. überzeugte noch mit einem ausgewogenem und passenden Liveset zur späteren Stunde. Schrempf bearbeitete dann noch wie bekannt: brachial den Rest .
Viel los wieder in der Location in Pirna. Etwas karg, knapp und demnach schade die Dekoration und sonst gewohnte Lichtverspieltheit, der bisher immer sehr bunten und ausgestalteten Plastixparties. In Zukunft sollen neben vielem Hartem auch die House / Elektroschiene in der Seidenfabrik Einzug halten wir sind gespannt!

Das Konzept geändert, sollte den Freunden der eletronischen Grooves ein unterhaltsamer Abend geboten werden. Völlig verblüfft stand der ein oder andere Partygast zu dieser Party im von innen völlig neu hergerichteten Nostromo. Angefangen beim Kassenbereich, der sich nicht räumlich änderte, sondern eine andere Beleuchtung bekam. Weißhelle statische Lichtbröckchen fielen auf die dunklen Flächen des Eingangs – sehr futuristisch. Das Foyer erglänzte – neu geputzt schien alles viel hochwertiger und einfach gemütlicher – warmgelb erstrahlt durch Lichtspielereien hinter breiten Holzleisten. Auch eine neue Bar fand seinen Platz – einfach monumental ragte das zeitlose Glaskonstrukt im überirdischen Blau in den Raum. Mehr lesen…
Achtung, Crowd im Anmarsch. So ungefähr mussten sich die Intensiven am Wochenende gefühlt haben. In der frühen Nacht stand die Schlange am Eingang so weit wie noch nie. Die Gänge im Innern waren überfüllt, so dass man kaum noch treten konnte. Der Housefloor von Anfang an brechend voll. Mehr lesen…
Ricardo Villalobos – schon der Name klingelt in den Ohren und sein tiefsinniger Style – ein in den Shaker getane Mischung aus Minimal, Electro, House und Dub – begeistert seit jeher und lässt Schubladendenker im Kreise drehen.
Auch auf seinem Gemüse Album „Alcachofa“ (Artischocke) bleibt er seinem Stil treu. Vetrackt groovige und dennoch minimal zurückhaltende Electro Grooves („Bahaha Hahi“) oder rührseliger Brei aus computerisierten Hypnotik-SingSang und stampfenden 4/4 Takt im Electrogewand („Easy Lee“), Verschmelzung der Genre ist oberstes Gebot, hört sich wie immer frisch an und langweilt trotz des zurückgenommenen Tempos kein bisschen.
Tiefer im Album auch tiefer im Subground der elektronischen Musik. „Waiworinao“ überrascht mit sehr gängigen und liebevollen mediteranen Gitarrenklängen, die sich in die feste Spur eines 4/4 Taktes vereinen, sich von anfänglich herauszuhörenden Pop-Allüren entfernt und zunehmend auf die Tanzfläche schielt. So wie auch „What You say…“, dass alle Freunde des groovenden Minimaltechno deutlich inspirieren dürfte.
Schon am Mittag ging das heitere Treiben los. Fußballverrückte der Crews Vollton, Clubvision, Brandenburg Allstars, Fuseclub, Berlin House Nightlife und unsere Wenigkeit, verstärkt von den Plastix aus Pirna, spielten um den Pokal des 3. Cup der guten Hoffnung. Acht Teams in zwei Gruppen aufgeteilt, waren voll bei der Sache und letztendlich am erfolgreichsten – die 404-Leute aus dem Fuseclub. Gaudi pur Grund genug im nächsten Jahr wieder anzutreten. Nebenbei wurde schon fein musikalisch eingestimmt. Wer wollte, durfte sich hinter Playern vergnügen und smoothe bunte Houseplatten auflegen. Mehr lesen…