Freitag, 22. Mai 2009 14:16 Uhr
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Daniel 236
Gut einen Monat vor dem House-Of-Summer-Festival geht auch wieder der Vorausscheid des DJ-Contests an den Start. Unter dem Namen «Neue Freunde braucht das Land» ist der DJ-Contest ähnlich wie im Vorjahr aufgebaut, erfährt jedoch eine entscheidene Neuerung. Wurde vormals der Sieger ausschließlich von einer Jury bestimmt, ist nun auch das Publikum an der Reihe. An zwei Tagen (Freitag und Samstag, 26./27. Juni 2009) wird in zwei Runden der Sieger des Wettbewerbes ermittelt.
Die Wertungen setzen sich dabei aus Publikumsstimmen und Jurypunkten zusammen, wobei das Publikum mit dem zum Beispiel von «Battle Of The DJs» bekannten Applaus-O-Meter abstimmt. Leicht ist das nicht: zum Freitag hat jeder Kandidat nur fünf Minuten, Samstag immerhin fünfzehn, womit der Contest eher Ausmaße eines Soundsystem-Battles annimmt. Publikumslieblinge werden daher laute, knallende und polarisierende Tracks sein. Ich plädiere mal für Grime ;-)
>>> contest.houseofsummer.com
Mittwoch, 20. Mai 2009 12:37 Uhr
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Daniel 204
Kennt noch jemand die Debatte Frankurt- vs. Berlin-Sound? Ich glaube das ganze ist immer noch aktuell, wenn auch nicht mehr so vehement kriegerisch. Eher unterschwellig bekommt man mit, wie unterschiedlich sich der elektronische Sound in verschiedenen Teilen Deutschlands entwickelt. Während der südliche Raum sich an dem Minimal-Sound von Berlin (oder umgekehrt) angepasst, Hamburg immer noch seinen kruden Status der funktionelleren Clash-Sachen inne hat und im Osten der härtere Techno mehr denn je gelebt wird, ist es im Westen differenzierter. Köln hat Kompakt. Frankfurt das Cocoon. Mehr lesen…
Montag, 18. Mai 2009 19:56 Uhr
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Robert 157
Wie konzipiert man eigentlich sein Album, wenn man schon eine Legende ist und immer noch Lust zum Produzieren hat? Der mittlerweile schon 43-jährige Garnier hat (nicht erst mit diesem Album) seine Antwort gefunden: Einfach alles drauf was ihm gefällt.
Und so kommt es zu einer bunten Mischung aus HipHop, Breakbeats, Jazz, House, Drum’n’Bass, Downbeatz und einigem Anderem. Ebenso zahlreich sind die stilistischen Mittel zu denen gegriffen wird, Vocal-Cuts, Hand-Claps, böse Synthie-Linien, Free-Jazz-Elemente, französischer Sprechgesang… Um nur einige zu nennen. Heraus kommt dann ein Album, bei dem jedem etwas, aber keinem alles gefallen wird. Spricht aber durchaus für sich und auch für den Künstler, der da nicht versucht den momentanen oder vermeintlich künftige Zeitgeist zu erhaschen, sondern seine eigenen musikalischen Phantasien umsetzt.
Besonders einen Hinhörer wert sind: „Freeverse Part 1“ ein erst ruhiger später wütender und aufgewühlter HipHop-Track, die Drum’n’Bass-Bombe „Bourre Pif“ und der gerade noch erträglich quietschende Einsteiger „No Music, No Life“, mit dem so mancher Festival-DJ sein Publikum rocken dürfte.
Eigentlich ein schönes Stück Musik ist auch Gnanmankoudji im Horny Monster Mix, aber mit dunklem Synthie und Jazz-Bläsern erinnert es doch mehr als nötig an Garniers Hymne „The Man With The Red Face“.
Und so ist unterm Strich das rausgekommen, was die Garnier von sich sebst und auch seine Fans von ihm erwartet haben: ein zeitloser Stilgrenzenbruch.
Sonntag, 17. Mai 2009 16:40 Uhr
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Partynews von
Daniel 84
Manchmal rast die Zeit dahin. So schnell, dass schon wieder eine Singwitz-Party ist. Und in der ausgedörrten Clubszene immer noch ein Hingehtipp sind die Singwitzpartys der Intensivcrew. Am 23. Mai ist die nächste und das LineUp präsentiert sich frischer und geballter. Daniel Dreier aus Berlin zum Beispiel für die Minimal- und Techhouseheads. Unten dann auf die Mütze mit Totmacher, Needlehopper und dickem Drum’n’Bass von den Point Squad Playaz.
In der Lounge dann wieder ein feiner Gemischwarenladen mit Fixda, Faderfukers, Alian Parker, Roché und Pfadpfinder, wobei die drei letzteren doch als die Hörenswerteren und für eine Lounge Passenderen bezeichnet werden können. Dufte Sause eben.
>>> intensivcrew.de
Sonntag, 17. Mai 2009 16:29 Uhr
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Partyreview von
Daniel 623
2009 versprach die PopUp – neben ihrem Umzug der Messe in den Volkspalast – seitens des LineUps eine deutlichere Konzentration auf Band-Musik. Musiker, die das klassische Bandkonzept von der elektronischen Seite her aufrollen, waren selten vertreten und darum nur ein kurzer Schweif über das Festival am PopUp-Freitag. Mehr lesen…
Donnerstag, 14. Mai 2009 12:59 Uhr
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Daniel 48
Die vom südbrandenburgischen Vertreter des Insomniamag bekannt gegebene Fusion von Insomniamag (Südbrandenburg) und 20-Cent-Pocket zu localiso.pocket (siehe auch Newsbeitrag vom 11. Mai 2009) ist hinfällig. Die diesbezüglichen Absprachen waren mit der Verlagsleitung der Insomniamag Ltd. nicht abgestimmt. Demnach wird es keine Zusammenlegung der Ausgabe Südbrandenburg mit dem 20Cent Pocket zu einem neuen Pocketmagazin geben. Der Einfachheit halber hier das komplette Statement vom Insomniamag: Mehr lesen…
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Dienstag, 12. Mai 2009 07:29 Uhr
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Daniel 216
CL-Rec knüppelt ein Teil nach dem anderen raus und mit der Nummer 27 ist Chris Liebing wieder dran. Wie gewohnt erhält man hier funktionell technoide Ware, die mit diesem Release jedoch in größerem Ausmaß als bisher den DJ als Handwerker im Visier hat. Mehr lesen…
Montag, 11. Mai 2009 16:28 Uhr
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Daniel 82
Das in der Lausitz angesiedelte Partymagazin «Insomnia-Mag» fusioniert mit seiner Südbrandenburg/ Cottbus-Ausgabe ab Juni 2009 mit der 20-Cent-Pocket, dem Szenemagazin der Lausitzer Rundschau. Unter dem neuen Namen «localido.pocket», wird es wie gewohnt, Szenenews, Gossip und Partytipps geben. Die Terminsparte wird durch das Zusammentun beider Magazine stark erweitert und auch sonst wird das Heft mit neuen Inhalten bestückt.
Update: 14. Mai 2009:
Keine Fusion!! Aus für Insomniamag Südbrandenburg!
>>> Bitte hier weiterlesen
Montag, 11. Mai 2009 16:05 Uhr
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Daniel 63
Der Mai rollt mit Regen, Sonne und Wind über uns hinweg und bringt wen mit? Genau! Die PopUp. Die Leipziger Independet-Messe und Labelschau, deren angegliedertes Festival in den Südvorstadtclubs und Locations drumherum ihr eigentlich die ganze Show stiehlt. Denn wo sonst bekommt man noch einen Batzen frischer unverbrauchter Künstler an einem Wochenende in nächster Nähe und für einen Preis? Mehr lesen…
Montag, 11. Mai 2009 08:16 Uhr
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Daniel 168
Platten an denen sich die Geister scheiden sind immer die besten. Entweder man mag sie oder man mag sie nicht. Kein Raum für Grau. Das Remix-Album des Ausnahme- und Kult-Künstlers Johnny Cash ist eines davon. Und wenn man sich so die einschlägigen Foren, Blogs und Musikportale betrachtet, in denen Stürme der Entrüstung toben, zweifelt man wirklich an seinem eigenen Geschmack. Mehr lesen…