Steven Cock «Dirty House EP»

Neues Label neues Glück. Vee Recordings kommt aus Berlin. Diesesmal jedoch mit keiner Minimal-Techhouse-Massenware, sondern eine schnieke Deep-House-EP. Steven Cock von den Ultimate-Sound-Leuten hat sie produziert und meine Herren, die ist gar nicht mal so übel! Und das hätte ich nun gar nicht erwartet, beschränkte sich doch das regionale Soundbasteln eher auf harten Techno oder Techhouse & Co.

Jetzt also die «Dirty House EP». Der namengebende Originaltrack groovt leise vor sich hin, nicht zu plump und auffällig, eher zart. Die Energie kommt mit der Zeit und selbst das eingebastelte Vocal-Sample klingt nicht ganz so peinlich, hätte aber etwas leiser abgemischt werden können. So ist es etwas zu dominat.

«Gate One» bleibt ebenso ruhig, tanzt aber mit einem funky Hat aus der Reihe, der die Hauptenergie des Tracks trägt. Sanfte Chords dazu und fertig ist ein unauffällig aber schmuckes Deep-/Techhouse-Teil. «Moonbase» bleibt leider Durchschnittsware. «Diskotrompete» dagegen knallt wieder so richtig. Feine Beats nahe am US-Jackin‘-Sound sorgen für die Grundfunkyness. Das Trompetensample hätte ruhig länger sein können, erfüllt aber seinen Zweck und die Bassline ist zwar nicht mehr als eine Tonleiter, was den Track zum Hören nicht sonderlich prädestiniert, ihn aber im Club sehr funktionell macht.

>>> myspace.com/veerecordings


Autor: Daniel
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