Sarah Goldfarb «Heartbeat»

Zuvor der Hinweis: Sarah Goldfarb ist nicht der weiblichen Anmutigkeiten zuzuordnen, sondern nur ein Pseudonym, das sich der Franzose Jean-Vincent Luccini im Angedenken an eine ältere Dame mit einem großen Amphetamin-Problem aus dem kongenialen Film „A Requiem For A Dream“ zugelegt hat.

Die Musik des zehn Tracks beinhaltenden und auf Treibstoff erschienenen Albums ist dennoch eher weiblich, sanft und bleibt auch der Labelphilosophie treu. Treibstoff war ja eines der ersten Labels, die dem deeperen Minimaltechno/-house zusprach. Das hört man auch bei Heartbeat City, welches allerdings von funktioneller Tanzflächenkompatibilität größtenteils verschont blieb. Klar klingt es hier oft im 4/4-Takt, aber eher begleitend; hier Trägt der samtige Sound die Beatpattern und nicht umgekehrt.

Sarah Goldfarbs Album ist eher Hörware und bietet dementsprechend auch anständigen Downbeat, den ich klanglich sofort und stark mit Elektrolux assoziiert habe. Die weichen gehallten Glockentoms sind nämlich bei Guardner ebenso zu finden und schon hat Heartbeat City Platz bei mir gefunden. War doch gar nicht so schwer…

>>> treibstoff.org

[xrr rating=5/5]


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Autor: Daniel
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