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Das mittlerweile dritte Album von Jonas Thor Gudmundsson a.k.a. RUXPIN erscheint dieser Tage bei Mikrolux. Elysium bezieht sich aber nur namentlich auf die griechische Mythologie, denn musikalisch ist es durchaus zeitgemäß. Schöne, warme Musik aus Island, organisch und doch elektrisch zugleich.

Dabei versteht es Ruxpin (der seine Musik selbst als „Elektro“ wahrnimmt), die Balance zwischen harmonischen, ruhigen Momenten und lässig bewegten Elementen zu halten und mit interessanten Soundideen nie Langeweile aufkommen zu lassen. Wie ein stets fließender Strom, der mal langsamer, mal schneller durch nordische Landschaften fließt und Dich ein Stück mitnimmt, so in etwa wirkt „Elysium“, wenn Du die Augen schließt, für den Moment.

Eigentlich könnten fast alle Stücke irgendeiner SpaceNight-CD entnommen sein, denn auch wenn die Tracks sich musikalisch und thematisch voneinander unterscheiden, so bleibt sich das Album doch atmosphärisch selbst treu : keine schwülstig-überbordende Wärme, keine abgeklärten Minimalfrickeleien … ganz typisch skandinavisch, ist man versucht zu denken … einfach sympatisch.

Weil Ruxpin sich aber eben nicht auf herkömmliche Chillout-Sounds und –Ideen verlässt, deshalb klingt das Album vielleicht manchmal ungewohnt, aber nie unpassend. Man sollte daher von „Elysium“ auf keinen Fall 70 Minuten „Fläche mit Echo“ erwarten. Wer sich aber auf eine interessante Reise zwischen sanftem Sehnen und aktivem Kopfnicken einlassen mag, der wird mit Jonas Thor Gudmundsson sicher „gut Freund“ werden.

„Elysium“ ist auf jeden Fall ein Hinhör-Tipp.

>>> mikrolux.com 


Autor: Carsten
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