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Der Herbst steht vor der Tür und wer sich das Spiel des Regens im Sturm gern von innen ansieh ohne gleich in eine ausgewachsene Depression zu verfallen, dem sei die neue Lo Recordings CD anempfohlen.

In der Geschwindigkeit variierent umspielt der mal mehr, mal weniger gerade 4/4 Takt zurückhaltend verschiedene entspannte Klangwelten. Alle Titel haben haben eine positive Grundstimmung gemein und erzeugen diese mit einem Mix aus dem Ambient entlehnten Flächen und instrumentalen Anleihen bei Elektronik der 70er und 80er Jahre. Erfreulicherweise klingt es dennoch nicht retro.

Mein Favorit trägt den Namen Comets und groovt auf zurückhaltende Weise vor sich hin, lässt die auftauchenden hellen Flächen und hallenden Glockenspiele in einander ver- und den geneigten Hörer dahinschmelzen. Perfekte Entspannungsmusik – aber eben keine Einschlafmusik.

Das Schlußwort der CD ist dann doch Ambient Track – Horizon in epochaler Länge (16:08 Minuten). Auf jeglichen Rythmus wird verzichtet, die Flächen ergießen sich entschleunigt durch die Boxen. Musik für fortgeschrittene Yoga-Anwender oder die Lobby eines Wellness-Tempels. Wieso heißen nur so viele Ambient-Tracks Horizon?


Autor: Robert
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