Eulenhaupt & Mollenhauer «Troja EP»

Auch das elfte Acker-Release bleibt dem Stil des Labels treu. Jazziger mit Baltik-Sound angehauchter Techhouse, der trotz seiner Leichtigkeit gut auf Tanzflächen funktioniert. Die »Troja EP» steht dieser Label-Philosophie in nichts nach und wird mit dem Baltik-Sound noch eine Spur dominanter. Das Hauptthema bestreitet bei den zwei Titeln «Candyshock» und «Candyshop» plus derer Remixe ein Akkordeon, welches in bester Staccato-Manier und dem Rhythmus angeschmiegt durch den gesamten Track geleitet.

Das Original «Candydrop» profitiert am am meisten davon, wennauch es im letzten Drittel etwas an Originalität einbüßt und mich stark an dieses «Pinocchio»-Danceteil aus den Neunzigern erinnert.

«Candyshock» macht dagegen auch alles bis zum Ende richtig und hat neben dem Schifferklavier auch noch Posaunen, Saxophone mit im Gepäck. Sehr fresh und lässt mich an die G-Swing-Sachen erinnern. Der Mollono-Bass-Remix selbigen Tracks bleibt deep und eher mellow funktionell. Das «Candyshop»-Original mit Fatima Spar ist noch eine Spur deeper und hat durch den Gesang eher Songstruktur.

Einfach schön. Maximal.

>>>  acker-records.de


Autor: Daniel
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