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Am 18. Mai kommt das Debütalbum der schweizer Produzenten ESPRESSO DEL LAGO auf den Markt. In einer Collage internationaler Einflüsse ganz im positiven Sinne des „melting pot“ bringt YEKI (persisch für: „miteinander vermschelzen“) süß-lasziven Sound mit Soul in der Stimme. Espresso del Lago sind fast schon wieder ein untypischer Gast auf elektrolux.

Denn ihre Musik klingt zwar entfernt nach CAFE DEL MAR und Ibiza-Lounge-Tracks, hat aber eine organische Tiefe und Wärme, die einfach Freude macht. Mal mit Gesang, mal nur instrumental, aber immer irgendwie schön, so kommen die 15 Tracks des Albums daher. Vom Tempo her bleibt alles angenehm entspannt, das kennt man ja vom Label, aber im Gegensatz zu manch anderer Produktion klingen die Instrumente hier recht natürlich, kaum elektronische Frickeleinen, man kann sich Espresso del Lago fast schon auf der Bühne mit Sängerin vorstellen. Da würden sie auch gut hinpassen, oder vielleicht im Café, am Strand, in der Bar, in der Lounge, auf Nachtfahrt im Auto oder im Spätprogramm des Radios.

Ich kann im Zusammenhang insbesondere mit Veröffentlichungen von elektrolux nur immer wieder beklagen, dass das Radioprogramm und seine Macher hier in der Gegend so gar kein Ohr am Puls der Zeit zu haben scheinen, sonst wäre unter anderem YEKI gerade zur Nacht schon häufiger gelaufen. Anderswo funktioniert das besser (siehe Berlin), aber im schönen Sachsen dauert’s wohl noch. Schade. Denn Espresso del Lago haben genug Pop, um Vielen zu gefallen, aber sie haben auch genug Klasse und Kreativität, um immer noch gute Musik zu machen.

>>> espresso-del-lago.com 


Autor: Carsten
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