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Das Get Physical Sublabel KINDISCH mausert sich zunehmend zu dem Trendlabel für ambitionierte Clubmusik oder soll man schon von einem neuen Style sprechen: Organic House? Was als Label für noch unbekannte Acts entworfen war, ist jetzt neues Spotlight und zeigt ganz unverschämt auf den Tanzfloor.

Einzelkind mit der neuen Maxi La Fiebre Del Loco sind mit ihrer dritten Release auf Kindisch klarer Householder des Labels. Organisch pumpen sich die Synthiesounds funky durch den Beat. Es gibt wieder etwas zu hören, keine Frickelsounds, eher pure Energie, aber nicht im Sinne stupider Staccato-Electrohouse-Nummern. Fein.

Mit Maferefumeco präsentiert Einzelkind einen klassischen Detroit-House-Burner im 2007er Gewand und das als schöne lange Rille auf Seite A. Der Sound zeitgerecht, wenn nicht sogar ein wenig voraus. Die Piano-Rhodes brennen einem gleich die richtige Spur ins Gehirn. Wenn dann noch in der Mitte des Tracks am Analogsynthesizer gedreht wird, sind Alle abfahrtbereit. Prima. Da stören auch nicht die lästigen Vocals, die einfach zuviel Effekt haben und zu sehr an alte Luciano-Scheiben erinnern.

Einen klaren Punktabzug gibt es jedoch für den Titeltrack „La Fiebre Del Loco“ auf Seite B. Die Baseline kennen wir leider aus der Radio Energy Endlosschleife. Das hat Einzelkind zwar nicht nötig, wird aber der Hit! Schade. Paperboy als B2 kommt dann wieder frisch und munter auf einer Synthline angeritten und ist klar etwas für alle Freunde des Tanzmann-Sounds. Schön.

Zum Abschluss der gelungenen Release wird eines ganz deutlich: Die neue Kindisch ist eine von den Platten, die für die interessanten Akzente eines exzellenten Dj-Sets sorgen wird. Lieblingslied: „Maferefumeco“. TIPP!

>>> myspace.com/einzelkindmusic 


Autor: Thilo
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