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Hübsche Frauen gibt’s im Pop-Business ja häufiger mal. Dass die aber auch Musik machen können und nicht von Dieter Bohlen vor den Kameras verführt werden, das ist schon selten. Bei „Shades Of July“ von Danja Atari kann man daher wohl von einer feinen Ausnahme sprechen. Seit September in den Läden, bringt sie eingängigen und häufig seltsam bekannt vorklingenden Sound, den ich mal als „gehobene Barmusik“ bezeichnen möchte.

Mit angenehmer Stimme und schön warmer Instrumentierung bringt SHADES OF JULY die Stimmung warmer Sommerabende gut auf den Punkt. Im Spannungsfeld zwischen elektronischen Sounds und klassischer Instrumentierung bewegen sich auch die Live-Auftritte der Bochumerin. Gebrochene Beats, interessante Texte und Abwechslungsreichtum lassen dieses Debüt-Album positiv aus der üblichen Pop-Suppe herausragen. Ja, manchmal ist’s vielleicht bissel zu soft für meine Ohren, aber insgesamt gelingt das Album.

Ich frage mich, warum Popmusik so einen schlechten Ruf hat. Na gut, wir wissen alle warum. Aber wenn sich die lokalen Radiosender auch mal trauen würden, bei: „Die Hits der 80er, 90er und das Beste von Heute“ tatsächlich mal das Beste von Heute zu spielen, da könnte man auch mal wieder Radio hören ohne Ohrenkrebs zu befürchten. Danja Atari jedenfalls klingt zwar Pop, aber gut :-)

>>> danja-atari.com 


Autor: Carsten
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