bachor_b.jpg

Claus Bachor ist einer der dienstältesten europäischen DJs und Produzenten. Der 47jährige hat sich unter anderem mit Formaten wie „Psycho Thrill“ deutschlandweit einen Namen gemacht. Nun liegt die WET JOB REMIXES EP vor. Neben dem (verlängerten) Original gibt es Mixe von Thomas Barnett, Sanomat und Timo Jahn. Wir hatten lange nichts mehr von Herrn Bachor gehört und waren dem entsprechend gespannt.

Auf der Scheibe sind insgesamt 4 Tracks, die alle recht derbe loslegen. Dabei wird die Platte zunehmend düsterer, und folgerichtig ist Track B2 (Timo Jahn’s Boom Rush Tha Minimal Mix) dann ein ordentlich finsterer Stampfer. Dabei wird der Sound auff dem Weg zwischen A1 (Extended Original) und eben diesem B2 nach und nach tiefer und dunkler, ohne dass einer der Mixe mit dem Orginal bricht. Die ursprüngliche Idee von „Wet Job“ klingt bei den Remixen durch.

Die Tracks A2 (Th.Barnett’s Detroit Bounce Remix) und B1 (Sanomat’s Windy City 303_Tribute) klingen ziemlich ACID! – 303artige Synthies finden hier häufiger Verwendung. Das macht den Klang recht sportlich. Die beiden B-Seiten (den Begriff aber nicht falsch verstehen) greifen dann mehr auf kurze HiHat Stakkatos und Kettenrassel-Sounds zurück. Wie gesagt: düster. Alles in Allem eine schöne Zusammenstellung von Remixen, die in den Technokellern dieser Welt vielleicht nicht den letzten Stand aktueller musikalischer Trends darstellt, die aber zu gefallen weiß.


Autor: Carsten
Das könnte Dich auch interessieren:

92 queries. 2,241 seconds.