Traktor Kontrol Z2 Digital-DJ-Mixer

Jetzt lässt Native Instruments die Katze richtig aus dem Sack. Ean Golden hat ja brav mitgespielt und in seinem Blog bisher den Ahnungslosen gegeben. Jetzt promotet er den Traktor Kontrol Z2 in einem Video, dessen Pathos schon aus dem Monitorrand heraustropft. So gut der Mixer auch sein mag, irgendwie kommt es mir vor, als wenn ein Lifestyle-Produkt vermarktet wird und keine Technik für den rauhen Cluballtag.

Wenn man sich die Spezifikationen durchliest, kann man das Tam Tam um den Controller aber beinahe verstehen. Der 2-Kanal-Mixer kann einerseits als Mittelpunkt für die Traktor-Software stehen oder als Standalone-Mixer mit externen Quellen. Die passende Bauhöhe hat der Z2 ja. Über die Verknüpfung mit der Traktor-Software muss man nicht viel reden. Auch das layout passt und wirkt auf den ersten Blick aufgeräumt.

Viel mehr interessiert die Hardware und wenn man sich die Anschlüsse so ansieht, dürfte der Mixer schon das praktische Prunkstück werden, das man sich so gewünscht hat. XLR- und Chinch-Masterausgang, Monitorklinke, die Chinch-Eingänge für Line oder Phone und das integrierte Netzteil zeigen, in welcher Liga der Z2 mitspielen möchte. Bestes Feature überhaupt dürfte allerdings der integrierte USB-Hub sein: der Z2 stellt zwei USB-Ports bereit, an denen weiteres Equipment für den Rechner angeschlossen werden können. Eine Soundkarte ist selbstverständlich auch integriert, ob das Mixing softwareseitig oder über die Hardware (was ich bevorzugen würde) passiert, konnte ich nicht so richtig herausfinden.

Mit 800 Euro bleibt der Z2 immerhin 200 Euro unter dem direkten Konkurrenten, dem Pioneer T1.

Foto: Native Instruments
Autor: Daniel
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