Pioneer-Controller DDJ Ergo

Mit seinen TTs schaffte Pioneer den Sprung in die Digital-DJ-Controller-Ecke. Der DDJ Ergo ergänzt das Portfolio jetzt um einen Mid-Class-Controller (500 Euro Straßenpreis), der mit Virtual DJ LE und eigener Pioneer-Oberfläche ausgeliefert wird. Ein Betrieb an anderen MIDI-Softwarelösungen (eine Traktor TSI-Datei wird mitgeliefert) ist natürlich trotzdem möglich.

Als auffälligstes Merkmal dürfte sofort die eigenwillige futuristische Form ins Auge stechen. Organisch abgerundete Ecken, nach unten konische zulaufend und dank hoher Füße mit genügend Raum für die Laptopunterseite. Das schwarzgraue Finish harmoniert mit den roten illuminierten Buttons. Trotzdem bleiben die fipselig, haben aber glücklicherweise genügend Abstand voneinander.

Neu ist Pulse Control. Mithilfe von LEDs gibt das Gerät zu Pitch, Beat, Effekten und den jeweils aktiven Decks optisches Feedback. So zeigt beispielsweise eine unterschiedlich intensiv leuchtende blaue LED auf den 115mm-Jog-Wheels, wie hoch die Pitch-Übereinstimmung mit dem anderen Deck ist.

Spannung erhält der DDJ Ergo über den USB-Port des Laptops. Ein externes Netzteil gibt es nicht. Mit einem kleinen Schiebeschalter, lässt sich das Gerät jedoch ein- und ausschalten, sodass es bei Leerlauf dem Laptop keine Energie klaut.

Gemixt wird mit dem Controller natürlich softwareseitig. Das Mastersignal kann man an Stereo-Cinch und -Klinke abgreifen. Externe Signale lassen sich wie Stereo-Cinch-Line- oder Mikrofon-Eingang in die Software einspeisen, wobei man sich zwischen einen der beiden Eingänge entscheiden muss. Vorhören über Kopfhörer (3,5mm- oder 6,3mm-Klinke) ist natürlich auch möglich.

>>> pioneer.eu

Foto: Pioneer
Autor: Daniel
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