Zwischendurchparty im Gleiseins Wiednitz

Freitag, 14. Februar 2003 00:00 Uhr
Beitrag in Partyreview von Clemens 10

Freitagabends, nichts vor, was machen? Wieso dann nicht mal zum „Winterlager“ der Trafo-N Crew ins „Gleiseins“ nach Wiednitz fahren? Nach der abenteuerlichen Suche fanden wir das, ein bisschen gruselige wirkende Gebäude. Mehr als ein Dutzend Autos standen auch schon davor, und man ging erwartungsvoll hinein. Linkerhand im kleinen Technoraum, gaben sich schon ein paar Freaks ausgelassenen Technotänzen hin.

Der Raum war zwar relativ klein, aber für die Anzahl der Leute, die zu so einer „Zwischendurchparty“ kommen, völlig ausreichend.

Blitzgewitter und gute Akustik waren Grund genug da eine Weile zu verweilen. Das „LineUp“ stellten die, um Nachwuchs nicht bangenden „Trafo-N`s“ alleine.

Unter anderem sorgten Speed, Microtek, Re-Pro, Bastl und Maschine, die sich den ganzen Abend/Nacht abwechselten, für typisch einen, schnellen, harten und bassigen Techno.

Das Mixing aller DJs war gut und die Plattenwahl den Leuten angepasst, die förmlich nach harten Klängen lechzten.

Im Chill, der die Bodentreppe hinauf erklimmend erreicht werden konnte, war es musikmäßig natürlich viel leiser. Vom Style her wurde alles mal die Nacht durch genommen: Minimalhouse, Psychedelic Trance, gebrochene Beats, alles hatte seine befriedigten Abnehmer.

Die Deko war angepasst, alles war schön Raumfüllend behangen und das Licht zum Ausruhen optimal dunkelbunt – einfach urig. Dazu sorgten noch ein paar Räucherstäbchen für angenehmen Duft und so war der Chill eine gut besuchte Alternative zum Technoraum. Im Vorzimmerchen zum ChillOut legten die Nacht querbeet die DJs, die unten momentan nicht dran waren und somit war Abwechslung sowieso schon vorprogrammiert, zumal nicht nur Vinyl gelegt wurde, sondern auch live Melodien aus dem Rechner gezaubert wurden.

Der Getränkestand war auf dem Weg, zwischen den beiden Räumen aufzufinden und glänzte mit sehr fast schon Sozial Preisen.. Eine Party, bei der es an nichts gefehlt hat, klein aber fein. Leutemäßig war mehr los, wie der Initiator alias „Speed“ gehofft hatte. Man spürte ein ständiges Begängnis, Leute kamen und blieben oder guckten sich das Ganze an und verschwanden dann wieder in der dunklen Nacht, wie auch ich nach gegen 5:00 Uhr.

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