Retro Core im Apex Club Dresden

Zurück in die Vergangenheit, hieß es am Samstag im Apex in Dresden. Im in der Nähe vom Hauptbahnhof liegenden Apexclub fanden sich Hard- und Speedcore Freaks ein um den, in den letzten Jahren fast in Vergessenheit geratenen, harten Genre der Elektronischen Musik zu feiern. „Endlich wieder mal irgendwo eine Hardcore Party“, hörte ich einen, auf dem Gang sich unterhaltenden Freak begeistert.

Der sich nicht auf eine bestimmte Musikrichtung festlegende Apex Club hat ein recht ordentliches LineUp aufgefahren: S37, IMP, Black Blood, Borschtsch und ein Gast DJ sollten den „Harten“ richtig einheizen. Gegen Halb Eins füllte sich der stilvoll hochwertig dekorierte Club sichtlich. Die mäßig vielen Leute, die bis dahin zu den wuchtigen und unglaublich hart aufgelegten Tönen von Black Blood tanzten, erhielten im Minutentakt immer mehr Tanzkonkurrenz. Sein Mixing, bis dahin sauber und mit kurzen Breaks in Form von Psycho Vocalalgorhythmen begleitet von einem Stakkato Strobe Gewitter.

Schon gleich folgte dann der Wechsel hinter den Playern ­ Borschtsch übernahm das bis dahin sehr energiereiche Set und ließ die Masse weiter ekstatisch tanzen.

Gefährlich wurde es nur dann, wenn man mal durch die Massen mal in den Chill wollte – man schaffte es dann doch irgendwie mit abenteuerlichen Ausweichmanövern und Wendigkeit.

Der, vom Platz her, großzügige Chill war angenehm dunkel gehalten, die Deko sparsam, aber nicht geizig ­ dem Event halt gut angepasst.

Stylische und teilweise hochwertige Sitzmöglichkeiten wirkten einladend und so verbrachte man seine Zeit gerne in den Räumlichkeiten, sorgten doch auch unter anderem die Gebrüder Bombax und Roberton von der Thy.R.An ­ Crew für zarte und melodische Electrotöne, die leider ein wenig von den Bassattacken des Nebenfloors gestört wurden…


Autor: Clemens
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