Oxyt 1 im Oxyt Club (Gladhouse) Cottbus

Samstag, 13. April 2002 00:00 Uhr
Beitrag in Partyreview von Daniel 10

Das Cottbuser Gladhouse wurde wieder ein Mal verwandelt. Der Oxyt Club (Club im Club) zog mit samt seinen Mannen in die Location auf der Straße der Jugend.

Also ab an der Kasse und den Bomberjacken bekleideten Schränken vorbei in den flyerübersäten Eingangsbereich.

Weiter zur Bar und in einen Gang, der sichtlich mühevoll abgeteilt und als Chill Out umdekoriert wurde.

Zwischen Tarnnetzen und viel rotem Schummer Licht ließ es sich auf den Sofas gut sitzen und palavern. Die Musik war angenehm und nicht zu laut. Was aber etwas störte, waren die teils nervigen wummernden Bässe aus dem nebenliegenden Technofloor.

Der war nämlich sowas von laut. Leute. Klang und guten Sound erreicht man doch nicht nur durch Trommefell sprengen. Ein bisschen mehr Feingefühl seitens des Technikers wäre angebracht gewesen. Die Ohren fiepen ja heute noch.

Was jedoch faszinierte, war der Laser. Da kann man sich einfach nicht satt sehen dran.

Die Musik an sich war der Laustärke angepasst und sehr hart.

Dementsprechend war auch die Tanzfläche nicht sonderlich mit sich im Sound windenden Diven bestückt, sondern hatte nur mit knapp acht bis zwölf Füßen zu tun, was wohl auch ein wenig an der Größe des Floors lag.

Die fehlenden Leute weilten derweil alle ein Stück weiter im Housefloor.

Tja, dahin wollten wir auch, mussten uns aber durchfragen. Bisschen versteckt war er schon, dort wo wir die Toiletten vermuteten ging es dann doch weiter und so auch in die Sphären der Houseklänge.

Die Suche wurde aber belohnt. Die in den vorderen Räumen vermissten Leute türmten sich hier fast übereinander.

Kein Wunder, der Sound war klasse und auf dem anfangs recht kleinem Floor stellte sich heraus, dass es dort besonders gemütlich war zu tanzen.

Ausgelassene Leute, freudige Gesichter, endlich mal Menschen, die man im Nebel und Techno Gezucke nicht sehen konnte.

Was auch auffiel, waren die sehr humanen Bar Preise. Eine Seltenheit.

Eine Seltenheit auch die recht magere Anzahl an Gästen, obwohl mit dem LineUp so einiges geboten wurde. Hindernis dürften aber wohl bei jedem die zehn Euro gewesen sein, was einfach zu viel war und auch ein Andreas Kremer oder Sven UK nicht rechtfertigte. Schade.

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